Nov 25 2018

10 Jahre Ahlener ESNA

Am Freitag, dem 24. November 2018 wurde in Ahlen gefeiert. Der Grund? Das 10-jährige Bestehen des Europäischen Senioren-Netzwerks Ahlen, kurz ESNA

10 Jahre Kontaktpflege mit den Schwerpunkten Lettland, Litauen, Estland und… Teltow.

Zur Feierstunden in der ehemaligen Mühle des Ahlener Ortsteils Vorhelm war neben Gästen aus den baltischen Republiken auch eine Delegation aus Teltower Senioren unter der Leitung von „Teltow ohne Grenzen“ eingeladen.

Der Leitgedanke des Treffens lautete: Wäre die Mauer 1989 nicht gefallen, dann wären diese Begegnungen nie zustande gekommen. So gesehen passte die Ausstellung aus Werken unseres Malers und Mitglieds Hans-Jürgen Brauer unter dem Titel „Teltow und die Mauer“ ausgesprochen gut dazu. Offiziell eröffnet wurde diese bereits im Vorfeld der Feierstunde im Ahlener Bürgerzentrum Schuhfabrik im Beisein von mehreren Künstlern und von Pressevertretern.

Am Abend dann übergaben die jeweiligen Delegationen diverse Präsente an die Gründer und Leiter von ESNA, Mechthild und Dieter Massin. Zu diesem Zweck hatte „Teltow ohne Grenzen“ bei Hans-Jürgen Brauer das oben abgebildete Werk in Auftrag gegeben, das Alain Gamper anlässlich seines Grußworts überreichte.

Anschließend wurden diverse lukullische Spezialitäten aus Westfalen, Lettland, Litauen und Teltow gekostet. Diese waren zwar köstlich und auch reichlich vorhanden. Noch wichtiger aber waren die unzähligen Gespräche, die sich in der bunten Runde ergaben. Und so wurde  es spät, ohne dass man es merkte.

 

 

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Nov 17 2018

Wir trauern um Kurt Zieger

Am 17. November erreichte uns die Nachricht vom Tode unseres Mitgliedes und Freundes Kurt Zieger.

Seit der Gründung unseres Vereins „Teltow ohne Grenzen“ hatte Kurt jedes Treffen, jede Reise, jede Ausstellung nicht nur begleitet und dokumentiert. In der Regel hatte er schon vor jedem Ereignis ein grafisches Werk dazu erarbeitet und produziert. Plakate, Flyer, Logos, Broschüren, Aufkleber, Lesezeichen… schuf er unermüdlich und lieferte damit einen kaum messbaren Beitrag zur Entwicklung und zum Erfolg der Arbeit unseres Vereins.

Unermüdlich wiederholte er sowohl in seinen Worten als auch in seinen Werken seine grundsätzliche Überzeugung eines Europas, dessen primäre Mission die Schaffung und die Erhaltung des Friedens sei. Seine strikte Ablehnung jeder nationalsozialistisch angehauchten Einstellung wurde lediglich von seiner tiefen Überzeugung übertroffen, populistische Kräfte stellten die größte Gefahr für die moderne Gesellschaft dar.

Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.

Teltow, den 17. November 2018

Teltow ohne Grenzen

Der Vorstand

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Okt 24 2018

Die letzte Kolonie Afrikas – Infoabend zur Westsahara im Teltower Bürgerhaus

Fast 40 Jahre nach dem Abzug der letzten europäischen Kolonialmächte aus Afrika ist die Dekolonisation noch immer nicht abgeschlossen. Eins der letzten Länder Afrikas, das seine Unabhängigkeit ausgerufen hat, war im Jahr 1976 die Demokratische Arabische Republik Sahara, besser bekannt als Westsahara. Doch kurz nach dem Abzug der spanischen Kolonialherren, besetzte Marokko das Gebiet. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Im Zuge eines zähen Unabhängigkeitskrieges wurde ein großer Teil der sahrauischen Bevölkerung aus ihrer Heimat vertrieben. Trotz des Waffenstillstandsabkommens im Jahr 1991, leben viele der etwa 500.000 Sahrauis noch immer in Flüchtlingslagern in der algerischen Sahara nahe der Stadt Tinduf.

Der Verein Teltow ohne Grenzen  lädt zu einem Informationsabend über den vergessenen Konflikt in der Westsahara, zu dessen UN-Sondergesandtem der ehemalige deutsche Bundespräsident Horst Köhler im vergangenen Jahr berufen wurde.

 am Montag, den 5. November 2018 um 19 Uhr in das Teltower Bürgerhaus in der Ritterstraße 10, 14513 Teltow.

Als Referentin konnte Nadjet Hamdi, die Vize-Vertreterin der sahrauischen Befreiungsfront „Frente POLISARIO“ gewonnen werden.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Teltower Ortsverband der Partei DIE LINKE organisiert. Zu der Veranstaltung wird traditioneller Tee aus der Westsahara ausgeschenkt.

Der Verein Teltow ohne Grenzen hat sich der Förderung der nationalen und internationalen Beziehungen der Stadt Teltow verschrieben. Hierzu betreibt er insbesondere die Vermittlung, die Pflege und die Förderung von Kontakten zwischen den Bürgern, Schulen, Vereinen, Institutionen und Einrichtungen der Stadt Teltow und ihrer Partnerstädte Gonfreville l’Orcher in Frankreich, Ahlen in Nordrhein-Westfalen und Sagan/Żagań in Polen. Gonfreville l’Orcher unterhält eine Städtepartnerschaft mit der Stadt J’Refia in der Westsahara.

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Okt 14 2018

Polnisch zum Kennenlernen

Der Verein Teltow ohne Grenzen bietet im Winterhalbjahr 2018/19  einen Sprachkurs zum Einstieg in die Sprache unseres Nachbarlandes an.

Geplant sind 10 Abende zu je 1 – 2 Stunden, an denen interessierte Bürger aus der Region sich unter Anleitung eines Muttersprachlers mit einfachen Sprach- und Umgangsregeln vertraut machen können. Dabei wird Schwerpunkt auf Alltagssituationen wie z.B. Begrüßung, Einkauf, Gaststättenbesuch, Verkehrsmittel u.a. gelegt,

Die Teilnahme ist für Vereinsmitglieder kostenfrei. Nichtmitglieder sind gegen eine kleine Spende ebenfalls gerne gesehen.

Der Kurs findet im Industriemuseum Teltow, Oderstraße 23-25 statt. Die genauen Termine werden den Teilnehmern rechtzeitig mitgeteilt.

Interessenten informieren formlos den Verein Teltow ohne Grenzen über ihre Teilnahmeabsicht:  Per Post an Teltow ohne Grenzen e.V.,  Potsdamer Str. 79, 14513 Teltow , per Mail an info@tog-verein.de oder telefonisch an 03328/471139 oder 03328/472821.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung bis zum 15. Oktober 2018

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Okt 08 2018

Ein schwerer, nachdenklicher Tag

Eingang zur Gedenkstätte des KZ Sachsenhausen

Dieser 6. Oktober wird in der Partnerschaftsarbeit der Vereine aus Gonfreville und Teltow lange in Erinnerung bleiben. Eine Tour in die deutsche Vergangenheit stand auf dem Plan des Dreitagesprogramms aus Anlass des 29. Teltower Stadtfestes für diesen Tag. Vergangenheit, die das deutsche und das französische Volk lange Zeit nicht verzeihen ließ, die aber mit der Zeit gerade durch solche Partnerschaften, durch Freundschaften und Begegnungen verarbeitet werden kann. Galt es doch, dem ersten Konzentrationslager auf deutschem Boden, in Sachsenhausen, einen Besuch abzustatten.

Früh am Morgen ging es mit den 14 Gästen aus der Stadt in der Normandie mit der Bahn auf dem Weg. Der Tag versprach ein wunderschöner Herbsttag zu werden. Die Sonne schien vom blauen Himmel und nutzte ihre ganze Kraft, um das Laub erstrahlen zu lassen.

Am Modell des KZ Sachsenhausen

Die Führung durch das Gelände des Areals der Inhaftierung und Vernichtung von Zigtausend Menschen übernahm ein sach- und sprachkundiges Mitglied unseres Vereins.

Das bedrückende weitläufige Areal des KZ, in dem in den Anfangsjahren vor allem Oppositionelle aus der nahen Reichshauptstadt inhaftiert waren, machte nicht nur unsere Gäste still und nachdenklich.

Blick über das Lagergelände des KZ Sachsenhausen

Zwischen 1936 und 1945 waren im KZ Sachsenhausen mehr als 200 000 Menschen inhaftiert. Häftlinge waren zunächst politische Gegner des NS-Regimes, dann in immer größerer Zahl Angehörige der von den Nationalsozialisten als rassisch oder biologisch minderwertig erklärten Gruppen und ab 1939 zunehmend Bürger der besetzten Staaten Europas. Zehntausende kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS. Auf den Todesmärschen nach der Evakuierung des Lagers Ende April 1945 starben noch einmal Tausende von Häftlingen. Etwa 3000 im Lager zurückgebliebene Kranke, Ärzte und Pfleger wurden am 22. April 1945 von sowjetischen und polnischen Soldaten befreit. Diese Tatsachen, die in den unterschiedlichen Ausstellungen wiederzufinden waren,
wurden vor allem in der „Station Z“, der von den Nazis zynisch als letzte auf dem Weg der Häftlinge bezeichneten Station mit Gaskammer, Genickschussanlage und Krematorium bewusst.

Station „Z“

Ergriffen von den vielen schrecklichen Eindrücken ging es auch für die Gäste schweren Schrittes wieder auf den Heimweg. Den Abend nutzten sie im Garten des Vorsitzenden des Teltower Vereins Alain Gamper für weitere Gespräche und Gedanken.

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Sep 29 2018

„VolksHerrschaftszeiten!“ – Ahlener Kabarettisten am 4. Oktober in Teltow

 

Kabarett: „VolksHerrschaftszeiten! Aufrechte Lieder – schräge Gedanken“Mit den Ahlener Kabarettisten Michael Tumbrinck und Manfred Kehr auf der Suche nach Demokratie 

Datum:           Do, 4.10.2018

Uhrzeit:          19:30 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Ort:                 Bürgerhaus, Ritterstr. 10, 14513 Teltow

Im Anschluss an den Tag der deutschen Einheit lädt das Bürgerhaus am Donnerstag, den 4. Oktober, zu einem musikalisch-kabarettistischen Abendprogramm aus der Partnerstadt Ahlen in Nordrhein-Westfalen ein. Der Kabarettist und Musiker Manfred Kehr – in Ahlen und Münster einem breiteren Publikum bekannt – und sein Partner Michael Tumbrinck präsentieren unter dem Titel „VolksHerrschaftszeiten!“ eine ausgelassene Hommage an die Demokratie. „Wir glauben, dass man angesichts der aktuellen Terrorismushysterie gerade in Wahljahren auf unsere Demokratie aufpassen muss. Sie droht, sturmreif geschossen zu werden. Dabei hat sogar Winston Churchill festgestellt ‚Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – ausgenommen alle anderen’“, erklärt Tumbrinck. Kehr ergänzt: „2018 feiern wir 100 Jahre monarchiefreies Deutschland. Leider ist das nicht gleichbedeutend mit 100 Jahre Freiheit!“ In der Tat, so betonen die beiden Künstler, sei die Entwicklung zum demokratischen Rechtsstaat sehr holprig gewesen. „Wir wollen einen Beitrag zum demokratischen Dialog in unserem Land leisten und werden auf das Publikum Hunderte aufrechter Lieder aus der deutschen Geschichte niederprasseln lassen,“ so Kehr augenzwinkernd, „quer durch die Jahrhunderte, längs durch die Epochen voller Zorn, Spott und Freiheitskämpfen“. Jede Phase der deutschen Geschichte habe „ihre“ Lieder.

Eintritt: VVK: 8 € | AK: 10 € | Ermäßigt*: 6 €   

*Die Ermäßigungen gelten für Kinder, Schüler, Studenten, Sozialkarteninhaber, Behinderte ab 50% Grad der Behinderung, Inhaber der Ehrenamtskarte, sowie des Familienpasses in Begleitung mindestens eines Kindes. Ermäßigungsnachweise sind am Einlass unaufgefordert vorzulegen.

 

Karten:
• Tourist Information, Marktplatz 1-3, Teltow, Tel.: 03328/4781293
• Bei allen bekannten Vorverkaufsstellen
• Online-Tickets unter kultur.teltow.de

 

Kontakt:
Susanne Schneider

Bürgerhaus

Ritterstr. 11 | 14513 Teltow
03328 4781 2413

s.schneider@teltow.de

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Sep 21 2018

Japanische Kirschbäume erblühen jetzt auch in Żagań

Drei japanische Kirschbäume werden im kommenden Jahr nunmehr auch in der Partnerstadt Żagań erblühen. Am 21. September pflanzten die Bürgermeister der polnischen Stadt Żagań Daniel Marchewka und der Teltower Bürgermeister Thomas Schmidt die Bäume am Rynek in der Nähe des bekannten Restaurants Kepler. An der Übergabe der Bäume nahmen die Vereinsmitglieder Sabine Lillich, Nina Meier und Reinhard Frank teil. Der Bürgermeister wurde von seinem Pressesprecher Jürgen Stich und dem Mitarbeiter für Grün Rolf Dieter begleitet. In dem Kurzbesuch wurde auch die Bibliothek im Augustinerkloster besichtigt. Im Zusammenhang mit dem Besuch wurde auch bekannt, dass im kommenden Monat die Wahl zum Bürgermeister in Żagań stattfinden wird.

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Sep 21 2018

Unterzeichnet: Städtepartnerschaft zwischen Rudong und Teltow

Bei einem Festakt im Teltower Stubenrauchsaal haben der Bürgermeister von Rudong und das Teltower Stadtoberhaupt am 18. September 2018 eine Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. Für den Verein „Teltow ohne Grenzen“ überbrachte der zweite Vorsitzende Reinhard Frank folgende Grußworte aus Anlass dieser Unterzeichnung.

Sehr geehrte Damen und Herren der chinesischen Delegation der Region Rudong, sehr verehrte Damen und Herren, es ist eine große Freude, Sie im Namen des Vereins „Teltow ohne Grenzen“ in unserer Stadt Teltow herzlich begrüßen zu dürfen. Ich hoffe, Ihre Reise vom Gelben Meer an den Teltowkanal war angenehm, wenn auch eine sehr lange.

Ich hatte im Februar die Gelegenheit, die Region Rudong bereits zu besuchen und konnte mir einen Eindruck von Ihrer Heimat und den Menschen verschaffen.

Kontakte zwischen den Menschen herstellen, das ist auch das Anliegen von Städtepartnerschaften, die wir als Verein der Stadt fördern. So pflegen wir bereits mit den drei Partnerstädten Gonfreville l’Orcher in Frankreich, Ahlen in Deutschland und Zagan in Polen partnerschaftliche Beziehungen. Wir als Verein unterstützen damit die Arbeit der Stadt Teltow auf nationalem und internationalem Gebiet.

Daher freuen wir uns, dass eine neue Städtepartnerschaft entsteht, die Menschen zusammenführt. Wenn auch über 8 000 Kilometer zwischen Rudong und Teltow liegen, somit die Bedingungen andere sind als bisher, besteht berechtigte Hoffnung, Verbindungen zu schaffen.

Wir werden uns als Verein über die Möglichkeiten verständigen und an der Seite der Stadt helfen, dass die Menschen von Teltow und Rudong sich kennen und verstehen lernen.

Wir wünschen Ihnen noch einen angenehmen Aufenthalt in unserer Stadt und eine gute Rückreise.

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Sep 21 2018

50 Teltower besuchten Żagań – die Geburtsstadt von Stubenrauch

Die Mühe der Vorbereitung auf die Tagesfahrt in die polnische Stadt Żagań hat sich ausgezahlt. 50 Reisende kamen zusammen und wollten mehr über die Teltower  Partnerstadt erfahren. Alles lag in den Händen der Vereine „Teltow ohne Grenzen“ sowie vor Ort bei „Miasto bez granic“ (Stadt ohne Grenzen). Beide Vereine haben sich auf die Fahne geschrieben, die  Menschen näher zusammen zu bringen. Das ist an diesem Samstag gut gelungen.

Halina Dobrakowska, die Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins in Żagań führte durch das Schloss, das Augustinerkloster und auf den Aussichtsturm der Stadt. Besonders beeindruckt waren die Gäste von der Bibliothek, die im Kloster soeben renoviert wurde und Bücher ab dem 14. Jahrhundert enthielt. Diese standen nicht nur hinter Glas sondern konnten angefasst werden und ihre Qualität bewundert werden. Das polnische Mittagessen im Hotel Bartosz war gut gewählt und führte die Reisegesellschaft an die polnische Küche heran. Am Nachmittag bestand die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und insbesondere den an diesem Tag stattfindenden Michaelisjahrmarkt zu besuchen. Das größte Volksfest der 28.000-Einwohner-Stadt bot von Kunstgewerbe über die klassischen Fahrgeschäfte und polnischen Köstlichkeiten alles, was das Herz begehrte.

Der Abschluss des Tages erfolgte bei einem Grillabend am Stalag Luft III, einer Gedenkstätte für inhaftierte alliierte Soldaten. Die Möglichkeit, die Gedenkstätte zu besuchen, nutzten dabei viele der Gäste. Der Aufenthalt am Lagerfeuer mit Grillwürsten und Bier wurde zum Höhepunkt der Kurzreise. Viele Teilnehmer meinten, man solle doch besser bleiben und nicht zurückfahren und zeigten sich beeindruckt von der herzlichen Gastfreundschaft der polnischen Gastgeber.

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Jul 18 2018

Gegenwart und Geschichte nah beieinander – Ahlener Partner boten ausgeglichenes Programm um das Stadtfest

Es fehlten nicht nur Smilies, Fahnen oder die Schwimmnudeln über dem Marktplatz von Ahlen sondern der ganze Marktplatz. Das Stadtfest im Jahr 2018 in unserer Partnerstadt musste auf Grund von Bauarbeiten auf dem Markt auf den Bruno-Wagler-Weg am Werseufen, in die Nähe des Rathauses ausweichen. Damit verbunden war auch die Reduzierung des Programms auf nur eine Bühne. Der Freude über das Wiedersehen der Gäste aus den Partnerstädten Teltow, Differdingen (Luxembourg), Penzberg (Bayern) bei unseren Ahlenern Gastgebern war dagegen wie in den Vorjahren besonders herzlich. Vom Verein „Teltow ohne Grenzen e.V.“ kamen Claudia und Detlef Schreiber mit Heinz Böhm und Anita per Auto und Angelika und Hans-Jürgen Watteroth sowie Angela und Reinhard Frank mit den Wohnmobilen in der westfälischen Stadt an.

Der erste Abend, an dem auch die Eröffnung des nunmehr 33. Stadtfestes in Ahlen stattfand, nutzten alle zum Austausch der aktuellen Situationen in den Städten und zur Überbringung der Grüße der zu Hause gebliebenen. Bis spät in die Nacht erklangen noch die Musik der DJs, die sich mit der Lautstärke große Mühe gaben. Sogar im weit entfernten Parkbad war die Musik noch gut und lange zu hören.

Der nächste Tag sollte ein Erlebnis für alle werden. Christa und Werner Schwab hatten die Gäste auf eine Fahrt zu einer der bedeutendsten und schönsten Wasserburgen Deutschlands vorbereitet. Frühmorgens fuhren wir dann zur nur 40 Kilometer entfernten Burg Vischering. Dort angekommen fühlten wir uns in das Mittelalter versetzt. Nicht nur die Burg, die uns bis in das Jahr 1270 zurückversetzte, sondern auch das an diesem Wochenende stattfindende Ritterlager brachte uns auf eine Zeitreise. Viele traditionelle Zelte und ihre in Trachten gekleideten Bewohner begrüßten uns vor der Burg, die ihre rekonstruierte Pracht im Wasser widerspiegelte. Auch im Inneren der Burg wurden die Besucher durch interessante Details verzaubert. Berühmte Wandmalereien werden im Speisezimmer der Burg durch Lichtprojektionen zum Leben erweckt und wir fühlten uns mitten im Leben der Burgbewohner. Für alle, die einmal Ahlen besuchen, sollte diese Burg auf dem Ausflugsproramm stehen.

Foto: Werner Schwab

Altertümlich sollte es auch am Sonntag weiter gehen. Rühmt sich doch Ahlen als Mammut-Stadt, in der im Jahr 1910 ein fast vollständiges Skelett des Urzeitgetiers gefunden wurde. Dieses Skelett konnte jedoch bisher nur in Münster besichtigt werden. In diesem Jahr durften aber die Ahlener stolz darauf sein, ihr Mammut endlich zu Hause zu präsentieren. Im Heimatmuseum stand es in voller Größe aufgebaut und gab eine gute Kulisse für ein Gruppenfoto. Ab nächstem Jahr soll das Ahlener Mammut Prunkstück der Ausstellung im neuen Geomuseum am Münsteraner Domplatz werden. Nach Ahlen wird es aller Voraussicht nach nie wieder zurückkehren. Das haben sich jedoch die Gäste aus den Partnerstädten gesagt, wird ihnen nicht passieren. Sie kommen auf alle Fälle wieder. Spätestens zum Pöttkes- und Töttkenmarkt am 15. und 16. September.

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