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Vier Städte – drei Jubiläen:

Goldene Hochzeit, Silberhochzeit, Rosenhochzeit – was für ein schönes Sinnbild! Gleich drei besondere Jubiläen konnte Teltow am vergangenen Wochenende mit seinen Partnerstädten am Rande des 27. Teltower Stadtfestes feiern. […]

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Sep 27 2016

Mit Rübchentorte und Kirschbier nach Ahlen

Ahlens Bürgermeister Dr. Berger (Mitte) mit dem ersten Stück Rübchentorte aus Teltow. Ihm assistiert der Landrat des Kreises Warendorf Dr. Olaf Gericke (rechts)

Ahlens Bürgermeister Dr. Berger (Mitte) mit dem ersten Stück Rübchentorte aus Teltow. Ihm assistiert der Landrat des Kreises Warendorf Dr. Olaf Gericke (rechts)

SONY DSCDie klare Botschaft auf der Rübchentorte war, in diesem Jahr gibt es ein besonderes Ereignis zu feiern: 25 Jahre Städtepartnerschaft Teltow – Ahlen. Eine Tradition führte damit die Delegation aus Teltow, die vom Vorsitzenden des Vereins „Teltow ohne Grenzen“ Alain Gamper angeführt wurde, fort. Seit vielen Jahren bringen die Teltower zum alljährlichen Pöttkes- und Töttkenmarkt eine Torte in der Größe von 60 mal 40 Zentimeter in ihre westfälische Partnerstadt. Und sie hat den Besuchern wieder ganz toll gemundet. „Eine Verbindung, die auf einem lebendigen Fundament steht, und von bürgerschaftlichem Engagement getragen wird“, sagt Bürgermeister Dr. Alexander Berger beim Anschnitt der Torte und konnte dieses erstmalig zelebrieren. Denn erst im vergangenen Jahr hat er den langjährigen Bürgermeister Benedikt Ruhmüller durch Wahlen abgelöst. Auch einen kleinen Schluck von dem mitgebrachten Kirschbier aus unserer Region ließ sich Berger schmecken. Dieses Bier, so hat sich im vergangenen Jahr erstmalig herausgestellt, könnte zum regelmäßigen Mitbringsel in die Partnerstadt werden. Es schmeckt und ließ viele Ahlener an den gemeinsamen Stand der Vereine aus Teltow und Ahlen locken. Im Gespräch erfuhren die Genießer dann etwas mehr über das Bier, über die Partnerschaft und über die Stadt im Süden Berlins. Viele ließen dann auch wissen, dass sie gern einmal Teltow besuchen würden und das vielleicht auch schon im kommenden Jahr. Ein Termin wäre da zum Beispiel der 30. April, an dem ja das Kirschblütenfest am ehemaligen Grenzstreifen stattfindet und dieses könnte sodann mit dem Volksfest am 1. Mai auf dem August-Mattausch-Park verbunden werden. Damit ergibt sich ein prima Wochenende, an dem sich vielleicht alle drei Partnerstädte, also Ahlen, Zagan und Gonfreville in Teltow treffen könnten.

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Sep 08 2016

Ein Teil der Berliner Mauer in der Normandie!

Im Rahmen des Stadtfestes und des Gedenkens der Befreiung von der nazideutschen Besatzung wurde in Gonfreville ein neues Denkmal für die Menschlichkeit eingeweiht: ein „gefallenes“ Teil der Berliner Mauer. Mehr dazu auf www.teltow.de

Im Rahmen des Stadtfestes und des Gedenkens der Befreiung von der nazideutschen Besatzung wurde in Gonfreville ein neues Denkmal für die Menschlichkeit eingeweiht: ein „fallendes“ Teil der Berliner Mauer. Mehr dazu auf www.teltow.de

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Jul 14 2016

Zeit für seine Freunde

Beim Besuch im Goldschmiedehaus erläutert Werner Fische (Mitte) zusammen mit den Helfern Detlef Schreiber (links) und Bodo Kotzomb die Funktion einer chinesischen Tempelfeueruhr

Beim Besuch im Goldschmiedehaus erläutert Werner Fischer (Mitte) zusammen mit den Helfern Detlef Schreiber (links) und Bodo Kotzomb die Funktion einer chinesischen Tempelfeueruhr

Teltower zu Gast in der Partnerstadt Ahlen
Wieder hatten sich mehrere Teltower auf den Weg in ihre Partnerstadt Ahlen (Westfalen) gemacht. Anlass war das 31. Stadtfest, welches Anfang Juli 2016 an drei Tagen gefeiert wurde. Das Besondere an den Festtagen ist immer wieder, dass die präsentierten Programme selten vor drei Uhr enden. Somit ist eine kurze Schlafphase bereits vorprogrammiert. Der Samstag begann dann auch entsprechend zeitig. Bereits am Morgen stand eine interessante Führung durch das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Fischer auf dem Programm. Frei nach den Gedanken des Bauherrn: „Jeder Mensch hat sein Profil, sein eigenes Ich. Ein Haus sollte ebenfalls ein Profil haben, erkennbar und unverwechselbar.“, ist bei der Ausführung der Hausfassade so manches interessante Lebensdetail des Goldschmiedemeisters zu entdecken. Hinter der Tür des Hauses in der Oststraße, direkt am Marienplatz auf der sogenannten „Schattenseite“, vermutet man zwar eine Menge Schätze in Gold, jedoch nicht diesen Reichtum an musealen Gegenständen. Eine Sammlung von Exponaten der unterschiedlichen Religionen vom Buddhismus, über das Christentum, Judentum, dem Hinduismus bis zum Islam sind in Vitrinen zu sehen. Aber auch viele Zeitmesser konnten die Besucher aus Teltow und Differdingen, der Partnerstadt in Luxemburg, erspähen. Diese Zeitmesser stellte Werner Fischer humorvoll und mit viel Wissen zu Ursprung und Funktion vor. Dabei hat er die Besucher mit einbezogen, indem er sie selbst an die Zeitmessung am Beispiel der Chinesische Tempelfeueruhr in Gestalt eines Drachens aus dem Jahr 1760 heranließ. Die Zeit verflog für die Besucher fast wie im Flug. Wenn aber jemand gesagt hätte, ich habe keine Zeit, so wäre Fischer damit sehr unzufrieden gewesen. Denn alle haben die gleiche Zeit, sie wird nur anders genutzt. Das unterstützte Reinhard Frank mit seinen Worten: „Wir sind hierher nach Ahle gekommen um Freunde zu besuchen, und da passt der Spruch hierher: Nimm dir Zeit für deine Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde.“

Diese Zeit für die Freundschaft wurde auch in den folgenden Stunden gut genutzt. Eine gemeinsame Radtour nach Beckum zeigte neue Horizonte in der Natur auf und am Abend wurde mit allen Fußball geschaut. Dabei, so stellten die Teilnehmer fest, kam das eigentliche Stadtfest bald etwas zu kurz. Auch bevor es auf den Heimweg ging, nahmen sich alle Zeit für ein gemütliches Frühstück und verabschiedeten sich bis auf ein Wiedersehen zum Pöttkes- und Töttkenmarkt im September in Ahlen.

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Jun 28 2016

25 Jahre Nachbarschaftsvertrag Polen-Deutschland

P1070509Die Universität „Adam Mickiewicz“ in Poznań war Gastgeber für eine Festveranstaltung aus Anlass des 25. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages. Auf Bitte des Landkreises Potsdam-Mittelmark reisten am 28. Juni sechs Vertreter des Vereins Teltow ohne Grenzen dorthin, um ihre Erfahrungen bei der nunmehr 10-jährigen Zusammenarbeit der Stadt Teltow und der polnischen Partnerstadt Żagań zu vermitteln. Bevor es jedoch in die einzelnen Worhshops ging, wurden die Leistungen der vergangenen 25 Jahre zwischen Polen und Deutschland in Grußworten und Vorträgen gewürdigt. Marek Woziniak, Marschall der Wojewodschaft Wielkopolska verwies auf die 150 verschiedenen Partnerschaften, die ein Vertrauen zwischen den Völkern hergestellt haben. Er sagte: „Die Partnerschaften sind keine leeren Erklärungen, sie sind sehr lebendige Beziehungen. Hier wird ein Klima geschaffen, sich als Nachbarn zu fühlen.“

Dr. Kai-Olaf Lang von der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin betonte in seinem analytischen Vortrag zur gegenwärtigen Zusammenarbeit mit Polen, dass man im Zusammenhang mit der Flüchtlingsfrage „nicht von Solidarität, sondern von geteilter Verantwortung sprechen“ sollte.

P1070522Deutsch-polnische Erfahrungen wurden dann in vier verschiedenen Workshops ausgetauscht. „Best Practices aus der Vereinsarbeit“ war das Stichwort für den Verein Teltow ohne Grenzen. Alain Gamper, Vorsitzender des Vereins konnte aus der Fülle der gesammelten Erfahrungen mit den drei Partnerstädten berichten und sprach vor allem über die Entwicklung der Zusammenarbeit mit Żagań und Teltow. P1070528Ergänzend dazu konnte auch Marian Świątek vom polnischen Verein „Żagań ohne Grenzen“, der eigens aus der Partnerstadt angereist war, seine Erfahrungen beitragen. Die Worte von Marek Woziniak, dass Partnerschaften lebende Beziehungen sind, machte er hier deutlich.

Die Teilnehmer fuhren nicht nur mit ausreichenden Informationsmaterialien sondern auch mit der Erkenntnis, sich in die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit seit nunmehr 10 Jahren eingebracht zu haben, nach Hause.

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Mrz 03 2016

Bald ist Frühling

12802974_1151118184922064_5383523874933628454_nAnfang März: nicht nur die Natur zeigt, dass es wohl nicht mehr lange dauern wird, bis alles grünt und blüht. Auch die Mitglieder von “Teltow ohne Grenzen” strotzen vor Tatendrang. Nicht weniger als 24 (der registrierten 37) Mitglieder fanden also am 3. März den Weg zu unserer angestammten Gaststube McHartung in Ruhlsdorf. Eins wollten sie an diesem Abend klären: Wer wird die Geschicke des Vereins “Teltow ohne Grenzen” ab jetzt lenken? Schließlich war der amtierende Vorstand im März 2014 gewählt worden. Da unsere Satzung eine zweijährige Amtszeit vorsieht, war es an der Zeit für Reinhard, Eberhard, Elke, Carola und Alain Rechenschaft abzulegen und sich von ihren Ämtern zu verabschieden.

Alain Gamper wirbt im Interview mit TKS-TV für unsere Bürgerreise nach Ahlen und Gonfreville im Sommer 2016.

Alain Gamper wirbt im Interview mit TKS-TV für unsere Bürgerreise nach Ahlen und Gonfreville im Sommer 2016.

Schön war es, dass dies für unseren Bürgermeister Thomas Schmidt Anlass genug war, unter uns zu verweilen. Die Gelegenheit nutzte er auch, um die enge Verflechtung der Arbeit der Stadtverwaltung mit den Aktivitäten des Vereins zu betonen. Beide Seiten brauchen sich gegenseitig und beide ziehen einen nicht unerheblichen Nutzen davon.

Ganz ohne Leitung musste unser Verein lediglich wenige Minuten ausharren. Denn schnell hatten sich vier engagierte Mitglieder gefunden, die eine Wahlkommission bildeten. Kerstin, Renate, Malte und Egon sorgten rasch dafür, dass ein neuer Vorsitzender gefunden wurde. Ohne Gegenkandidatur war also bald Alain wieder im Amt. An seiner Seite ist nun Reinhard der Zweite Vorsitzende. Elke, die bekanntlich nicht erneut kandidierte, überlässt die Regie der Finanzen an Claudia. Unser treuer Eberhard koordiniert weiterhin Sport- und Kulturangelegenheiten. Und Carola übernimmt nun die Öffentlichkeitsarbeit mit ihren vielfältigen Facetten.
Nun sind die Wahlen vorbei. Die nächsten Ereignisse rücken näher: Das Kirschblütenfest, das Boule-Festival, das Volksfest sind erste Beispiele.

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Nov 18 2015

Blumen für Paris

Auf dem Hof des französischen Bäckers Canet in Stahnsdorf legten Alain Gamper, Vorsitzender des Vereins "Teltow ohne Grenzen", Serge Lebret, stellvertretender Vorsitzender des Comité de Jumelage aus Gonfreville l'Orcher (von rechts) sowie weitere Mitglieder beider Vereine Blumen in den drei Farben der Nationalfahne Frankreichs nieder.

Auf dem Hof des französischen Bäckers Canet in Stahnsdorf legten Alain Gamper, Vorsitzender des Vereins „Teltow ohne Grenzen“, Serge Le Bret, stellvertretender Vorsitzender des Comité de Jumelage aus Gonfreville l’Orcher (von rechts) sowie weitere Mitglieder beider Vereine Blumen in den drei Farben der Nationalfahne Frankreichs nieder.

In den Farben der Trikolore waren die Blumen, die eine Gruppe von Vertretern des „Comité de Jumelage“ aus Gonfreville l’Orcher und dem Verein „Teltow ohne Grenzen“ am Mittwochnachmittag auf dem Stahnsdorfer Hof des französischen Bäckers Didier Canet niederlegten. Damit bekundeten sie die gegenseitige Verbundenheit mit den Terroropfern in Paris sowie in den anderen Ländern, die vom Terror betroffen sind. Serge Le Bret, stellvertretender Vorsitzender des Comité kam aus Anlass einer Trauerfeier mit seiner Frau nach Stahnsdorf. Sie waren von der Geste der Mitglieder des Vereins, diese Trauer auch zu regionalisieren, sehr beeindruckt.

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Sep 27 2015

Teltow präsentierte sich mit Kirschbier, Gurken und Rübchentorte in Ahlen

IMG_8291Zum 39. Pöttkes- und Töttkenmarkt, einem traditionellen Fest in Ahlen, das alljährlich im September gefeiert wird, hielten sich elf Mitglieder unseres Vereins „Teltow ohne Grenzen“ vom 18. bis 20. September in der westfälischen Partnerstadt auf. Im Gepäck führten sie, wie es seit Jahren üblich ist, eine Teltower Rübchentorte mit. 2015 war sie ganz speziell der Städtepartnerschaft gewidmet. Deshalb zeigte sie zwei Tafeln der im Mai fertiggestellten Rübchenstele, wovon die eine symbolisch für die Verbundenheit Teltows mit Ahlen, Gonfreville und Zagan steht, während die andere die Vielfältigkeit des Vereinslebens darstellt.

Alljährlich steht am Stand des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins thematisch eine seiner Partnerstädte im Mittelpunkt. Diesmal waren die Teltower an der Reihe, ihre Stadt zu präsentieren. Dem Jubiläumsjahr war es zu verdanken, dass sie nützliche, kleine Giveaways, geschmückt mit dem Teltow-Logo und der Jubelzahl 750, auf die Fahrt mitnehmen konnten. Neben Informationsmaterial über die Stadt sowie Bildern, die die Aktivitäten von „Teltow ohne Grenzen“ veranschaulichten, bot der Verein diesmal Brandenburger Spezialitäten zur Verkostung an.

Benedikt Ruhmöller schneidet die Rübchentorte anZunächst kamen Noch-Bürgermeister Benedikt Ruhmöller und Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf, nach der Eröffnung des Festes an den Stand des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins und schnitten – unterstützt von Alain Gamper – pressewirksam die Torte an. Diese Leckerei aus der Bäckerei Neuendorff ist bei den Festgästen inzwischen bestens bekannt, und so ließen sich die Passanten nicht lange bitten und griffen herzhaft zu. Auch das Werderaner Kirschbier vom Fass und aus der Flasche sowie die verschiedenen Sorten Spreewälder Gurken fanden großen Anklang, was dem ToG-Spendentopf gut bekam. Auf Interesse stieß auch die für 2016 geplante Bürgerfahrt, die in Teltows Partnerstadt führen wird.

Trotz vieler Gespräche blieb uns Teltowern Zeit, den Markt zu besichtigen, der an die Tradition der Topfherstellung „Pöttkes“ und einem aus Innereien bestehenden regionalen Gericht „Töttken“ erinnert. Zu 39. Fest wurde ein emailliertes Eimerchen als Souvenir angeboten. Diejenigen, die ein rotes Basecap von 2014 vorweisen konnten, erhielten es geschenkt.

Wie immer wurden die Teltower von den Mitgliedern des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins mit großer Herzlichkeit und Gastlichkeit empfangen und betreut. Nach einem gemeinsamen Abendessen am Freitag in einer für seine ausgezeichnete türkische Küche beliebten Gaststätte, luden am Samstag Christa und Werner Schwab in ihren Partykeller zu einem fröhlichen Abend ein. Für das leibliche Wohl sorgte ein herzhafter Imbiss, den Vereinsmitglieder beigesteuert hatten.

IMG_8330Vor der Heimreise am Sonntagmittag trafen sich Teltower und Ahlener erneut bei den Schwabs, um dort die Eröffnung des Tags des offenen Ateliers mitzuerleben, an dem sich Christa beteiligte und in Haus und Garten ihre Werke zeigte. Eine vierköpfige Kapelle sorgte für Musik und Gesang, sodass so mancher versucht war, mitzusingen oder gar das Tanzbein zu schwingen. Heinz, unser Ältester war auf Zack und drehte eine Ehrenrunde mit der Gastgeberin. Dann ging es – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck – Richtung Heimat.

Wir sagen Danke, für die schönen Stunden in Ahlen. Bis bald bei uns in Teltow, Freunde!

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Sep 13 2015

Fête de la Ville

P1050068 Am ersten Wochenende im September sind traditionell immer ein paar Teltower unterwegs, und zwar zum Stadtfest unserer normannischen Partnerstadt Gonfreville l’Orcher. Dieses Jahr empfanden gleich 16 Bürger den Anlass als verlockend genug, um rund 2500 Kilometer Autobahnfahrt in Kauf zu nehmen.

P1050095Die “Fête de la Ville” bietet ungelogen für jeden etwas. Die Stände, in welchen sich die Vereine der Stadt sowie “Teltow ohne Grenzen” präsentieren, bilden zwar den Kern der Veranstaltung. Ergänzt wird aber das Programm durch zahllose Angebote: Sport, Handwerk, Selbsthilfegruppen, lokale Rundfunk- und Fernsehteams, Spiel und Spaß für Kinder und Erwachsene…

Unsere Teltower Delegation konnte dabei nicht lange unentdeckt bleiben. Denn unser 20 m² großer Stand war mit interessanten, bunten und seltenen Inhalten ordentlich bestückt. Während sich ein Teil der Fläche mit der Präsentation unserer Jubiläums-Stadt befasste, war die zweite Hälfte unseres Stands einzig und allein der Kunst gewidmet.P1050065 Gleich sechs hochwertige Kunstwerke aus der Hand von Künstlern unserer Region bildeten dort sozusagen das Eingangstor zur großen Kunstausstellung im benachbarten Kulturzentrum.

Damit wäre der nächste Schwerpunkt unserer Reise in die Normandie klar: Uns ging es darum, im Rahmen des Teltower Jubiläumsjahres eine Kunstausstellung mit dem Doppelthema “750 Jahre Teltow, 25 Jahre Deutsche Einheit” an einem zentralen, bürgernahen Ort anzubieten.P1050177P1050183 Und dieses Feuerwerk der Kunst gelang in der Tat: 12 Künstler aus Teltow und Umgebung hatten ihr Bestes zur Verfügung gestellt, damit im beliebten und entsprechend stark besuchten Kulturzentrum unserer Partnergemeinde Gonfreville eine prachtvolle Schau entstand. Mehr dazu kann der interessierte Leser der Internetseite www.tkstv.de unter dem Stichwort “Exposition 2″ entnehmen.

Vermutlich ist es überflüssig zu erwähnen, dass die Zeit bis zur Abreise am Montag nicht nur für die “offiziellen” sondern in großem Maße auch für die Pflege der zahlreichen “privaten” Kontakte in und um Gonfreville genutzt wurde.

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Jul 25 2015

200 Gäste beim Festumzug

Ja, es hat auch am 12. Juli zeitweise geregnet. Aber gegen den Enthusiasmus und das Engagement der P1030708

Teltower und ihrer Gäste war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Schon ab Mittag trafen sich die meisten auf der Rheinstraße.

Doch die Zeit bis zum Start des Zuges verging ohne Langeweile, so unternehmungslustig und phantasievoll zeigten sich doch alle Mitwirkenden.

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Schon am Freitag war ein Fernsehteam aus Gonfreville angereist. Schlaf war für die TV-Freaks zum Fremdwort geworden. Kaum hatten sie ein paar Eindrücke oder ein Interview im Kasten, schon wurde geschnitten, vertont und zeitnah in die Heimat überspielt.

Am Sonnabend steuerte zunächst ein voller Reisebus aus Ahlen die “Kartoffelkiste” an, wo sie ein wohltuendes warmes Buffet erwartete. Von Carola Fanter und Peter Jaeckel bestens betreut erfuhren sie anschließend viel Historisches und Aktuelles anlässlich eines Spaziergangs entlang des ehemaligen Mauerstreifens.

Inzwischen fanden weitere Fahrzeuge aus Gonfreville den Weg nach Teltow: Die Delegation des “Comité de Jumelage” war angekommen.

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Den Abend verbrachten Ahlener, Gonfreviller und Teltower gemeinsam in der Gaststube McHartung, die alle Hebel in Bewegung gesetzt hatte, um die rund 75 Gäste in gewohnter Manier voll zufrieden zu stellen. Gutes Essen, sonniges Wetter und beste Stimmung machten es manch einem schwer, den Weg ins Bett zu finden. Apropos Bett: die Mitglieder des “Comité de Jumelage” waren alle bei unseren Mitgliedern privat untergebracht, während die Ahlener Gäste im Hoteltow Quartier bezogen. Ein weiterer Reisebus erreichte am späten Abend das Penta-Hotel. An Bord: ca. 75 weitere Gästen aus Gonfreville.

Am Sonntagvormittag erschien der nächste Reisebus: auch Żagań hatte eine große Delegation nach Teltow entsandt.

So waren es schließlich rund 200 (!) Teilnehmer aus vier Städten, die den bunten und lauten Block der Partnerstädte beim Umzug darstellten. Und die lockere und fröhliche Stimmung hielt bis zum Ende des Umzugs an, nicht zuletzt weil unsere Gäste immer wieder Zuschauerinnen und Zuschauer zum Tanzen aufforderten.

Das Fest auf dem Mattausch-Park endete zwar ziemlich nass aber noch immer laut und stimmungsvoll. Am gleichen Abend noch mussten zunächst unsere polnischen Freunde den Weg nach Hause einschlagen, am nächsten Morgen dann ebenso der Ahlener Bus. Doch die Gruppe unserer französischen Gäste zog es vor, den Montag in Berlin zu verbringen, damit sich ihre 2300 km lange Busreise richtig lohnt.

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Für das Abschiedsessen traf man sich dann im Stubenrauch-Saal, den die Stadt zur Verfügung gestellt hatte.

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Dazu gesellte sich noch die Gruppe der Gonfreviller Kinder, die einen Teil des Sommers in Teltow verbringen. Und sie waren es, die mit Musik und Tanz für Stimmung sorgten.

Fazit: der Umzug war ein Erfolg, die Teilnahme der Gäste aus den Partnerstädten war ein Erfolg, die Zusammenarbeit der verschiedenen Partnerschaftsvereine war ein Erfolg. Aber den richtigen, den dauerhaften Erfolg werden wir vermutlich erst in der Zukunft feststellen: die große Mehrheit der angereisten Gäste, egal ob aus Żagań, Ahlen oder Gonfreville, waren Bürger, die zum allerersten Mal nach Teltow, oft auch zum ersten Mal nach Deutschland kamen. Und alle reisten mit einem viel versprechenden Lächeln wieder ab.

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