Mai 03 2018

Gäste aus Gonfreville bei Kirschblüten- und Maifest

Sie wurden schon erwartet: ohne unsere Freunde aus Gonfreville würde etwas fehlen auf dem Volksfest zum 1. Mai im Teltower August-Mattausch-Park. Seit vielen Jahren sind die Franzosen mit einem eigenen Stand auf dem von der Linken organisierten Fest präsent und bieten den Teltowern Köstlichkeiten aus ihrer normannischen Heimat. Doch es geht nicht nur um Käse, Wein und Cidre. Etliche Teltower freuen sich auch, inzwischen schon altbekannte Gesichter wiederzusehen und sich mit den weitgereisten Gästen auszutauschen.

In seinem Grußwort an die Teltower überbrachte der stellvertretende Vorsitzende des Gonfreviller Städtepartnerschaftskomitees Serge Le Bret die besten Wünsche seines neuen Bürgermeisters Alban Bruneau. Da nach ihm Nadjat Hamdi, eine Vertreterin der Frente POLISARIO, sprach, erinnerte er auch an das langjährige Engagement Gonfrevilles im Westsahara-Konflikt. Die Stadt hat neben Teltow eine weitere Städtepartnerschaft mit dem sahrauischen J’Refia.

Weil die Feste in diesem Jahr so nah beieinander lagen, konnten die Gonfreviller dieses Mal schon auf dem japanischen Kirschblütenfest Hanami zwei Tage zuvor Präsenz zeigen. Unser Verein, der auf beiden Festen ebenfalls mit einem eigenen Stand vertreten war, nutzte die Gelegenheit, um auch über die anderen Partnerstädte Teltows zu informieren und insbesondere für unsere Bürgerfahrt nach Sagan (polnisch: Żagań) am 8. September 2018 zu werben. Weitere Infos hierzu folgen. Auch eine vierköpfige Delegation aus der polnischen Stadt nahm am Teltower Kirschblütenfest teil.

Zwischen den Festen bot unser Mitglied Sabine Lillich den Franzosen zudem eine historische Stadtführung durch Berlin und gab Einblicke in die Realität der deutschen Juden während der Nazizeit. Schließlich gab es am Rande des offiziellen Programms die Gelegenheit für unsere Mitglieder, sich in geselliger Atmosphäre mit den Gästen auszutauschen, was ein wichtiger Bestandteil der Kontaktpflege zwischen unseren Städten ist.

Die beiden Feste um die Monatswende April/Mai zählen zu den Anlässen, zu denen die Städtepartnerschaften für die Teltower Bürger am sicht- und erlebbarsten sind. Wir hoffen, dass diese schöne Tradition auch in Zukunft diese Teltower Jahreshöhepunkte bereichern wird.

Berlin-Besuch am 30. April 2018

 

Volksfest am 1. Mai 2018

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tog-verein.de/gaeste-aus-gonfreville-bei-kirschblueten-und-maifest/

Mrz 14 2018

Es kann losgehen!

Die Zählkommission bei der Arbeit

Unser Vorstandsteam für die Jahre 2018 bis 2020 steht!

Auch für die nächsten zwei Jahre wird Alain Gamper unseren Verein als Vorsitzender führen. Sein Stellvertreter bleibt Reinhard Frank. Schatzmeisterin Claudia Schreiber wurde von der heutigen Jahreshauptversammlung in der Gaststube Mc Hartung ebenso im Amt bestätigt wie Eberhard Derlig als Koordinator für kulturelle und sportliche Beziehungen. Neu im Vorstandsteam ist Maltê Goetz, der die Öffentlichkeitsarbeit übernimmt. Er löst Carola Fanter ab, die seit der Gründung des Vereins an vorderster Stelle mitgearbeitet hat und nun nicht mehr antrat.

Neben der Vorstandswahl gehören zu den Formalitäten des Vereinslebens auch die Tätigkeitsberichte und die Aussprache zur geleisteten Arbeit in den vergangenen zwei Jahren.

Nicht zu kurz kam auch die Diskussion über die inhaltliche Ausrichtung des Vereins in Zukunft: welche Akzente setzen wir in unserem Veranstaltungsprogramm für 2018 und 2019? Was können und sollen wir in Bezug auf Teltows neue Partnerschaft mit dem chinesischen Rudong leisten und was nicht? Wie können wir in Zukunft mehr junge Teltower für die Städtepartnerschaftsarbeit gewinnen?

Das alles sind Fragen, die wir nun gemeinsam anpacken werden. In etwas über einem Monat erwarten wir zum Kirschblütenfest schon die ersten Gäste aus unseren Partnerstädten in diesem Jahr. Es kann losgehen!

Der alte und neue Vorsitzende Alain Gamper (l.) führt durch die Jahreshauptversammlung.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tog-verein.de/es-kann-losgehen/

Feb 24 2018

Nach Ahlen, Gonfreville und Żagań nun Rudong!

Nicht nur die Stadt Teltow wächst. Auch ihre Verbindungen zur „Außenwelt“ erreichen neue Dimensionen.

Dazu die Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tog-verein.de/nach-ahlen-gonfreville-und-aga-nun-rudong/

Feb 24 2018

Wir wählen einen neuen Vorstand

Der Vorstand lädt zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein, und zwar

am Mittwoch, dem 14. März 2018 um 19 Uhr

in der Gaststube „Mc Hartung“, Teltower Str. 22A in Teltow (Ruhlsdorf).

Vorläufige Tagesordnung:

Top 1 – Eröffnung – Feststellung der Beschlussfähigkeit

Top 2 – Tätigkeits- und Finanzberichte 2016-17 mit Antrag auf Entlastung des Vorstands

Top 3 – Wahl des neuen Vorstands

Gemäß Satzung ist ein neuer Vorstand für zwei Jahre zu wählen. Die zu besetzenden Vorstandsfunktionen sind:

  • Der/die 1. Vorsitzende

  • Der/die 2. Vorsitzende

  • Der/die Schatzmeister/-in

  • Der/die Koordinator/-in für kulturelle und sportliche Beziehungen

  • Der/die Koordinator/-in für Öffentlichkeitsarbeit

Top 4 – Aktivitäten 2018

Top 5 – Sonstiges

Mitglieder, Freunde und Gäste sind herzlich willkommen. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder einschl. Ehrenmitglieder. Kandidaturen oder Vorschläge für eine der Vorstandsfunktionen können bis zum Beginn der Wahlprozedur am 14. März auch mündlich eingereicht werden.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tog-verein.de/wir-waehlen-einen-neuen-vorstand/

Feb 11 2018

Abstellraum gesucht

Wer hat eine Idee?

Wir haben ganz tolle Mitglieder, wir haben ein volles Programm für 2018, wir haben ein tolles – von unserer Grafikerin Claudia Anschütz frisch überarbeitetes – Logo, wir haben neue Aufkleber, Kalender, Buttons, Sonnenschirme, wir haben Tisch und Stühle und vieles mehr.

 

 

 

ABER WIR HABEN KEINEN PLATZ!

 

 

 

Wir suchen einen Abstellraum in Teltow, ca. 10 m² groß, trocken,abschließbar und jederzeit erreichbar. Strom ist nicht nötig. Da wir Mitgliedsbeiträge und öffentliche Gelder nutzen, sollte er natürlich möglichst zentral und möglichst billig sein.

 

Bitte melden bei:
Alain Gamper –  0172 7872569
alain-gamper@tog-verein.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tog-verein.de/abstellraum-gesucht/

Dez 31 2017

2 0 1 8

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tog-verein.de/2-0-1-8/

Sep 05 2017

Die Bürgermeisterwahl naht

FRAGEN AN DIE BÜRGERMEISTER-KANDIDATEN

TELTOW – 2017

 

 

 

 

Die Fragen wurden am 18. August 2017 den 4 Kandidaten per Post übermittelt.

Alle Antworten lagen bis zum 31. August 2017 vor.

Hier die unveränderte Abschrift der Antworten.

Die Antworten sind hier in der alphabetischen Reihenfolge der Kandidatennamen.

 

  1. Was haben Sie in Hinsicht auf mögliche Partnerschaftskontakte mit einer Stadt aus der Volksrepublik China vor?

Eric Gallasch

Mein Ziel ist es den interkulturellen Austausch, wie mit unseren anderen Partnerstädte, zu fördern.

Hans-Peter Goetz

Vor einiger Zeit wurde aus der Chinesischen Stadt Lang Fang eine Städtepartnerschaft an uns herangetragen. Dabei war von Anfang an klar, dass diese Partnerschaft wohl eher wirtschaftlich geprägt sein soll, also mit den bestehenden Partnerschaften mit Gonfreville, Ahlen und Sagan nicht vergleichbar sein würde.
Inzwischen ist bei dem Bemühen um diese Partnerschaft Ruhe eingekehrt. Wenn sich für uns mit einer Partnerschaft Chancen ergeben, dann stehe ich einer solchen Partnerschaft aufgeschlossen gegenüber. Dies ist unabhängig davon, in welchem Land diese neue Partnerstadt liegt.
In Abhängigkeit von der Ausprägung dieser Partnerschaft kann sich die Notwendigkeit einer stärkeren Unterstützung des Vereins Teltow ohne Grenzen oder z.B. auch die Betreuung durch einen wieder zu schaffenden Wirtschaftsförderer der Stadt Teltow ergeben.

Thomas Schmidt

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es über 40 Deutsch-Chinesische Städtepartnerschaften, die nicht nur funktionieren, sondern die auch inhaltlich ausgestaltet werden. Kein Grund also sich Sorgen zu machen, dass diese Aufgabe nicht leistbar wäre. Dass eine solche Partnerschaft in einer anderen Intensität gelebt werden muss als in die vergleichsweise naheliegenden Partnerstädte in Polen und Frankreich, versteht sich von selbst! Aber die VR China ist ein Land mit unfassbarer kultureller Vielfalt und einer äußerst interessanten politischen Konstellation. Hier einen Austausch in die Wege zu leiten, kann nur interessant sein! Ich lege Wert auf die Feststellung, dass es hierbei nicht um die Anbahnung wirtschaftlicher Kontakte geht!

Andreas Wolf

Nun die angedachte Partnerschaft mit einer Chinesischen Stadt bietet mit Sicherheit viel Potential auch für Teltow, z.B. im kulturellen und wirtschaftlichen Bereich. Ich würde hier auch die Bürger und mit Sicherheit Ihren e.V. fragen welche Erwartungen/Wünsche Sie von dieser Partnerschaft haben und versuchen diese mitumzusetzen. Es ist sicherlich spannend die Kontakte und Freundschaft zu dieser Partnerstadt und der Kultur Ihrer Einwohner in diesem Zusammenhang aufzubauen. Ich selbst habe lange Zeit in Süd-Ost-Asien geschäftliche Projekte vor Ort betreut und habe heute noch viel Kontakte nach China. Es ist ein spannendes Land mit netten Menschen.

  1. Was werden Sie als Bürgermeister unternehmen, um die Teltower und ihre Gäste bei Großereignissen wie etwa dem Teltower Stadtfest vor solchen Greueltaten wie in Nizza, Paris, Berlin oder Barcelona zu schützen?

Eric Gallasch

Die Sicherung des Stadtfestes vor Anschläge wie in Paris, Berlin, Barcelona und Nizza würde ich mit Betonsperren an den Zufahrten gewährleisten.

Hans-Peter Goetz

Für größere Feste oder andere Veranstaltungen sind in enger Abstimmung mit der Polizei Sicherheitskonzepte zu erarbeiten. Die Zufahrt größerer Fahrzeuge kann erschwert werden. Absoluten Schutz vor Gewalttaten gibt es nicht.

Thomas Schmidt

Die aktuelle Gefahrenlage bei Großveranstaltungen findet immer Berücksichtigung in den sogenannten Sicherheitskonzepten, die mit Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz abgestimmt werden! Zugangsbehinderungen werden ebenfalls angelegt. Ansonsten lege ich großen Wert auf die Einbindung auch unserer neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind. Mehrsprachige Hinweisschilder gehören mittlerweile zum Standard. Hier wird auf Verhaltensregeln hingewiesen.

Andreas Wolf

Primär wird ein konsequentes Schutzkonzept mit der Polizei abgestimmt, um möglichst eine hohe Sicherheit zu gewähren. Geht nicht gibt es für mich dort nicht. Ggf. müssen Polizeikräfte vom Land und oder Nachbargemeinden mit eingebunden werden. Das Stadtfest muß gegen das gewaltsame Eindringen von Fahrzeugen gesichert werden. Es müssen viele Polizisten, klar organisiert, vor Ort sein, um ggf. präventiv einschreiten zu können. Aber das ist nur der eine Teil. Im Vorfeld müssen die Bürger informiert werden auf ggf. verdächtige Ereignisse zu achten und diese der Polizei vor Ort melden zu können. Ggf. müssen mobile Möglichkeiten zur Videoüberwachung eingesetzt werden. Ich werde mich von einschlägigen Fachleuten zur Terrorabwehr beraten lassen. Dieses ist ja nicht nur ein Problem für Teltow sondern ein internationales. Hier muß das Rad nicht neu erfunden werden sondern nur die Vorgaben der Experten umgesetzt werden.

Präventiv werde ich wie schon vor den Paris-Anschlägen von mir in Ausschüssen gefordert die melderechtliche Erfassung der Asylanten überprüfen lassen. Das geltende Meldegesetz ist hier durchzusetzen. Es darf hier keine Lücken bei der Erfassung geben. Hier ist auch der Vermieter des Asylantenwohnheimes in die Pflicht zu nehmen. Es darf nicht einzelnen potentiellen Gefährdern die Möglichkeit gegeben werden sich zu verstecken und ggf. dadurch die Gesamtheit der Asylanten zu in Misskredit zu bringen.

  1. Welche Möglichkeit sehen Sie, Vereinen einen Versammlungs- und Lagerraum (einschl. Toilettennutzung und Raum für Materiallagerung) zur Verfügung zu stellen?

Eric Gallasch

Sollte es freie Räumlichkeiten geben, ist zu prüfen, in wie weit man diesen den Vereinen zur Verfügung stellen kann.

Hans-Peter Goetz

Verschiedene Vereine haben bereits solche Räume zur Erfüllung ihrer Vereinsziele. Das betrifft etwa das Heimat- und das Industriemuseum, viele Sportvereine, Teltow gegen Fluglärm. Kurzfristig besteht hier nur die Möglichkeit, den noch suchenden Vereinen einen Zuschuss zu dann anfallenden Mietkosten zu geben. Für Versammlungen stehen bereits verschiedene Räume in unterschiedlichen Größen zur Verfügung, meist auch kostenfrei. Langfristig wird wegen des Einwohnerzuwachses auch die Verwaltung zu erweitern sein, bevorzugt auf unserm Grundstück in der Ritterstraße. Dort könnten dann zunächst vorhandene Überkapazitäten von örtlichen Vereinen genutzt werden.

Thomas Schmidt

Die Stadt Teltow stellt mittlerweile einigen Vereinen Räume zur Verfügung, indem die Mietkosten übernommen werden. Als Beispiele benannt seien hier das Industriemuseum, der Heimatverein, die Akademie 2. Lebenshälfte, die Mädchenzukunftswerkstatt oder das Schifferkinderheim. Wenn also Vereine mit angemessenen Vorschlägen vorsprechen, werden alle Möglichkeiten geprüft. Diese Vorgehensweise findet auch weiterhin meine volle Unterstützung.

Andreas Wolf

Das kann man nicht pauschal beantworten. Der Bund der Steuerzahler ist ja z.B. auch ein Verein den ich zwar sehr mag, aber der selber ausreichend Geld besitzt sich Räume zu beschaffen. Es gibt ja auch noch Fußballvereine, Schützenvereine usw. Wir werden allen Vereinen dort nicht Lagerräume ect. kostenlos zur Verfügung stellen können. Vielleicht ist Ihre Frage ja auch ob wir dem Verein „Teltow ohne Grenzen solche Möglichkeiten“ bieten können? Ich denke eine Stadt die über 20 Millionen Euro für eine Marina verpulvern kann wird Ihrem Verein, der sich aktiv um die Ausgestaltung der Städte-Partnerschaften von Teltow bemüht, doch wohl helfen können. Sollte ich Bürgermeister werden, sprechen Sie mich an und ich werde Ihnen helfen.

  1. Welche Maßnahmen würden Sie in Erwägung ziehen, um die Rolle des Ahlener Platzes als zentrale Stätte der Städtepartnerschaften deutlicher zu betonen und dabei den Aufenthaltswert des Platzes zu steigern?

Eric Gallasch

Die Aufwertung des Platzes durch die Pflege der Grünanlagen und das Aufstellen von Bänken und Wahrzeichen der Partnerstädte.

Hans-Peter Goetz

Auf dem Ahlener Platz sollte auch über unsere Partnerstadt Ahlen und wegen der direkt angrenzenden Gonfrevillestraße auch über Gonfreville informiert werden. Die Information über Sagan sollte bevorzugt an der Saganer Straße erfolgen. Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität sind häufigere Pflegearbeiten ebenso wie regelmäßige Kontrollen erforderlich. Der Ahlener Platz wird derzeit seiner Rolle als Eingangstor nach Teltow oft nicht gerecht. Die Errichtung einer Toilette ist bereits beschlossen.

Thomas Schmidt

Der Ahlener Platz ist als viel genutzte Verkehrsfläche seinerzeit ausgewählt worden, um den Gästen unserer Stadt die Vielfalt der Städtepartnerschaftsarbeit zu dokumentieren. Ich erinnere hier an die Infosäule und die Kunst im öffentlichen Raum (Teltower Rübchen), die das Thema Städtepartnerschaften mit aufnimmt. Da es sich, wie gesagt, um eine Verkehrsfläche handelt, ist der Handlungsrahmen eher eingeschränkt. Grundsätzlich würde ich mir wünschen, dass das Thema Kunst im öffentlichen Raum durch Künstler aus den Partnerstädten aufgewertet wird!

Andreas Wolf

Nun ich würde einen Ideenwettbewerb ausschreiben, wo natürlich auch die Bürger Ihre Vorstellungen einbringen können, und die besten Ideen mit den Bürgern dann auswählen und in einem zweiten Schritt natürlich entscheiden lassen ob diese aus Steuermitteln umgesetzt werden soll. Schließlich kosten diese Maßnahmen, die ja nicht zwingend notwendig sind, ja das Geld der Bürger und die sollen dann auch entscheiden, ob Sie es wollen. Bedenken Sie, dass Steuererhebungen immer die Einschränkung von Freiheiten sind. Die Leute haben an sich die Freiheit Ihr Geld selbstbestimmt auszugeben. Dies wird durch Steuern und Beiträge beschnitten. Daher sollte man möglichst wenig Steuer-Geld für nicht zwingend notwendige Maßnahmen, die der Grundversorgung dienen, ausgeben. Sollte es sehr gute und  gewünschte Ideen geben aber die Finanzierung aus Steuermitteln nicht gewünscht oder möglich sein, werde ich auch alternative Finanzierungen prüfen lassen.

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tog-verein.de/die-buergermeisterwahl-naht/

Jul 09 2017

Ahlen feiert… seine Partnerschaften

32. Ahlener Stadtfest stand ganz im Zeichen der Städtepartnerschaften

Zu einem Erlebnis besonderer Art wurde für die Delegation des Vereins Teltow ohne Grenzen das 32. Ahlener Stadtfest. Es stand in diesem Jahr – mit gleich drei Jubiläen – ganz im Zeichen der Städtepartnerschaften, die Ahlen mit Differdingen in Luxemburg, Penzberg in Bayern, Teltow und dem Berliner Bezirk Tempelhof- Schöneberg pflegt. Dazu hatte sich nicht nur der Gastgeber etwas Besonderes einfallen lassen.

 

Teltow hatte beispielsweise mit Bodo Kotzomb und Reinhard Frank zwei „Vorreiter“ auf den Weg geschickt. Nach dem Start am Dienstag vom Marktplatz am Neuen Rathaus legten die beiden ToG-Mitglieder die Strecke von 431 Kilometer bis ins westfälische Ahlen etappenweise mit dem Fahrrad zurück.

 

 

Am Freitagnachmittag trafen sie wie geplant um 15 Uhr auf dem dortigen Marktplatz ein, wo sie von Mitgliedern des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins herzlich begrüßt wurden. Die anderen Teltower – sowohl die Delegation um Bürgermeister Thomas Schmidt als auch der Stadtbus mit den ToG-Mitgliedern, die am späten Freitagvormittag gestartet waren, kamen staubedingt etwas verspätet an.

 

Nach einem Abendessen bei der AWO, das der Ahlener Städtepartnerschaftsverein liebevoll vorbereitet hatte, versammelten sich alle auf dem Marktplatz, wo mit dem Bieranstich durch den Ahlener Bürgermeister Dr. Alexander Berger das 32. Stadtfest eröffnet wurde.

 

 

Wie immer hatten sich die Organisatoren eine originelle Dekoration einfallen lassen. So flatterten diesmal Dutzende von aufgeblasenen bunten XXL-Flipflops (Badelatschen) über dem Festgelände. Den karibischen Klängen der „Sunshine Coconuts“ folgte ein musikalisches Bühnenprogramm, das Unterhaltung bis in die späten Abendstunden bot. Bei einem Bier, einem Glas Wein oder einem Cocktail fanden die Gäste aus den verschiedenen Partnerstädten Gelegenheit, sich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Am Sonnabendvormittag teilte sich die Schar der Gäste Ahlens in mehrere Gruppen, auf welche unterschiedliche Beschäftigungen warteten.

Während beispielsweise eine der Gruppen eine Brennerei besichtigte und hochwertige Spirituosen kennenlernte, hielt Christa Schwab für die Nächsten ein tolles Kunsterlebnis bereit. Sie führte uns nämlich ins Fritz-Winter-Haus. Dort hat die Nichte des Bauhaus-Absolventen aus dessen Nachlass ein Museum eingerichtet, in dem die Stationen des künstlerischen Schaffens von Fritz Winter dokumentiert sind. Bereichert wird die Sammlung durch passende Ausstellungen anderer Künstler, wie gegenwärtig eine mit den Werken von Nikolaus Hipp.

Um die Mittagszeit fand anlässlich der Städtepartnerschaftsjubiläen eine Feierstunde auf dem neu gestalteten Platz vor der Friedrich-Ebert-Halle statt, der an diesem Tag der Öffentlichkeit übergeben wurde.

 

Hier ist unter anderem ein Mauerteil zu finden, das Teltow den Ahlenern schenkte und das von Schülern farblich gestaltet wurde. Nach einer Würdigung der langjährigen freundschaftlichen Beziehungen unterzeichneten die Bürgermeister erneut Urkunden, die die Städtepartnerschaften bekräftigten. Anschließend wurden Gastgeschenke ausgetauscht. Vom Ahlener Bürgermeister erhielten die Gäste ein Bild mit Stadtansichten des Malers Martin Hatcher, der auch schon in Teltow ausgestellt hat. Das gewaltigste Präsent war eine 35-jährige Eiche aus Differdingen, die in dem Park ihren Platz finden soll. In den Reden der Bürgermeister wurde nicht zuletzt das Engagement der Städtepartnerschaftsvereine gewürdigt.

Zum Abschluss ergriff Alain Gamper das Wort, um einiges zu der Fahrradaktion der Teltower zu sagen und künftige gemeinsame Unternehmen anzuregen. Die Zukunft wird zeigen, inwieweit sie bei Dr. Alexander Berger auf fruchtbaren Boden gefallen sind.

Den Abend verbrachten die Gäste aus den Partnerkommunen wieder feuchtfröhlich und in geselliger Runde auf dem Stadtfest. Am Sonntagmorgen hieß es dann für die Teltower: Ab nach Hause! Unsere Radfahrer mussten diesmal nicht strampeln, sondern konnten die Fahrt in ihrem Wohnmobil genießen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die eine Schlafmöglichkeit zur Verfügung stellten, und den Mitgliedern des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins, die sich während unseres Aufenthalts um uns gekümmert haben.

Wir kommen bald wieder!

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tog-verein.de/ahlen-feiert-seine-partnerschaften/

Jun 25 2017

Achtung! Sie kommen!

Die Westfälischen Nachrichten haben davon gehört, dass zwei ToG-Mitglieder Anfang Juli mit dem Fahrrad nach Ahlen fahren und haben folgenden Artikel veröffentlicht:

Das Ahlener Stadtfest ist Gästen aus der Partnerstadt Teltow 431 Kilometer Anreise wert. Mit dem Fahrrad…

Entfernungen trennen, könnte man oft annehmen. Dank der Teltower Städtepartnerschaften lernte der Verein „Teltow ohne Grenzen“, dass das Überwinden von Entfernungen eher dauerhaft verbindet. Mit einer Radtour wollen Bodo Kotzomb und Reinhard Frank, zwei Mitglieder dieses Vereins, Anfang Juli die Strecke von 431 Kilometer zwischen beiden Städten überwinden. Ziel ist die Teilnahme am Stadtfest der Partnerstadt Ahlen.

Wesentlich wichtiger ist den beiden der Weg dorthin. Unterwegs wollen sie viele Menschen treffen und das in einem Wegebuch dokumentieren. Geplant ist unter anderem ein Besuch im Friedensfahrtmuseum in Klein Mühlingen in der Nähe von Schönebeck (Elbe).

Nachdem beide Mitglieder des Vereins bereits im Jahr 2014 mit weiteren Radfahrern die Partnerstadt Żagań in Polen (209 Kilometer) bereisten, Bodo Kotzomb auch schon die Strecke bis nach Frankreich in die Partnerstadt Gonfreville l’Orcher (1121 Kilometer) zurücklegte, wollen sie nunmehr so den Gedanken der Freundschaft in die Stadt an der Werse tragen.

Vereinsvorsitzender Alain Gamper gibt den beiden seine Botschaft mit auf den Weg: „Ist es nicht etwa ein ergreifendes Gefühl, wenn man ein paar Stunden oder ein paar Tage unterwegs war und dann vor der Tür alter Bekannten steht, die einen warmherzig umarmen?“ Erst durch die Mühe und die Anstrengung erfahre der neugierige Geist, wie wertvoll Freundschaften seien. Egal, ob es sich dabei um ein paar Meter oder um mehrere Hundert Kilometer handele.

Beide Radfahrer werden von einem Wohnmobil begleitet, das zur Übernachtung und als Versorgungsfahrzeug dient. Winfried Soßna wird es an die Etappenziele fahren. Beginn der Fahrt ist der 4. Juli, 8 Uhr, auf dem Marktplatz in Teltow. Bürgermeister Schmidt hat bereits seine Teilnahme zugesagt. Geplante Ankunft in Ahlen soll am Freitag, 7. Juli, gegen 15 Uhr sein.

Der Original-Artikel ist auch zu finden unter:
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Ahlen/2872194-Stadtfest-Gaeste-treten-in-die-Pedalen-Teltower-kommen-mit-dem-Fahrrad

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tog-verein.de/achtung-sie-kommen/

Jun 09 2017

Wir trauern um einen Freund

 

Am 07. Juni verstarb völlig überraschend Marian Świątek aus unserer polnischen Partnerstadt Żagań.

Wie kein anderer hat Marian sich für unsere inzwischen über zehn Jahre bestehende Partnerschaft zwischen Teltow und Żagań eingesetzt. Unzählige Male war er zu Gast hier bei uns in Teltow und hat uns umgekehrt mit großer Herzlichkeit und Enthusiasmus in seiner Heimatstadt Żagań begrüßt.

Dabei war es nicht immer einfach. Für viele war Vieles neu, es gab immer wieder organisatorische Herausforderungen und auch die große Politik gab gelegentlich einerseits Anlass zur Sorge und war andererseits Beleg dafür, wie wichtig unsere kleine Partnerschaft war und ist.

Marian ließ sich nie beirren. Er suchte nie Probleme, sondern Lösungen. Die deutsch-polnische Freundschaft lag ihm am Herzen. Marian war die polnische Seele unserer Partnerschaft und er war einer von uns.

Unsere Gedanken sind bei seiner Frau, seinen Angehörigen und unseren polnischen Freunden.

Teltow, den 09. Juni 2017

Teltow ohne Grenzen

Der Vorstand

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tog-verein.de/wir-trauern-um-einen-freund/

Ältere Beiträge «