Dez. 31 2017
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Sep. 05 2017
Die Bürgermeisterwahl naht
FRAGEN AN DIE BÜRGERMEISTER-KANDIDATEN
TELTOW – 2017
Die Fragen wurden am 18. August 2017 den 4 Kandidaten per Post übermittelt.
Alle Antworten lagen bis zum 31. August 2017 vor.
Hier die unveränderte Abschrift der Antworten.
Die Antworten sind hier in der alphabetischen Reihenfolge der Kandidatennamen.
- Was haben Sie in Hinsicht auf mögliche Partnerschaftskontakte mit einer Stadt aus der Volksrepublik China vor?
Eric Gallasch
Mein Ziel ist es den interkulturellen Austausch, wie mit unseren anderen Partnerstädte, zu fördern.
Hans-Peter Goetz
Vor einiger Zeit wurde aus der Chinesischen Stadt Lang Fang eine Städtepartnerschaft an uns herangetragen. Dabei war von Anfang an klar, dass diese Partnerschaft wohl eher wirtschaftlich geprägt sein soll, also mit den bestehenden Partnerschaften mit Gonfreville, Ahlen und Sagan nicht vergleichbar sein würde.
Inzwischen ist bei dem Bemühen um diese Partnerschaft Ruhe eingekehrt. Wenn sich für uns mit einer Partnerschaft Chancen ergeben, dann stehe ich einer solchen Partnerschaft aufgeschlossen gegenüber. Dies ist unabhängig davon, in welchem Land diese neue Partnerstadt liegt.
In Abhängigkeit von der Ausprägung dieser Partnerschaft kann sich die Notwendigkeit einer stärkeren Unterstützung des Vereins Teltow ohne Grenzen oder z.B. auch die Betreuung durch einen wieder zu schaffenden Wirtschaftsförderer der Stadt Teltow ergeben.
Thomas Schmidt
In der Bundesrepublik Deutschland gibt es über 40 Deutsch-Chinesische Städtepartnerschaften, die nicht nur funktionieren, sondern die auch inhaltlich ausgestaltet werden. Kein Grund also sich Sorgen zu machen, dass diese Aufgabe nicht leistbar wäre. Dass eine solche Partnerschaft in einer anderen Intensität gelebt werden muss als in die vergleichsweise naheliegenden Partnerstädte in Polen und Frankreich, versteht sich von selbst! Aber die VR China ist ein Land mit unfassbarer kultureller Vielfalt und einer äußerst interessanten politischen Konstellation. Hier einen Austausch in die Wege zu leiten, kann nur interessant sein! Ich lege Wert auf die Feststellung, dass es hierbei nicht um die Anbahnung wirtschaftlicher Kontakte geht!
Andreas Wolf
Nun die angedachte Partnerschaft mit einer Chinesischen Stadt bietet mit Sicherheit viel Potential auch für Teltow, z.B. im kulturellen und wirtschaftlichen Bereich. Ich würde hier auch die Bürger und mit Sicherheit Ihren e.V. fragen welche Erwartungen/Wünsche Sie von dieser Partnerschaft haben und versuchen diese mitumzusetzen. Es ist sicherlich spannend die Kontakte und Freundschaft zu dieser Partnerstadt und der Kultur Ihrer Einwohner in diesem Zusammenhang aufzubauen. Ich selbst habe lange Zeit in Süd-Ost-Asien geschäftliche Projekte vor Ort betreut und habe heute noch viel Kontakte nach China. Es ist ein spannendes Land mit netten Menschen.
- Was werden Sie als Bürgermeister unternehmen, um die Teltower und ihre Gäste bei Großereignissen wie etwa dem Teltower Stadtfest vor solchen Greueltaten wie in Nizza, Paris, Berlin oder Barcelona zu schützen?
Eric Gallasch
Die Sicherung des Stadtfestes vor Anschläge wie in Paris, Berlin, Barcelona und Nizza würde ich mit Betonsperren an den Zufahrten gewährleisten.
Hans-Peter Goetz
Für größere Feste oder andere Veranstaltungen sind in enger Abstimmung mit der Polizei Sicherheitskonzepte zu erarbeiten. Die Zufahrt größerer Fahrzeuge kann erschwert werden. Absoluten Schutz vor Gewalttaten gibt es nicht.
Thomas Schmidt
Die aktuelle Gefahrenlage bei Großveranstaltungen findet immer Berücksichtigung in den sogenannten Sicherheitskonzepten, die mit Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz abgestimmt werden! Zugangsbehinderungen werden ebenfalls angelegt. Ansonsten lege ich großen Wert auf die Einbindung auch unserer neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind. Mehrsprachige Hinweisschilder gehören mittlerweile zum Standard. Hier wird auf Verhaltensregeln hingewiesen.
Andreas Wolf
Primär wird ein konsequentes Schutzkonzept mit der Polizei abgestimmt, um möglichst eine hohe Sicherheit zu gewähren. Geht nicht gibt es für mich dort nicht. Ggf. müssen Polizeikräfte vom Land und oder Nachbargemeinden mit eingebunden werden. Das Stadtfest muß gegen das gewaltsame Eindringen von Fahrzeugen gesichert werden. Es müssen viele Polizisten, klar organisiert, vor Ort sein, um ggf. präventiv einschreiten zu können. Aber das ist nur der eine Teil. Im Vorfeld müssen die Bürger informiert werden auf ggf. verdächtige Ereignisse zu achten und diese der Polizei vor Ort melden zu können. Ggf. müssen mobile Möglichkeiten zur Videoüberwachung eingesetzt werden. Ich werde mich von einschlägigen Fachleuten zur Terrorabwehr beraten lassen. Dieses ist ja nicht nur ein Problem für Teltow sondern ein internationales. Hier muß das Rad nicht neu erfunden werden sondern nur die Vorgaben der Experten umgesetzt werden.
Präventiv werde ich wie schon vor den Paris-Anschlägen von mir in Ausschüssen gefordert die melderechtliche Erfassung der Asylanten überprüfen lassen. Das geltende Meldegesetz ist hier durchzusetzen. Es darf hier keine Lücken bei der Erfassung geben. Hier ist auch der Vermieter des Asylantenwohnheimes in die Pflicht zu nehmen. Es darf nicht einzelnen potentiellen Gefährdern die Möglichkeit gegeben werden sich zu verstecken und ggf. dadurch die Gesamtheit der Asylanten zu in Misskredit zu bringen.
- Welche Möglichkeit sehen Sie, Vereinen einen Versammlungs- und Lagerraum (einschl. Toilettennutzung und Raum für Materiallagerung) zur Verfügung zu stellen?
Eric Gallasch
Sollte es freie Räumlichkeiten geben, ist zu prüfen, in wie weit man diesen den Vereinen zur Verfügung stellen kann.
Hans-Peter Goetz
Verschiedene Vereine haben bereits solche Räume zur Erfüllung ihrer Vereinsziele. Das betrifft etwa das Heimat- und das Industriemuseum, viele Sportvereine, Teltow gegen Fluglärm. Kurzfristig besteht hier nur die Möglichkeit, den noch suchenden Vereinen einen Zuschuss zu dann anfallenden Mietkosten zu geben. Für Versammlungen stehen bereits verschiedene Räume in unterschiedlichen Größen zur Verfügung, meist auch kostenfrei. Langfristig wird wegen des Einwohnerzuwachses auch die Verwaltung zu erweitern sein, bevorzugt auf unserm Grundstück in der Ritterstraße. Dort könnten dann zunächst vorhandene Überkapazitäten von örtlichen Vereinen genutzt werden.
Thomas Schmidt
Die Stadt Teltow stellt mittlerweile einigen Vereinen Räume zur Verfügung, indem die Mietkosten übernommen werden. Als Beispiele benannt seien hier das Industriemuseum, der Heimatverein, die Akademie 2. Lebenshälfte, die Mädchenzukunftswerkstatt oder das Schifferkinderheim. Wenn also Vereine mit angemessenen Vorschlägen vorsprechen, werden alle Möglichkeiten geprüft. Diese Vorgehensweise findet auch weiterhin meine volle Unterstützung.
Andreas Wolf
Das kann man nicht pauschal beantworten. Der Bund der Steuerzahler ist ja z.B. auch ein Verein den ich zwar sehr mag, aber der selber ausreichend Geld besitzt sich Räume zu beschaffen. Es gibt ja auch noch Fußballvereine, Schützenvereine usw. Wir werden allen Vereinen dort nicht Lagerräume ect. kostenlos zur Verfügung stellen können. Vielleicht ist Ihre Frage ja auch ob wir dem Verein „Teltow ohne Grenzen solche Möglichkeiten“ bieten können? Ich denke eine Stadt die über 20 Millionen Euro für eine Marina verpulvern kann wird Ihrem Verein, der sich aktiv um die Ausgestaltung der Städte-Partnerschaften von Teltow bemüht, doch wohl helfen können. Sollte ich Bürgermeister werden, sprechen Sie mich an und ich werde Ihnen helfen.
- Welche Maßnahmen würden Sie in Erwägung ziehen, um die Rolle des Ahlener Platzes als zentrale Stätte der Städtepartnerschaften deutlicher zu betonen und dabei den Aufenthaltswert des Platzes zu steigern?
Eric Gallasch
Die Aufwertung des Platzes durch die Pflege der Grünanlagen und das Aufstellen von Bänken und Wahrzeichen der Partnerstädte.
Hans-Peter Goetz
Auf dem Ahlener Platz sollte auch über unsere Partnerstadt Ahlen und wegen der direkt angrenzenden Gonfrevillestraße auch über Gonfreville informiert werden. Die Information über Sagan sollte bevorzugt an der Saganer Straße erfolgen. Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität sind häufigere Pflegearbeiten ebenso wie regelmäßige Kontrollen erforderlich. Der Ahlener Platz wird derzeit seiner Rolle als Eingangstor nach Teltow oft nicht gerecht. Die Errichtung einer Toilette ist bereits beschlossen.
Thomas Schmidt
Der Ahlener Platz ist als viel genutzte Verkehrsfläche seinerzeit ausgewählt worden, um den Gästen unserer Stadt die Vielfalt der Städtepartnerschaftsarbeit zu dokumentieren. Ich erinnere hier an die Infosäule und die Kunst im öffentlichen Raum (Teltower Rübchen), die das Thema Städtepartnerschaften mit aufnimmt. Da es sich, wie gesagt, um eine Verkehrsfläche handelt, ist der Handlungsrahmen eher eingeschränkt. Grundsätzlich würde ich mir wünschen, dass das Thema Kunst im öffentlichen Raum durch Künstler aus den Partnerstädten aufgewertet wird!
Andreas Wolf
Nun ich würde einen Ideenwettbewerb ausschreiben, wo natürlich auch die Bürger Ihre Vorstellungen einbringen können, und die besten Ideen mit den Bürgern dann auswählen und in einem zweiten Schritt natürlich entscheiden lassen ob diese aus Steuermitteln umgesetzt werden soll. Schließlich kosten diese Maßnahmen, die ja nicht zwingend notwendig sind, ja das Geld der Bürger und die sollen dann auch entscheiden, ob Sie es wollen. Bedenken Sie, dass Steuererhebungen immer die Einschränkung von Freiheiten sind. Die Leute haben an sich die Freiheit Ihr Geld selbstbestimmt auszugeben. Dies wird durch Steuern und Beiträge beschnitten. Daher sollte man möglichst wenig Steuer-Geld für nicht zwingend notwendige Maßnahmen, die der Grundversorgung dienen, ausgeben. Sollte es sehr gute und gewünschte Ideen geben aber die Finanzierung aus Steuermitteln nicht gewünscht oder möglich sein, werde ich auch alternative Finanzierungen prüfen lassen.
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Juli 09 2017
Ahlen feiert… seine Partnerschaften
32. Ahlener Stadtfest stand ganz im Zeichen der Städtepartnerschaften
Zu einem Erlebnis besonderer Art wurde für die Delegation des Vereins Teltow ohne Grenzen das 32. Ahlener Stadtfest. Es stand in diesem Jahr – mit gleich drei Jubiläen – ganz im Zeichen der Städtepartnerschaften, die Ahlen mit Differdingen in Luxemburg, Penzberg in Bayern, Teltow und dem Berliner Bezirk Tempelhof- Schöneberg pflegt. Dazu hatte sich nicht nur der Gastgeber etwas Besonderes einfallen lassen.
Teltow hatte beispielsweise mit Bodo Kotzomb und Reinhard Frank zwei „Vorreiter“ auf den Weg geschickt. Nach dem Start am Dienstag vom Marktplatz am Neuen Rathaus legten die beiden ToG-Mitglieder die Strecke von 431 Kilometer bis ins westfälische Ahlen etappenweise mit dem Fahrrad zurück.
Am Freitagnachmittag trafen sie wie geplant um 15 Uhr auf dem dortigen Marktplatz ein, wo sie von Mitgliedern des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins herzlich begrüßt wurden. Die anderen Teltower – sowohl die Delegation um Bürgermeister Thomas Schmidt als auch der Stadtbus mit den ToG-Mitgliedern, die am späten Freitagvormittag gestartet waren, kamen staubedingt etwas verspätet an.
Nach einem Abendessen bei der AWO, das der Ahlener Städtepartnerschaftsverein liebevoll vorbereitet hatte, versammelten sich alle auf dem Marktplatz, wo mit dem Bieranstich durch den Ahlener Bürgermeister Dr. Alexander Berger das 32. Stadtfest eröffnet wurde.
Wie immer hatten sich die Organisatoren eine originelle Dekoration einfallen lassen. So flatterten diesmal Dutzende von aufgeblasenen bunten XXL-Flipflops (Badelatschen) über dem Festgelände. Den karibischen Klängen der „Sunshine Coconuts“ folgte ein musikalisches Bühnenprogramm, das Unterhaltung bis in die späten Abendstunden bot. Bei einem Bier, einem Glas Wein oder einem Cocktail fanden die Gäste aus den verschiedenen Partnerstädten Gelegenheit, sich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Am Sonnabendvormittag teilte sich die Schar der Gäste Ahlens in mehrere Gruppen, auf welche unterschiedliche Beschäftigungen warteten.
Während beispielsweise eine der Gruppen eine Brennerei besichtigte und hochwertige Spirituosen kennenlernte, hielt Christa Schwab für die Nächsten ein tolles Kunsterlebnis bereit. Sie führte uns nämlich ins Fritz-Winter-Haus. Dort hat die Nichte des Bauhaus-Absolventen aus dessen Nachlass ein Museum eingerichtet, in dem die Stationen des künstlerischen Schaffens von Fritz Winter dokumentiert sind. Bereichert wird die Sammlung durch passende Ausstellungen anderer Künstler, wie gegenwärtig eine mit den Werken von Nikolaus Hipp.
Um die Mittagszeit fand anlässlich der Städtepartnerschaftsjubiläen eine Feierstunde auf dem neu gestalteten Platz vor der Friedrich-Ebert-Halle statt, der an diesem Tag der Öffentlichkeit übergeben wurde.
Hier ist unter anderem ein Mauerteil zu finden, das Teltow den Ahlenern schenkte und das von Schülern farblich gestaltet wurde. Nach einer Würdigung der langjährigen freundschaftlichen Beziehungen unterzeichneten die Bürgermeister erneut Urkunden, die die Städtepartnerschaften bekräftigten. Anschließend wurden Gastgeschenke ausgetauscht. Vom Ahlener Bürgermeister erhielten die Gäste ein Bild mit Stadtansichten des Malers Martin Hatcher, der auch schon in Teltow ausgestellt hat. Das gewaltigste Präsent war eine 35-jährige Eiche aus Differdingen, die in dem Park ihren Platz finden soll. In den Reden der Bürgermeister wurde nicht zuletzt das Engagement der Städtepartnerschaftsvereine gewürdigt.
Zum Abschluss ergriff Alain Gamper das Wort, um einiges zu der Fahrradaktion der Teltower zu sagen und künftige gemeinsame Unternehmen anzuregen. Die Zukunft wird zeigen, inwieweit sie bei Dr. Alexander Berger auf fruchtbaren Boden gefallen sind.
Den Abend verbrachten die Gäste aus den Partnerkommunen wieder feuchtfröhlich und in geselliger Runde auf dem Stadtfest. Am Sonntagmorgen hieß es dann für die Teltower: Ab nach Hause! Unsere Radfahrer mussten diesmal nicht strampeln, sondern konnten die Fahrt in ihrem Wohnmobil genießen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die eine Schlafmöglichkeit zur Verfügung stellten, und den Mitgliedern des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins, die sich während unseres Aufenthalts um uns gekümmert haben.
Wir kommen bald wieder!
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Juni 25 2017
Achtung! Sie kommen!
Die Westfälischen Nachrichten haben davon gehört, dass zwei ToG-Mitglieder Anfang Juli mit dem Fahrrad nach Ahlen fahren und haben folgenden Artikel veröffentlicht:
Das Ahlener Stadtfest ist Gästen aus der Partnerstadt Teltow 431 Kilometer Anreise wert. Mit dem Fahrrad…
Entfernungen trennen, könnte man oft annehmen. Dank der Teltower Städtepartnerschaften lernte der Verein „Teltow ohne Grenzen“, dass das Überwinden von Entfernungen eher dauerhaft verbindet. Mit einer Radtour wollen Bodo Kotzomb und Reinhard Frank, zwei Mitglieder dieses Vereins, Anfang Juli die Strecke von 431 Kilometer zwischen beiden Städten überwinden. Ziel ist die Teilnahme am Stadtfest der Partnerstadt Ahlen.
Wesentlich wichtiger ist den beiden der Weg dorthin. Unterwegs wollen sie viele Menschen treffen und das in einem Wegebuch dokumentieren. Geplant ist unter anderem ein Besuch im Friedensfahrtmuseum in Klein Mühlingen in der Nähe von Schönebeck (Elbe).
Nachdem beide Mitglieder des Vereins bereits im Jahr 2014 mit weiteren Radfahrern die Partnerstadt Żagań in Polen (209 Kilometer) bereisten, Bodo Kotzomb auch schon die Strecke bis nach Frankreich in die Partnerstadt Gonfreville l’Orcher (1121 Kilometer) zurücklegte, wollen sie nunmehr so den Gedanken der Freundschaft in die Stadt an der Werse tragen.
Vereinsvorsitzender Alain Gamper gibt den beiden seine Botschaft mit auf den Weg: „Ist es nicht etwa ein ergreifendes Gefühl, wenn man ein paar Stunden oder ein paar Tage unterwegs war und dann vor der Tür alter Bekannten steht, die einen warmherzig umarmen?“ Erst durch die Mühe und die Anstrengung erfahre der neugierige Geist, wie wertvoll Freundschaften seien. Egal, ob es sich dabei um ein paar Meter oder um mehrere Hundert Kilometer handele.
Beide Radfahrer werden von einem Wohnmobil begleitet, das zur Übernachtung und als Versorgungsfahrzeug dient. Winfried Soßna wird es an die Etappenziele fahren. Beginn der Fahrt ist der 4. Juli, 8 Uhr, auf dem Marktplatz in Teltow. Bürgermeister Schmidt hat bereits seine Teilnahme zugesagt. Geplante Ankunft in Ahlen soll am Freitag, 7. Juli, gegen 15 Uhr sein.
Der Original-Artikel ist auch zu finden unter:
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Ahlen/2872194-Stadtfest-Gaeste-treten-in-die-Pedalen-Teltower-kommen-mit-dem-Fahrrad
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Juni 09 2017
Wir trauern um einen Freund
Am 07. Juni verstarb völlig überraschend Marian Świątek aus unserer polnischen Partnerstadt Żagań.
Wie kein anderer hat Marian sich für unsere inzwischen über zehn Jahre bestehende Partnerschaft zwischen Teltow und Żagań eingesetzt. Unzählige Male war er zu Gast hier bei uns in Teltow und hat uns umgekehrt mit großer Herzlichkeit und Enthusiasmus in seiner Heimatstadt Żagań begrüßt.
Dabei war es nicht immer einfach. Für viele war Vieles neu, es gab immer wieder organisatorische Herausforderungen und auch die große Politik gab gelegentlich einerseits Anlass zur Sorge und war andererseits Beleg dafür, wie wichtig unsere kleine Partnerschaft war und ist.
Marian ließ sich nie beirren. Er suchte nie Probleme, sondern Lösungen. Die deutsch-polnische Freundschaft lag ihm am Herzen. Marian war die polnische Seele unserer Partnerschaft und er war einer von uns.
Unsere Gedanken sind bei seiner Frau, seinen Angehörigen und unseren polnischen Freunden.
Teltow, den 09. Juni 2017
Teltow ohne Grenzen
Der Vorstand
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Feb. 02 2017
Bouchons für Żagań
Am 2. Februar brachte eine Delegation aus Teltow die Bilder von Irina Swiatek zurück nach Żagań. Es ging dabei auch darum, die Bilder abzuholen, die Teltower Künstler seit Oktober 2016 im Schloss zu Żagań ausgestellt hatten. Zudem nutzten wir die ohnehin stattfindende Fahrt, um eine ordentliche Menge Platikverschlüsse nach Żagań zu schaffen. Dort werden sie verkauft und der Erlös geht an eine Familie, die eine sehr kostenpflichtige Therapie benötigt.
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Okt. 08 2016
Vier Städte – drei Jubiläen
Vier Städte – drei Jubiläen:
Goldene Hochzeit, Silberhochzeit, Rosenhochzeit – was für ein schönes Sinnbild! Gleich drei besondere Jubiläen konnte Teltow am vergangenen Wochenende mit seinen Partnerstädten am Rande des 27. Teltower Stadtfestes feiern. […]
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Sep. 08 2016
Ein Teil der Berliner Mauer in der Normandie!

Im Rahmen des Stadtfestes und des Gedenkens der Befreiung von der nazideutschen Besatzung wurde in Gonfreville ein neues Denkmal für die Menschlichkeit eingeweiht: ein „fallendes“ Teil der Berliner Mauer. Mehr dazu auf www.teltow.de
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März 03 2016
Bald ist Frühling
Anfang März: nicht nur die Natur zeigt, dass es wohl nicht mehr lange dauern wird, bis alles grünt und blüht. Auch die Mitglieder von „Teltow ohne Grenzen“ strotzen vor Tatendrang. Nicht weniger als 24 (der registrierten 37) Mitglieder fanden also am 3. März den Weg zu unserer angestammten Gaststube McHartung in Ruhlsdorf. Eins wollten sie an diesem Abend klären: Wer wird die Geschicke des Vereins „Teltow ohne Grenzen“ ab jetzt lenken? Schließlich war der amtierende Vorstand im März 2014 gewählt worden. Da unsere Satzung eine zweijährige Amtszeit vorsieht, war es an der Zeit für Reinhard, Eberhard, Elke, Carola und Alain Rechenschaft abzulegen und sich von ihren Ämtern zu verabschieden.

Alain Gamper wirbt im Interview mit TKS-TV für unsere Bürgerreise nach Ahlen und Gonfreville im Sommer 2016.
Schön war es, dass dies für unseren Bürgermeister Thomas Schmidt Anlass genug war, unter uns zu verweilen. Die Gelegenheit nutzte er auch, um die enge Verflechtung der Arbeit der Stadtverwaltung mit den Aktivitäten des Vereins zu betonen. Beide Seiten brauchen sich gegenseitig und beide ziehen einen nicht unerheblichen Nutzen davon.
Ganz ohne Leitung musste unser Verein lediglich wenige Minuten ausharren. Denn schnell hatten sich vier engagierte Mitglieder gefunden, die eine Wahlkommission bildeten. Kerstin, Renate, Malte und Egon sorgten rasch dafür, dass ein neuer Vorsitzender gefunden wurde. Ohne Gegenkandidatur war also bald Alain wieder im Amt. An seiner Seite ist nun Reinhard der Zweite Vorsitzende. Elke, die bekanntlich nicht erneut kandidierte, überlässt die Regie der Finanzen an Claudia. Unser treuer Eberhard koordiniert weiterhin Sport- und Kulturangelegenheiten. Und Carola übernimmt nun die Öffentlichkeitsarbeit mit ihren vielfältigen Facetten.
Nun sind die Wahlen vorbei. Die nächsten Ereignisse rücken näher: Das Kirschblütenfest, das Boule-Festival, das Volksfest sind erste Beispiele.
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Sep. 27 2015
Teltow präsentierte sich mit Kirschbier, Gurken und Rübchentorte in Ahlen
Zum 39. Pöttkes- und Töttkenmarkt, einem traditionellen Fest in Ahlen, das alljährlich im September gefeiert wird, hielten sich elf Mitglieder unseres Vereins „Teltow ohne Grenzen“ vom 18. bis 20. September in der westfälischen Partnerstadt auf. Im Gepäck führten sie, wie es seit Jahren üblich ist, eine Teltower Rübchentorte mit. 2015 war sie ganz speziell der Städtepartnerschaft gewidmet. Deshalb zeigte sie zwei Tafeln der im Mai fertiggestellten Rübchenstele, wovon die eine symbolisch für die Verbundenheit Teltows mit Ahlen, Gonfreville und Zagan steht, während die andere die Vielfältigkeit des Vereinslebens darstellt.
Alljährlich steht am Stand des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins thematisch eine seiner Partnerstädte im Mittelpunkt. Diesmal waren die Teltower an der Reihe, ihre Stadt zu präsentieren. Dem Jubiläumsjahr war es zu verdanken, dass sie nützliche, kleine Giveaways, geschmückt mit dem Teltow-Logo und der Jubelzahl 750, auf die Fahrt mitnehmen konnten. Neben Informationsmaterial über die Stadt sowie Bildern, die die Aktivitäten von „Teltow ohne Grenzen“ veranschaulichten, bot der Verein diesmal Brandenburger Spezialitäten zur Verkostung an.
Zunächst kamen Noch-Bürgermeister Benedikt Ruhmöller und Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf, nach der Eröffnung des Festes an den Stand des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins und schnitten – unterstützt von Alain Gamper – pressewirksam die Torte an. Diese Leckerei aus der Bäckerei Neuendorff ist bei den Festgästen inzwischen bestens bekannt, und so ließen sich die Passanten nicht lange bitten und griffen herzhaft zu. Auch das Werderaner Kirschbier vom Fass und aus der Flasche sowie die verschiedenen Sorten Spreewälder Gurken fanden großen Anklang, was dem ToG-Spendentopf gut bekam. Auf Interesse stieß auch die für 2016 geplante Bürgerfahrt, die in Teltows Partnerstadt führen wird.
Trotz vieler Gespräche blieb uns Teltowern Zeit, den Markt zu besichtigen, der an die Tradition der Topfherstellung „Pöttkes“ und einem aus Innereien bestehenden regionalen Gericht „Töttken“ erinnert. Zu 39. Fest wurde ein emailliertes Eimerchen als Souvenir angeboten. Diejenigen, die ein rotes Basecap von 2014 vorweisen konnten, erhielten es geschenkt.
Wie immer wurden die Teltower von den Mitgliedern des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins mit großer Herzlichkeit und Gastlichkeit empfangen und betreut. Nach einem gemeinsamen Abendessen am Freitag in einer für seine ausgezeichnete türkische Küche beliebten Gaststätte, luden am Samstag Christa und Werner Schwab in ihren Partykeller zu einem fröhlichen Abend ein. Für das leibliche Wohl sorgte ein herzhafter Imbiss, den Vereinsmitglieder beigesteuert hatten.
Vor der Heimreise am Sonntagmittag trafen sich Teltower und Ahlener erneut bei den Schwabs, um dort die Eröffnung des Tags des offenen Ateliers mitzuerleben, an dem sich Christa beteiligte und in Haus und Garten ihre Werke zeigte. Eine vierköpfige Kapelle sorgte für Musik und Gesang, sodass so mancher versucht war, mitzusingen oder gar das Tanzbein zu schwingen. Heinz, unser Ältester war auf Zack und drehte eine Ehrenrunde mit der Gastgeberin. Dann ging es – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck – Richtung Heimat.
Wir sagen Danke, für die schönen Stunden in Ahlen. Bis bald bei uns in Teltow, Freunde!
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