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Jul 18 2018

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Gegenwart und Geschichte nah beieinander – Ahlener Partner boten ausgeglichenes Programm um das Stadtfest

Es fehlten nicht nur Smilies, Fahnen oder die Schwimmnudeln über dem Marktplatz von Ahlen sondern der ganze Marktplatz. Das Stadtfest im Jahr 2018 in unserer Partnerstadt musste auf Grund von Bauarbeiten auf dem Markt auf den Bruno-Wagler-Weg am Werseufen, in die Nähe des Rathauses ausweichen. Damit verbunden war auch die Reduzierung des Programms auf nur eine Bühne. Der Freude über das Wiedersehen der Gäste aus den Partnerstädten Teltow, Differdingen (Luxembourg), Penzberg (Bayern) bei unseren Ahlenern Gastgebern war dagegen wie in den Vorjahren besonders herzlich. Vom Verein „Teltow ohne Grenzen e.V.“ kamen Claudia und Detlef Schreiber mit Heinz Böhm und Anita per Auto und Angelika und Hans-Jürgen Watteroth sowie Angela und Reinhard Frank mit den Wohnmobilen in der westfälischen Stadt an.

Der erste Abend, an dem auch die Eröffnung des nunmehr 33. Stadtfestes in Ahlen stattfand, nutzten alle zum Austausch der aktuellen Situationen in den Städten und zur Überbringung der Grüße der zu Hause gebliebenen. Bis spät in die Nacht erklangen noch die Musik der DJs, die sich mit der Lautstärke große Mühe gaben. Sogar im weit entfernten Parkbad war die Musik noch gut und lange zu hören.

Der nächste Tag sollte ein Erlebnis für alle werden. Christa und Werner Schwab hatten die Gäste auf eine Fahrt zu einer der bedeutendsten und schönsten Wasserburgen Deutschlands vorbereitet. Frühmorgens fuhren wir dann zur nur 40 Kilometer entfernten Burg Vischering. Dort angekommen fühlten wir uns in das Mittelalter versetzt. Nicht nur die Burg, die uns bis in das Jahr 1270 zurückversetzte, sondern auch das an diesem Wochenende stattfindende Ritterlager brachte uns auf eine Zeitreise. Viele traditionelle Zelte und ihre in Trachten gekleideten Bewohner begrüßten uns vor der Burg, die ihre rekonstruierte Pracht im Wasser widerspiegelte. Auch im Inneren der Burg wurden die Besucher durch interessante Details verzaubert. Berühmte Wandmalereien werden im Speisezimmer der Burg durch Lichtprojektionen zum Leben erweckt und wir fühlten uns mitten im Leben der Burgbewohner. Für alle, die einmal Ahlen besuchen, sollte diese Burg auf dem Ausflugsproramm stehen.

Foto: Werner Schwab

Altertümlich sollte es auch am Sonntag weiter gehen. Rühmt sich doch Ahlen als Mammut-Stadt, in der im Jahr 1910 ein fast vollständiges Skelett des Urzeitgetiers gefunden wurde. Dieses Skelett konnte jedoch bisher nur in Münster besichtigt werden. In diesem Jahr durften aber die Ahlener stolz darauf sein, ihr Mammut endlich zu Hause zu präsentieren. Im Heimatmuseum stand es in voller Größe aufgebaut und gab eine gute Kulisse für ein Gruppenfoto. Ab nächstem Jahr soll das Ahlener Mammut Prunkstück der Ausstellung im neuen Geomuseum am Münsteraner Domplatz werden. Nach Ahlen wird es aller Voraussicht nach nie wieder zurückkehren. Das haben sich jedoch die Gäste aus den Partnerstädten gesagt, wird ihnen nicht passieren. Sie kommen auf alle Fälle wieder. Spätestens zum Pöttkes- und Töttkenmarkt am 15. und 16. September.

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