Jul 09 2017

Ahlen feiert… seine Partnerschaften

32. Ahlener Stadtfest stand ganz im Zeichen der Städtepartnerschaften

Zu einem Erlebnis besonderer Art wurde für die Delegation des Vereins Teltow ohne Grenzen das 32. Ahlener Stadtfest. Es stand in diesem Jahr – mit gleich drei Jubiläen – ganz im Zeichen der Städtepartnerschaften, die Ahlen mit Differdingen in Luxemburg, Penzberg in Bayern, Teltow und dem Berliner Bezirk Tempelhof- Schöneberg pflegt. Dazu hatte sich nicht nur der Gastgeber etwas Besonderes einfallen lassen.

 

Teltow hatte beispielsweise mit Bodo Kotzomb und Reinhard Frank zwei „Vorreiter“ auf den Weg geschickt. Nach dem Start am Dienstag vom Marktplatz am Neuen Rathaus legten die beiden ToG-Mitglieder die Strecke von 431 Kilometer bis ins westfälische Ahlen etappenweise mit dem Fahrrad zurück.

 

 

Am Freitagnachmittag trafen sie wie geplant um 15 Uhr auf dem dortigen Marktplatz ein, wo sie von Mitgliedern des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins herzlich begrüßt wurden. Die anderen Teltower – sowohl die Delegation um Bürgermeister Thomas Schmidt als auch der Stadtbus mit den ToG-Mitgliedern, die am späten Freitagvormittag gestartet waren, kamen staubedingt etwas verspätet an.

 

Nach einem Abendessen bei der AWO, das der Ahlener Städtepartnerschaftsverein liebevoll vorbereitet hatte, versammelten sich alle auf dem Marktplatz, wo mit dem Bieranstich durch den Ahlener Bürgermeister Dr. Alexander Berger das 32. Stadtfest eröffnet wurde.

 

 

Wie immer hatten sich die Organisatoren eine originelle Dekoration einfallen lassen. So flatterten diesmal Dutzende von aufgeblasenen bunten XXL-Flipflops (Badelatschen) über dem Festgelände. Den karibischen Klängen der „Sunshine Coconuts“ folgte ein musikalisches Bühnenprogramm, das Unterhaltung bis in die späten Abendstunden bot. Bei einem Bier, einem Glas Wein oder einem Cocktail fanden die Gäste aus den verschiedenen Partnerstädten Gelegenheit, sich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Am Sonnabendvormittag teilte sich die Schar der Gäste Ahlens in mehrere Gruppen, auf welche unterschiedliche Beschäftigungen warteten.

Während beispielsweise eine der Gruppen eine Brennerei besichtigte und hochwertige Spirituosen kennenlernte, hielt Christa Schwab für die Nächsten ein tolles Kunsterlebnis bereit. Sie führte uns nämlich ins Fritz-Winter-Haus. Dort hat die Nichte des Bauhaus-Absolventen aus dessen Nachlass ein Museum eingerichtet, in dem die Stationen des künstlerischen Schaffens von Fritz Winter dokumentiert sind. Bereichert wird die Sammlung durch passende Ausstellungen anderer Künstler, wie gegenwärtig eine mit den Werken von Nikolaus Hipp.

Um die Mittagszeit fand anlässlich der Städtepartnerschaftsjubiläen eine Feierstunde auf dem neu gestalteten Platz vor der Friedrich-Ebert-Halle statt, der an diesem Tag der Öffentlichkeit übergeben wurde.

 

Hier ist unter anderem ein Mauerteil zu finden, das Teltow den Ahlenern schenkte und das von Schülern farblich gestaltet wurde. Nach einer Würdigung der langjährigen freundschaftlichen Beziehungen unterzeichneten die Bürgermeister erneut Urkunden, die die Städtepartnerschaften bekräftigten. Anschließend wurden Gastgeschenke ausgetauscht. Vom Ahlener Bürgermeister erhielten die Gäste ein Bild mit Stadtansichten des Malers Martin Hatcher, der auch schon in Teltow ausgestellt hat. Das gewaltigste Präsent war eine 35-jährige Eiche aus Differdingen, die in dem Park ihren Platz finden soll. In den Reden der Bürgermeister wurde nicht zuletzt das Engagement der Städtepartnerschaftsvereine gewürdigt.

Zum Abschluss ergriff Alain Gamper das Wort, um einiges zu der Fahrradaktion der Teltower zu sagen und künftige gemeinsame Unternehmen anzuregen. Die Zukunft wird zeigen, inwieweit sie bei Dr. Alexander Berger auf fruchtbaren Boden gefallen sind.

Den Abend verbrachten die Gäste aus den Partnerkommunen wieder feuchtfröhlich und in geselliger Runde auf dem Stadtfest. Am Sonntagmorgen hieß es dann für die Teltower: Ab nach Hause! Unsere Radfahrer mussten diesmal nicht strampeln, sondern konnten die Fahrt in ihrem Wohnmobil genießen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die eine Schlafmöglichkeit zur Verfügung stellten, und den Mitgliedern des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins, die sich während unseres Aufenthalts um uns gekümmert haben.

Wir kommen bald wieder!

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Jun 25 2017

Achtung! Sie kommen!

Die Westfälischen Nachrichten haben davon gehört, dass zwei ToG-Mitglieder Anfang Juli mit dem Fahrrad nach Ahlen fahren und haben folgenden Artikel veröffentlicht:

Das Ahlener Stadtfest ist Gästen aus der Partnerstadt Teltow 431 Kilometer Anreise wert. Mit dem Fahrrad…

Entfernungen trennen, könnte man oft annehmen. Dank der Teltower Städtepartnerschaften lernte der Verein „Teltow ohne Grenzen“, dass das Überwinden von Entfernungen eher dauerhaft verbindet. Mit einer Radtour wollen Bodo Kotzomb und Reinhard Frank, zwei Mitglieder dieses Vereins, Anfang Juli die Strecke von 431 Kilometer zwischen beiden Städten überwinden. Ziel ist die Teilnahme am Stadtfest der Partnerstadt Ahlen.

Wesentlich wichtiger ist den beiden der Weg dorthin. Unterwegs wollen sie viele Menschen treffen und das in einem Wegebuch dokumentieren. Geplant ist unter anderem ein Besuch im Friedensfahrtmuseum in Klein Mühlingen in der Nähe von Schönebeck (Elbe).

Nachdem beide Mitglieder des Vereins bereits im Jahr 2014 mit weiteren Radfahrern die Partnerstadt Żagań in Polen (209 Kilometer) bereisten, Bodo Kotzomb auch schon die Strecke bis nach Frankreich in die Partnerstadt Gonfreville l’Orcher (1121 Kilometer) zurücklegte, wollen sie nunmehr so den Gedanken der Freundschaft in die Stadt an der Werse tragen.

Vereinsvorsitzender Alain Gamper gibt den beiden seine Botschaft mit auf den Weg: „Ist es nicht etwa ein ergreifendes Gefühl, wenn man ein paar Stunden oder ein paar Tage unterwegs war und dann vor der Tür alter Bekannten steht, die einen warmherzig umarmen?“ Erst durch die Mühe und die Anstrengung erfahre der neugierige Geist, wie wertvoll Freundschaften seien. Egal, ob es sich dabei um ein paar Meter oder um mehrere Hundert Kilometer handele.

Beide Radfahrer werden von einem Wohnmobil begleitet, das zur Übernachtung und als Versorgungsfahrzeug dient. Winfried Soßna wird es an die Etappenziele fahren. Beginn der Fahrt ist der 4. Juli, 8 Uhr, auf dem Marktplatz in Teltow. Bürgermeister Schmidt hat bereits seine Teilnahme zugesagt. Geplante Ankunft in Ahlen soll am Freitag, 7. Juli, gegen 15 Uhr sein.

Der Original-Artikel ist auch zu finden unter:
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Ahlen/2872194-Stadtfest-Gaeste-treten-in-die-Pedalen-Teltower-kommen-mit-dem-Fahrrad

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Jun 09 2017

Wir trauern um einen Freund

 

Am 07. Juni verstarb völlig überraschend Marian Świątek aus unserer polnischen Partnerstadt Żagań.

Wie kein anderer hat Marian sich für unsere inzwischen über zehn Jahre bestehende Partnerschaft zwischen Teltow und Żagań eingesetzt. Unzählige Male war er zu Gast hier bei uns in Teltow und hat uns umgekehrt mit großer Herzlichkeit und Enthusiasmus in seiner Heimatstadt Żagań begrüßt.

Dabei war es nicht immer einfach. Für viele war Vieles neu, es gab immer wieder organisatorische Herausforderungen und auch die große Politik gab gelegentlich einerseits Anlass zur Sorge und war andererseits Beleg dafür, wie wichtig unsere kleine Partnerschaft war und ist.

Marian ließ sich nie beirren. Er suchte nie Probleme, sondern Lösungen. Die deutsch-polnische Freundschaft lag ihm am Herzen. Marian war die polnische Seele unserer Partnerschaft und er war einer von uns.

Unsere Gedanken sind bei seiner Frau, seinen Angehörigen und unseren polnischen Freunden.

Teltow, den 09. Juni 2017

Teltow ohne Grenzen

Der Vorstand

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Feb 02 2017

Bouchons für Żagań

Am 2. Februar brachte eine Delegation aus Teltow die Bilder von Irina Swiatek zurück nach Żagań. Es ging dabei auch darum, die Bilder abzuholen, die Teltower Künstler seit Oktober 2016 im Schloss zu Żagań ausgestellt hatten. Zudem nutzten wir die ohnehin stattfindende Fahrt, um eine ordentliche Menge Platikverschlüsse nach Żagań zu schaffen. Dort werden sie verkauft und der Erlös geht an eine Familie, die eine sehr kostenpflichtige Therapie benötigt.

 

 

       

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Jan 06 2017

Begegnungen – Ausstellung zu 15 Jahren Verein „Teltow ohne Grenzen“

logo_neu_21_08_2016_kleinWovon leben Städtepartnerschaften, wenn nicht von Begegnungen? Sie sind es, die den Rückgrat der Vereinsgeschichte von „Teltow ohne Grenzen“ in den 15 Jahren seines Bestehens bildeten. Seit der Gründung im Jahr 2002 wurden auf dem Gebiet der nationalen und internationalen Beziehungen große Fortschritte für die Stadt Teltow gemacht. Dabei entstanden auch hunderte von Fotografien. Nur einige davon können in einer Ausstellung des Vereins, die gemeinsam mit der Stadt realisiert wurde, ab Mittwoch, dem 11. Januar, ab 18 Uhr im Neuen Rathaus der Stadt vorgestellt werden. Zur Vernissage im Erdgeschoss des Hauses am Marktplatz 1 – 3 im Beisein des Bürgermeisters Thomas Schmidt lädt der Vorsitzende Alain Gamper herzlich ein und freut sich, dass als Laudator der Fotograf Thomas Billhardt gewonnen werden konnte.

Die Ausstellung ist bis 21. April im Rathaus zu besichtigen.

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Videobeitrag von TKSzeit zur Ausstellungseröffnung:

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Link

Vier Städte – drei Jubiläen:

Goldene Hochzeit, Silberhochzeit, Rosenhochzeit – was für ein schönes Sinnbild! Gleich drei besondere Jubiläen konnte Teltow am vergangenen Wochenende mit seinen Partnerstädten am Rande des 27. Teltower Stadtfestes feiern. […]

>> Weiterlesen auf der Internetseite der Stadt Teltow

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Sep 27 2016

Mit Rübchentorte und Kirschbier nach Ahlen

Ahlens Bürgermeister Dr. Berger (Mitte) mit dem ersten Stück Rübchentorte aus Teltow. Ihm assistiert der Landrat des Kreises Warendorf Dr. Olaf Gericke (rechts)

Ahlens Bürgermeister Dr. Berger (Mitte) mit dem ersten Stück Rübchentorte aus Teltow. Ihm assistiert der Landrat des Kreises Warendorf Dr. Olaf Gericke (rechts)

SONY DSCDie klare Botschaft auf der Rübchentorte war, in diesem Jahr gibt es ein besonderes Ereignis zu feiern: 25 Jahre Städtepartnerschaft Teltow – Ahlen. Eine Tradition führte damit die Delegation aus Teltow, die vom Vorsitzenden des Vereins „Teltow ohne Grenzen“ Alain Gamper angeführt wurde, fort. Seit vielen Jahren bringen die Teltower zum alljährlichen Pöttkes- und Töttkenmarkt eine Torte in der Größe von 60 mal 40 Zentimeter in ihre westfälische Partnerstadt. Und sie hat den Besuchern wieder ganz toll gemundet. „Eine Verbindung, die auf einem lebendigen Fundament steht, und von bürgerschaftlichem Engagement getragen wird“, sagt Bürgermeister Dr. Alexander Berger beim Anschnitt der Torte und konnte dieses erstmalig zelebrieren. Denn erst im vergangenen Jahr hat er den langjährigen Bürgermeister Benedikt Ruhmüller durch Wahlen abgelöst. Auch einen kleinen Schluck von dem mitgebrachten Kirschbier aus unserer Region ließ sich Berger schmecken. Dieses Bier, so hat sich im vergangenen Jahr erstmalig herausgestellt, könnte zum regelmäßigen Mitbringsel in die Partnerstadt werden. Es schmeckt und ließ viele Ahlener an den gemeinsamen Stand der Vereine aus Teltow und Ahlen locken. Im Gespräch erfuhren die Genießer dann etwas mehr über das Bier, über die Partnerschaft und über die Stadt im Süden Berlins. Viele ließen dann auch wissen, dass sie gern einmal Teltow besuchen würden und das vielleicht auch schon im kommenden Jahr. Ein Termin wäre da zum Beispiel der 30. April, an dem ja das Kirschblütenfest am ehemaligen Grenzstreifen stattfindet und dieses könnte sodann mit dem Volksfest am 1. Mai auf dem August-Mattausch-Park verbunden werden. Damit ergibt sich ein prima Wochenende, an dem sich vielleicht alle drei Partnerstädte, also Ahlen, Zagan und Gonfreville in Teltow treffen könnten.

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Sep 08 2016

Ein Teil der Berliner Mauer in der Normandie!

Im Rahmen des Stadtfestes und des Gedenkens der Befreiung von der nazideutschen Besatzung wurde in Gonfreville ein neues Denkmal für die Menschlichkeit eingeweiht: ein „gefallenes“ Teil der Berliner Mauer. Mehr dazu auf www.teltow.de

Im Rahmen des Stadtfestes und des Gedenkens der Befreiung von der nazideutschen Besatzung wurde in Gonfreville ein neues Denkmal für die Menschlichkeit eingeweiht: ein „fallendes“ Teil der Berliner Mauer. Mehr dazu auf www.teltow.de

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Jul 14 2016

Zeit für seine Freunde

Beim Besuch im Goldschmiedehaus erläutert Werner Fische (Mitte) zusammen mit den Helfern Detlef Schreiber (links) und Bodo Kotzomb die Funktion einer chinesischen Tempelfeueruhr

Beim Besuch im Goldschmiedehaus erläutert Werner Fischer (Mitte) zusammen mit den Helfern Detlef Schreiber (links) und Bodo Kotzomb die Funktion einer chinesischen Tempelfeueruhr

Teltower zu Gast in der Partnerstadt Ahlen
Wieder hatten sich mehrere Teltower auf den Weg in ihre Partnerstadt Ahlen (Westfalen) gemacht. Anlass war das 31. Stadtfest, welches Anfang Juli 2016 an drei Tagen gefeiert wurde. Das Besondere an den Festtagen ist immer wieder, dass die präsentierten Programme selten vor drei Uhr enden. Somit ist eine kurze Schlafphase bereits vorprogrammiert. Der Samstag begann dann auch entsprechend zeitig. Bereits am Morgen stand eine interessante Führung durch das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Fischer auf dem Programm. Frei nach den Gedanken des Bauherrn: „Jeder Mensch hat sein Profil, sein eigenes Ich. Ein Haus sollte ebenfalls ein Profil haben, erkennbar und unverwechselbar.“, ist bei der Ausführung der Hausfassade so manches interessante Lebensdetail des Goldschmiedemeisters zu entdecken. Hinter der Tür des Hauses in der Oststraße, direkt am Marienplatz auf der sogenannten „Schattenseite“, vermutet man zwar eine Menge Schätze in Gold, jedoch nicht diesen Reichtum an musealen Gegenständen. Eine Sammlung von Exponaten der unterschiedlichen Religionen vom Buddhismus, über das Christentum, Judentum, dem Hinduismus bis zum Islam sind in Vitrinen zu sehen. Aber auch viele Zeitmesser konnten die Besucher aus Teltow und Differdingen, der Partnerstadt in Luxemburg, erspähen. Diese Zeitmesser stellte Werner Fischer humorvoll und mit viel Wissen zu Ursprung und Funktion vor. Dabei hat er die Besucher mit einbezogen, indem er sie selbst an die Zeitmessung am Beispiel der Chinesische Tempelfeueruhr in Gestalt eines Drachens aus dem Jahr 1760 heranließ. Die Zeit verflog für die Besucher fast wie im Flug. Wenn aber jemand gesagt hätte, ich habe keine Zeit, so wäre Fischer damit sehr unzufrieden gewesen. Denn alle haben die gleiche Zeit, sie wird nur anders genutzt. Das unterstützte Reinhard Frank mit seinen Worten: „Wir sind hierher nach Ahle gekommen um Freunde zu besuchen, und da passt der Spruch hierher: Nimm dir Zeit für deine Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde.“

Diese Zeit für die Freundschaft wurde auch in den folgenden Stunden gut genutzt. Eine gemeinsame Radtour nach Beckum zeigte neue Horizonte in der Natur auf und am Abend wurde mit allen Fußball geschaut. Dabei, so stellten die Teilnehmer fest, kam das eigentliche Stadtfest bald etwas zu kurz. Auch bevor es auf den Heimweg ging, nahmen sich alle Zeit für ein gemütliches Frühstück und verabschiedeten sich bis auf ein Wiedersehen zum Pöttkes- und Töttkenmarkt im September in Ahlen.

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Jun 28 2016

25 Jahre Nachbarschaftsvertrag Polen-Deutschland

P1070509Die Universität „Adam Mickiewicz“ in Poznań war Gastgeber für eine Festveranstaltung aus Anlass des 25. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages. Auf Bitte des Landkreises Potsdam-Mittelmark reisten am 28. Juni sechs Vertreter des Vereins Teltow ohne Grenzen dorthin, um ihre Erfahrungen bei der nunmehr 10-jährigen Zusammenarbeit der Stadt Teltow und der polnischen Partnerstadt Żagań zu vermitteln. Bevor es jedoch in die einzelnen Worhshops ging, wurden die Leistungen der vergangenen 25 Jahre zwischen Polen und Deutschland in Grußworten und Vorträgen gewürdigt. Marek Woziniak, Marschall der Wojewodschaft Wielkopolska verwies auf die 150 verschiedenen Partnerschaften, die ein Vertrauen zwischen den Völkern hergestellt haben. Er sagte: „Die Partnerschaften sind keine leeren Erklärungen, sie sind sehr lebendige Beziehungen. Hier wird ein Klima geschaffen, sich als Nachbarn zu fühlen.“

Dr. Kai-Olaf Lang von der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin betonte in seinem analytischen Vortrag zur gegenwärtigen Zusammenarbeit mit Polen, dass man im Zusammenhang mit der Flüchtlingsfrage „nicht von Solidarität, sondern von geteilter Verantwortung sprechen“ sollte.

P1070522Deutsch-polnische Erfahrungen wurden dann in vier verschiedenen Workshops ausgetauscht. „Best Practices aus der Vereinsarbeit“ war das Stichwort für den Verein Teltow ohne Grenzen. Alain Gamper, Vorsitzender des Vereins konnte aus der Fülle der gesammelten Erfahrungen mit den drei Partnerstädten berichten und sprach vor allem über die Entwicklung der Zusammenarbeit mit Żagań und Teltow. P1070528Ergänzend dazu konnte auch Marian Świątek vom polnischen Verein „Żagań ohne Grenzen“, der eigens aus der Partnerstadt angereist war, seine Erfahrungen beitragen. Die Worte von Marek Woziniak, dass Partnerschaften lebende Beziehungen sind, machte er hier deutlich.

Die Teilnehmer fuhren nicht nur mit ausreichenden Informationsmaterialien sondern auch mit der Erkenntnis, sich in die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit seit nunmehr 10 Jahren eingebracht zu haben, nach Hause.

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