Ahlener Stadtfest war toll – Ein Erlebnisbericht

Nach diesem Wochenende ist uns wieder einmal klar geworden, was gelebte Städtepartnerschaft heißt: Freunde treffen, neue kennen lernen, feiern und Veränderungen erleben. Wir sind also aus Ahlen zurück und es waren drei tolle Tage. Herzlichen Dank an alle, die uns in Ahlen so nett empfangen haben und Entschuldigung an die, denen wir unsere wenige Zeit nicht zur Verfügung stellen konnten. Ahlen, als Partnerstadt von Teltow, hat sich zur Feier besonders heraus geputzt. Vielleicht lag es daran, dass Ahlen eine neue Schwimmhalle gebaut hat, dass der Marktplatz zum 28. Ahlener Stadtfest mit Schwimmnudeln verschönert wurde. Eine tolle Idee. Die Organisatoren lassen sich da immer etwas Besonderes einfallen. Waren es einmal Smilies, die einen über den Köpfen zulächelten oder auch bunte Röhren und andere geschmackvolle Elemente, so eben in diesem Jahr Schwimmnudeln (die heißen wirklich so).

Ahlen Stadtfest 2013 (37)

Ahlens Bürgermeister Benedikt Ruhmöller (links) beim Fassbieranstich

Wir, das sind hier Angela und Reinhard Frank, hatten unser Ziel am Freitag (12. Juli) nach etwa 5 Stunden, mit halbstündiger Pause mit dem Wohnmobil erreicht. Kein Stau, keine Unfälle oder sonstiges hinderte unsere Fahrt über 431 km. Bereits am Schwimmbad, welches unser Standort für das Wochenende sein sollte, wurden wir von Peter Schneider erwartet. Ohne Problem erhielten wir Strom und konnten die Möglichkeiten für unsere Hygiene im Schwimmbad nutzen. Man entschuldigte sich sogar dafür, dass es nicht geschafft wurde, auch die Wasserver- und -entsorgung bis zu unserem Eintreffen zu installieren. In einer Woche ist aber alles fertig. Wir konnten die Einrichtungen dafür schon betrachten.

Am ersten Abend die Teilnahme am Empfang des Bürgermeisters Rühmöller für die Sponsoren und die Städtepartner aus Differdingen (Luxemburg), Penzberg (Bayern), Tempelhof-Schöneberg (Berlin) und natürlich Teltow. Danach Bieranstich mit einem Schlag (ach, so wenig geht auch) und erste Attraktionen des Stadtfestes. Nach einen Abendessen stürzten wir uns in das Konzert der Gruppe „Fools Garden“, von denen wohl das Lied „Lemon tree“ das eher bekanntere ist. Nach zwei Stunden im Museumsbereich mit toller Live-Musik und netten Gesprächen ging es dann ins Bett. Früh auf, damit wir bei Christa und Werner gemeinsam frühstücken können (mitgebrachte Brötchen vom Ahlener Bäcker wurden gern verspeist) und anschließend an der Besichtigung von LR Health & Beauty Systems GmbH teilzunehmen. Ein Betrieb, der sich auf Nahrungsergänzungsmittel, Parfüm, Kosmetik und Schmuck spezialisiert hat. Vieles mit Aloe Vera. Dadurch, dass es am Samstag war, konnten wir in alle Bereiches des Betriebes. Interessant und informativ. Der Nachmittag wurde genutzt um uns den Hof der Familie Schulze-Rötering zu zeigen. Ein Hof, der sich neben dem Getreideanbau auch der Spargel- und Erdbeerproduktion verschrieben hat. Ein kleiner netter Hofladen hatte unterschiedliche Produkte im Angebot, die nicht nur dem Sofortverzehr dienten.

Nach diesem Ausflug wartete bei Schneiders bereits die Erdbeertorte auf uns. Lecker. Mit dem Fahrrad, welches wir bereits am Morgen nutzten, ging es dann wieder zum Wohnmobil um uns auf den Abend vorzubereiten. Nur eine kurze Verschnaufpause und dann ging es zum nächsten Programmpunkt zur Entspannungszone am Museum, welche im Programm als Stadtwerke-Lounge ausgewiesen ist. Genießen, unterhalten und kennen lernen waren das eine, doch dann kam der große Auftritt vom Bürgermeister Thomas Schmidt und mir. Mehr unfreiwillig zog es uns auf die Bühne zur Rateshow, welcher Interpret und welcher Titel wir gespielt. Eine kleine nette Unterhaltung, der wir uns als Partnerstädter gern stellten. Auch wenn der Bürgermeister im Verhältnis 5:1 gewonnen hat, wichtig war der Spaß dabei. Auch am zweiten Tag kamen wir nicht vor 0 Uhr in das Bett.

Der Sonntag, also der Abreisetag, sollte für uns trotz des nicht so schönen Wetters ganz toll werden. Am Morgen fuhren wir mit unseren Rädern der Werse entlang, um ein paar Fotos für unseren Vereinskalender für das kommende Jahr zu machen. Wieder an unzähligen Kaninchen vorbei, die in Ahlen ein prächtiges Leben genießen, ging es bis zur Zeche und zurück zum Wohnmobil. Eine kleine Begegnung mit einem Jack-Russel (mit Herrchen) zeigte uns, wie man über den Hund schnell ins Gespräch kommt. Der agile Kleine fand fast den Weg in die Fahrradtasche.

Anschließend Abbau unserer Wohnstätte und Fahrt zum letzten Mittagessen. Gegrilltes und ein ganz toller Kartoffelsalat sollten uns im Magen auf der Fahrt begleiten. Das haben wir uns gern gefallen lassen. Was übrig blieb, durften wir sogar noch mitnehmen. Für die Rückfahrt nahmen wir uns etwas mehr Zeit und waren nach 6 Stunden wieder zu Hause.

Schönen Dank nochmals an alle in Ahlen und wir kommen wieder, freuen uns aber auch schon auf eine Begegnung in Teltow.

 

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