Jun 09 2017

Wir trauern um einen Freund

 

Am 07. Juni verstarb völlig überraschend Marian Świątek aus unserer polnischen Partnerstadt Żagań.

Wie kein anderer hat Marian sich für unsere inzwischen über zehn Jahre bestehende Partnerschaft zwischen Teltow und Żagań eingesetzt. Unzählige Male war er zu Gast hier bei uns in Teltow und hat uns umgekehrt mit großer Herzlichkeit und Enthusiasmus in seiner Heimatstadt Żagań begrüßt.

Dabei war es nicht immer einfach. Für viele war Vieles neu, es gab immer wieder organisatorische Herausforderungen und auch die große Politik gab gelegentlich einerseits Anlass zur Sorge und war andererseits Beleg dafür, wie wichtig unsere kleine Partnerschaft war und ist.

Marian ließ sich nie beirren. Er suchte nie Probleme, sondern Lösungen. Die deutsch-polnische Freundschaft lag ihm am Herzen. Marian war die polnische Seele unserer Partnerschaft und er war einer von uns.

Unsere Gedanken sind bei seiner Frau, seinen Angehörigen und unseren polnischen Freunden.

Teltow, den 09. Juni 2017

Teltow ohne Grenzen

Der Vorstand

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Feb 02 2017

Bouchons für Żagań

Am 2. Februar brachte eine Delegation aus Teltow die Bilder von Irina Swiatek zurück nach Żagań. Es ging dabei auch darum, die Bilder abzuholen, die Teltower Künstler seit Oktober 2016 im Schloss zu Żagań ausgestellt hatten. Zudem nutzten wir die ohnehin stattfindende Fahrt, um eine ordentliche Menge Platikverschlüsse nach Żagań zu schaffen. Dort werden sie verkauft und der Erlös geht an eine Familie, die eine sehr kostenpflichtige Therapie benötigt.

 

 

       

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Jan 06 2017

Begegnungen – Ausstellung zu 15 Jahren Verein „Teltow ohne Grenzen“

logo_neu_21_08_2016_kleinWovon leben Städtepartnerschaften, wenn nicht von Begegnungen? Sie sind es, die den Rückgrat der Vereinsgeschichte von „Teltow ohne Grenzen“ in den 15 Jahren seines Bestehens bildeten. Seit der Gründung im Jahr 2002 wurden auf dem Gebiet der nationalen und internationalen Beziehungen große Fortschritte für die Stadt Teltow gemacht. Dabei entstanden auch hunderte von Fotografien. Nur einige davon können in einer Ausstellung des Vereins, die gemeinsam mit der Stadt realisiert wurde, ab Mittwoch, dem 11. Januar, ab 18 Uhr im Neuen Rathaus der Stadt vorgestellt werden. Zur Vernissage im Erdgeschoss des Hauses am Marktplatz 1 – 3 im Beisein des Bürgermeisters Thomas Schmidt lädt der Vorsitzende Alain Gamper herzlich ein und freut sich, dass als Laudator der Fotograf Thomas Billhardt gewonnen werden konnte.

Die Ausstellung ist bis 21. April im Rathaus zu besichtigen.

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Videobeitrag von TKSzeit zur Ausstellungseröffnung:

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Vier Städte – drei Jubiläen:

Goldene Hochzeit, Silberhochzeit, Rosenhochzeit – was für ein schönes Sinnbild! Gleich drei besondere Jubiläen konnte Teltow am vergangenen Wochenende mit seinen Partnerstädten am Rande des 27. Teltower Stadtfestes feiern. […]

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Sep 27 2016

Mit Rübchentorte und Kirschbier nach Ahlen

Ahlens Bürgermeister Dr. Berger (Mitte) mit dem ersten Stück Rübchentorte aus Teltow. Ihm assistiert der Landrat des Kreises Warendorf Dr. Olaf Gericke (rechts)

Ahlens Bürgermeister Dr. Berger (Mitte) mit dem ersten Stück Rübchentorte aus Teltow. Ihm assistiert der Landrat des Kreises Warendorf Dr. Olaf Gericke (rechts)

SONY DSCDie klare Botschaft auf der Rübchentorte war, in diesem Jahr gibt es ein besonderes Ereignis zu feiern: 25 Jahre Städtepartnerschaft Teltow – Ahlen. Eine Tradition führte damit die Delegation aus Teltow, die vom Vorsitzenden des Vereins „Teltow ohne Grenzen“ Alain Gamper angeführt wurde, fort. Seit vielen Jahren bringen die Teltower zum alljährlichen Pöttkes- und Töttkenmarkt eine Torte in der Größe von 60 mal 40 Zentimeter in ihre westfälische Partnerstadt. Und sie hat den Besuchern wieder ganz toll gemundet. „Eine Verbindung, die auf einem lebendigen Fundament steht, und von bürgerschaftlichem Engagement getragen wird“, sagt Bürgermeister Dr. Alexander Berger beim Anschnitt der Torte und konnte dieses erstmalig zelebrieren. Denn erst im vergangenen Jahr hat er den langjährigen Bürgermeister Benedikt Ruhmüller durch Wahlen abgelöst. Auch einen kleinen Schluck von dem mitgebrachten Kirschbier aus unserer Region ließ sich Berger schmecken. Dieses Bier, so hat sich im vergangenen Jahr erstmalig herausgestellt, könnte zum regelmäßigen Mitbringsel in die Partnerstadt werden. Es schmeckt und ließ viele Ahlener an den gemeinsamen Stand der Vereine aus Teltow und Ahlen locken. Im Gespräch erfuhren die Genießer dann etwas mehr über das Bier, über die Partnerschaft und über die Stadt im Süden Berlins. Viele ließen dann auch wissen, dass sie gern einmal Teltow besuchen würden und das vielleicht auch schon im kommenden Jahr. Ein Termin wäre da zum Beispiel der 30. April, an dem ja das Kirschblütenfest am ehemaligen Grenzstreifen stattfindet und dieses könnte sodann mit dem Volksfest am 1. Mai auf dem August-Mattausch-Park verbunden werden. Damit ergibt sich ein prima Wochenende, an dem sich vielleicht alle drei Partnerstädte, also Ahlen, Zagan und Gonfreville in Teltow treffen könnten.

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Sep 08 2016

Ein Teil der Berliner Mauer in der Normandie!

Im Rahmen des Stadtfestes und des Gedenkens der Befreiung von der nazideutschen Besatzung wurde in Gonfreville ein neues Denkmal für die Menschlichkeit eingeweiht: ein „gefallenes“ Teil der Berliner Mauer. Mehr dazu auf www.teltow.de

Im Rahmen des Stadtfestes und des Gedenkens der Befreiung von der nazideutschen Besatzung wurde in Gonfreville ein neues Denkmal für die Menschlichkeit eingeweiht: ein „fallendes“ Teil der Berliner Mauer. Mehr dazu auf www.teltow.de

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Jul 14 2016

Zeit für seine Freunde

Beim Besuch im Goldschmiedehaus erläutert Werner Fische (Mitte) zusammen mit den Helfern Detlef Schreiber (links) und Bodo Kotzomb die Funktion einer chinesischen Tempelfeueruhr

Beim Besuch im Goldschmiedehaus erläutert Werner Fischer (Mitte) zusammen mit den Helfern Detlef Schreiber (links) und Bodo Kotzomb die Funktion einer chinesischen Tempelfeueruhr

Teltower zu Gast in der Partnerstadt Ahlen
Wieder hatten sich mehrere Teltower auf den Weg in ihre Partnerstadt Ahlen (Westfalen) gemacht. Anlass war das 31. Stadtfest, welches Anfang Juli 2016 an drei Tagen gefeiert wurde. Das Besondere an den Festtagen ist immer wieder, dass die präsentierten Programme selten vor drei Uhr enden. Somit ist eine kurze Schlafphase bereits vorprogrammiert. Der Samstag begann dann auch entsprechend zeitig. Bereits am Morgen stand eine interessante Führung durch das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Fischer auf dem Programm. Frei nach den Gedanken des Bauherrn: „Jeder Mensch hat sein Profil, sein eigenes Ich. Ein Haus sollte ebenfalls ein Profil haben, erkennbar und unverwechselbar.“, ist bei der Ausführung der Hausfassade so manches interessante Lebensdetail des Goldschmiedemeisters zu entdecken. Hinter der Tür des Hauses in der Oststraße, direkt am Marienplatz auf der sogenannten „Schattenseite“, vermutet man zwar eine Menge Schätze in Gold, jedoch nicht diesen Reichtum an musealen Gegenständen. Eine Sammlung von Exponaten der unterschiedlichen Religionen vom Buddhismus, über das Christentum, Judentum, dem Hinduismus bis zum Islam sind in Vitrinen zu sehen. Aber auch viele Zeitmesser konnten die Besucher aus Teltow und Differdingen, der Partnerstadt in Luxemburg, erspähen. Diese Zeitmesser stellte Werner Fischer humorvoll und mit viel Wissen zu Ursprung und Funktion vor. Dabei hat er die Besucher mit einbezogen, indem er sie selbst an die Zeitmessung am Beispiel der Chinesische Tempelfeueruhr in Gestalt eines Drachens aus dem Jahr 1760 heranließ. Die Zeit verflog für die Besucher fast wie im Flug. Wenn aber jemand gesagt hätte, ich habe keine Zeit, so wäre Fischer damit sehr unzufrieden gewesen. Denn alle haben die gleiche Zeit, sie wird nur anders genutzt. Das unterstützte Reinhard Frank mit seinen Worten: „Wir sind hierher nach Ahle gekommen um Freunde zu besuchen, und da passt der Spruch hierher: Nimm dir Zeit für deine Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde.“

Diese Zeit für die Freundschaft wurde auch in den folgenden Stunden gut genutzt. Eine gemeinsame Radtour nach Beckum zeigte neue Horizonte in der Natur auf und am Abend wurde mit allen Fußball geschaut. Dabei, so stellten die Teilnehmer fest, kam das eigentliche Stadtfest bald etwas zu kurz. Auch bevor es auf den Heimweg ging, nahmen sich alle Zeit für ein gemütliches Frühstück und verabschiedeten sich bis auf ein Wiedersehen zum Pöttkes- und Töttkenmarkt im September in Ahlen.

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Jun 28 2016

25 Jahre Nachbarschaftsvertrag Polen-Deutschland

P1070509Die Universität „Adam Mickiewicz“ in Poznań war Gastgeber für eine Festveranstaltung aus Anlass des 25. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages. Auf Bitte des Landkreises Potsdam-Mittelmark reisten am 28. Juni sechs Vertreter des Vereins Teltow ohne Grenzen dorthin, um ihre Erfahrungen bei der nunmehr 10-jährigen Zusammenarbeit der Stadt Teltow und der polnischen Partnerstadt Żagań zu vermitteln. Bevor es jedoch in die einzelnen Worhshops ging, wurden die Leistungen der vergangenen 25 Jahre zwischen Polen und Deutschland in Grußworten und Vorträgen gewürdigt. Marek Woziniak, Marschall der Wojewodschaft Wielkopolska verwies auf die 150 verschiedenen Partnerschaften, die ein Vertrauen zwischen den Völkern hergestellt haben. Er sagte: „Die Partnerschaften sind keine leeren Erklärungen, sie sind sehr lebendige Beziehungen. Hier wird ein Klima geschaffen, sich als Nachbarn zu fühlen.“

Dr. Kai-Olaf Lang von der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin betonte in seinem analytischen Vortrag zur gegenwärtigen Zusammenarbeit mit Polen, dass man im Zusammenhang mit der Flüchtlingsfrage „nicht von Solidarität, sondern von geteilter Verantwortung sprechen“ sollte.

P1070522Deutsch-polnische Erfahrungen wurden dann in vier verschiedenen Workshops ausgetauscht. „Best Practices aus der Vereinsarbeit“ war das Stichwort für den Verein Teltow ohne Grenzen. Alain Gamper, Vorsitzender des Vereins konnte aus der Fülle der gesammelten Erfahrungen mit den drei Partnerstädten berichten und sprach vor allem über die Entwicklung der Zusammenarbeit mit Żagań und Teltow. P1070528Ergänzend dazu konnte auch Marian Świątek vom polnischen Verein „Żagań ohne Grenzen“, der eigens aus der Partnerstadt angereist war, seine Erfahrungen beitragen. Die Worte von Marek Woziniak, dass Partnerschaften lebende Beziehungen sind, machte er hier deutlich.

Die Teilnehmer fuhren nicht nur mit ausreichenden Informationsmaterialien sondern auch mit der Erkenntnis, sich in die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit seit nunmehr 10 Jahren eingebracht zu haben, nach Hause.

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Mrz 03 2016

Bald ist Frühling

12802974_1151118184922064_5383523874933628454_nAnfang März: nicht nur die Natur zeigt, dass es wohl nicht mehr lange dauern wird, bis alles grünt und blüht. Auch die Mitglieder von „Teltow ohne Grenzen“ strotzen vor Tatendrang. Nicht weniger als 24 (der registrierten 37) Mitglieder fanden also am 3. März den Weg zu unserer angestammten Gaststube McHartung in Ruhlsdorf. Eins wollten sie an diesem Abend klären: Wer wird die Geschicke des Vereins „Teltow ohne Grenzen“ ab jetzt lenken? Schließlich war der amtierende Vorstand im März 2014 gewählt worden. Da unsere Satzung eine zweijährige Amtszeit vorsieht, war es an der Zeit für Reinhard, Eberhard, Elke, Carola und Alain Rechenschaft abzulegen und sich von ihren Ämtern zu verabschieden.

Alain Gamper wirbt im Interview mit TKS-TV für unsere Bürgerreise nach Ahlen und Gonfreville im Sommer 2016.

Alain Gamper wirbt im Interview mit TKS-TV für unsere Bürgerreise nach Ahlen und Gonfreville im Sommer 2016.

Schön war es, dass dies für unseren Bürgermeister Thomas Schmidt Anlass genug war, unter uns zu verweilen. Die Gelegenheit nutzte er auch, um die enge Verflechtung der Arbeit der Stadtverwaltung mit den Aktivitäten des Vereins zu betonen. Beide Seiten brauchen sich gegenseitig und beide ziehen einen nicht unerheblichen Nutzen davon.

Ganz ohne Leitung musste unser Verein lediglich wenige Minuten ausharren. Denn schnell hatten sich vier engagierte Mitglieder gefunden, die eine Wahlkommission bildeten. Kerstin, Renate, Malte und Egon sorgten rasch dafür, dass ein neuer Vorsitzender gefunden wurde. Ohne Gegenkandidatur war also bald Alain wieder im Amt. An seiner Seite ist nun Reinhard der Zweite Vorsitzende. Elke, die bekanntlich nicht erneut kandidierte, überlässt die Regie der Finanzen an Claudia. Unser treuer Eberhard koordiniert weiterhin Sport- und Kulturangelegenheiten. Und Carola übernimmt nun die Öffentlichkeitsarbeit mit ihren vielfältigen Facetten.
Nun sind die Wahlen vorbei. Die nächsten Ereignisse rücken näher: Das Kirschblütenfest, das Boule-Festival, das Volksfest sind erste Beispiele.

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Nov 18 2015

Blumen für Paris

Auf dem Hof des französischen Bäckers Canet in Stahnsdorf legten Alain Gamper, Vorsitzender des Vereins "Teltow ohne Grenzen", Serge Lebret, stellvertretender Vorsitzender des Comité de Jumelage aus Gonfreville l'Orcher (von rechts) sowie weitere Mitglieder beider Vereine Blumen in den drei Farben der Nationalfahne Frankreichs nieder.

Auf dem Hof des französischen Bäckers Canet in Stahnsdorf legten Alain Gamper, Vorsitzender des Vereins „Teltow ohne Grenzen“, Serge Le Bret, stellvertretender Vorsitzender des Comité de Jumelage aus Gonfreville l’Orcher (von rechts) sowie weitere Mitglieder beider Vereine Blumen in den drei Farben der Nationalfahne Frankreichs nieder.

In den Farben der Trikolore waren die Blumen, die eine Gruppe von Vertretern des „Comité de Jumelage“ aus Gonfreville l’Orcher und dem Verein „Teltow ohne Grenzen“ am Mittwochnachmittag auf dem Stahnsdorfer Hof des französischen Bäckers Didier Canet niederlegten. Damit bekundeten sie die gegenseitige Verbundenheit mit den Terroropfern in Paris sowie in den anderen Ländern, die vom Terror betroffen sind. Serge Le Bret, stellvertretender Vorsitzender des Comité kam aus Anlass einer Trauerfeier mit seiner Frau nach Stahnsdorf. Sie waren von der Geste der Mitglieder des Vereins, diese Trauer auch zu regionalisieren, sehr beeindruckt.

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