Eine Säule des Vereins fehlt

Als wir erfuhren, dass Hans-Jürgen Brauer von uns gegangen ist, waren wir zutiefst erschüttert, fassungslos und bestürzt.

Mit Hans-Jürgen hat „Teltow ohne Grenzen“ eine Säule des Vereins verloren. Vor wenigen Monaten feierte er seinen 80. Geburtstag.

Für uns war er nicht nur der Maler Hans-Jürgen. Vielmehr hatten wir das Glück, ihn bereits als Gründungsmitglied unseres Vereins an unserer Seite zu haben. Er war 20 Jahre lang einer der Motoren der Beziehungen zwischen Teltow und seinen Partnerstädten. Natürlich hat er einerseits in Ahlen, in Gonfreville und in Żagań gezeichnet, gemalt und folglich auch in allen Partnerstädten ausgestellt. Aber nicht nur! Er hat immer wieder Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen geführt und betreut, damit sie im Rahmen von so genannten Pleinairs Land und Leute kennenlernen und sich ihr eigenes Bild von fremden Regionen machen können. Hans-Jürgen lebte also für seine Kunst, aber auch für seine Schüler und für seinen Verein. Seine herzliche und liebevolle Art, mit ihnen so wie mit uns umzugehen. wird uns immer in Erinnerung bleiben und uns fehlen.

Gerade in der Zeit, wo unser Verein sein 20-jähriges Bestehen begeht, können wir nur dankbar sein, dass wir Hans-Jürgen kennengelernt haben.

Ich glaube, dass ich nicht übertreibe, wenn ich an dieser Stelle behaupte, dass alle Mitglieder von „Teltow ohne Grenzen“ tiefes Mitgefühl mit Ina, der Familie und den Angehörigen von Hans-Jürgen empfinden.

Die Trauerfeier findet am 24. März um 12 Uhr in der Friedhofskapelle des Stahnsdorfer Südwestkirchhofs, Bahnhofstr. 2 in Stahnsdorf statt.

„Er brachte Menschen zueinander“: https://www.wn.de/muensterland/kreis-warendorf/ahlen/er-brachte-menschen-zueinander-2532705

Westfälische Nachrichten, 20. Februar 2022

„Trauer um Hans-Jürgen Brauer“: http://www.esna-ahlen.de/index.php/290-trauer-um-hans-juergen-brauer

Europäisches Senioren-Netzwerk Ahlen (ESNA), 18. Februar 2022

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Jahreshauptversammlung 2022

Liebe Mitglieder,

liebe Freunde des Vereins,

der Vorstand des Vereins „Teltow ohne Grenzen“ lädt zur Jahres-Mitgliederversammlung ein, und zwar am

Dienstag, dem 1. März 2022 um 19 Uhr

im Bürgerhaus, Ritterstr. 10 in Teltow.

Die Tagesordnung wird voraussichtlich wie folgt aussehen (Änderungs- bzw. Ergänzungs-wünsche bitte möglichst schnell bekannt geben!):

Top 1 – Begrüßung – Versammlungsleiter – Protokollführer – Beschlussfähigkeit

  • Aufnahme neuer Mitlieder

Top 2 – Berichte 2021

  • Tätigkeitsbericht durch den Vorsitzenden
  • Finanzbericht durch die Schatzmeisterin
  • Bericht der Kassenprüfer

Top 3 – Antrag auf Entlastung des Vorstands

Top 4 – Wahl eines neuen Vorstands

Top 5Vorschlag einer aktualisierten Satzung

Top 6 – Aktivitäten 2022

Top 7 – Sonstiges

  • Termine weiterer Sitzungen
  • ….

Herzlich willkommen sind Mitglieder, Freunde und Gäste. Stimmberechtigt sind die Mitglieder. Kandidaturen oder Vorschläge für eine Mitwirkung im Vorstand können bis zum Beginn der Wahlprozedur am 1. März auch mündlich eingereicht werden.

Mit besten Grüßen

im Namen des Vorstands

Alain Gamper

Ergänzung: Die Mitglieder von „Teltow ohne Grenzen haben während der Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Die neuen Vorstandsmitglieder sind:

  • Erster Vorsitzender: Hans-Jürgen Watteroth
  • Zweite Vorsitzende: Sabine Lillich
  • Schatzmeisterin: Claudia Schreiber
  • Koordinatorin für Sport und Kultur: Christina Bollin
  • Koordinator für Öffentlichkeitsarbeit: Maltê Goetz.

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„Kunst baut die Brücke von Teltow nach Ahlen“

So titeln die Westfälischen Nachrichten am 28. Januar 2022. Anlass ist die Eröffnung einer Ausstellung der Teltower Künstlerin Angelika Watteroth in der Ahlener Stadtbücherei.

Im Gegenzug können im Teltower Rathaus die „Begegnungen mit der Natur“ des Ahlener Fotografen Rudolf Rademacher nachempfunden werden. Im Fokus stehen: Bäume. Die Ausstellung ist noch bis 11. März 2022 zu sehen.

„Abend in Teltow“ von Angelika Watteroth, gegenwärtig zu sehen in der Stadtbibliothek Ahlen. Foto: Stadt Ahlen

Zum Artikel: https://www.wn.de/muensterland/kreis-warendorf/ahlen/kunst-baut-die-brucke-von-teltow-nach-ahlen-2522215

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„blutorangen“ stellen im Schloss der Partnerstadt Żagań aus

Seit dem 21. November beherbergt das Żagańer Schloss eine Ausstellung der Künstlerinnengemeinschaft „blutorangen“. Anlass der Ausstellung ist das 15-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen der niedershlesischen Stadt Żagań und Teltow.

Unter dem Titel „Wrażenia“ (Impressionen) zeigen Ingrid Benes, Gudrun Göhringer, Kyung-Hee Hannes, Renate Hartke, Helma Hörath, Ursula Pfuhl, Nadja Siegl und Antonia Vogt ihre Sicht auf Teltow und Żagań. Das Thema wurde von den Künstlerinnen großzügig interpretiert. So bieten sich dem Betrachter u.a. Motive des Marktplatzes und Schlossparks in Żagań sowie Teltow-typisches wie die Mauerteile, der Stadthafen oder Teltower Rübchen dar. Dabei wurde auch der Bogen zu historischen Personen wie Johannes Kepler oder Ernst von Stubenrauch geschlagen.

Die Vernissage, zu der drei der Künstlerinnen, mehrere Mitglieder von „Teltow ohne Grenzen“ sowie Vertreter der Teltower Stadtverwaltung unter der Leitung von Bürgermeister Thomas Schmidt anreisten, war von Żagańer Seite wie ein kleiner Festakt gestaltet worden. Den musikalischen Teil übernahmen Absolventen der staatlichen Musikschule Żagań und zeigten mit Gitarren, Akkordeons und Trompeten ihr Können. In seiner Rede wies Bürgermeister Andrzej Katarzyniec auf die vielfältigen gemeinsamen Projekte hin und äußerte die Bereitschaft, sie auch in der Zukunft fortzuführen. Sie hätten Spuren hinterlassen und zur Festigung der Städtepartnerschaft beigetragen, bestätigte Bürgermeister Thomas Schmidt.

In ihren Werken haben die Künstlerinnen „rote Fäden aufgezeigt, die Teltow und Żagań miteinander verbinden“, so die Kernaussage der Rede, die Ingrid Benes als Vertreterin der „blutorangen“ vortrug. Sie verband dies ebenfalls mit dem Wunsch nach weiteren gemeinsamen Aktionen, nicht nur auf kulturellem Gebiet. Doch dazu benötigen beide Kommunen ein volles Stadtsäckel. Um die Bürgermeister ständig daran zu erinnern, Geld dafür einzuplanen, wird eines der Bilder, in das Schnipsel aus deutschen und polnischen Geldscheinen eingearbeitet wurden, in Żagań bleiben. Und der Teltower Bürgermeister erhält eine Kopie davon.

Der Dolmetscherin Katarzyna Boryna, die ihnen bei den Vorbereitungen vor der Ausstellungseröffnung tatkräftig geholfen hatte, überreichten die Künstlerinnen ein Orangenbäumchen, an das jede von ihnen ein kleines Kunstwerk gehängt hatte. Ihr Dank galt auch den beiden Städtepartnerschaftsvereinen, die das Projekt initiiert hatten sowie an Realisierung und Organisation beteiligt waren.

Der kulturelle Austausch ist bedeutender Teil der inzwischen 15-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Teltow und Żagań. So zeigen auch derzeit zwei polnische Künstler ihre Werke im Teltower Bürgerhaus.

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Fotowettbewerb „Mein Blick auf meine Stadt“

Teltower Delegation fuhr zur Preisverleihung nach Żagań

(Text und Bilder: Manuela Kuhlbrodt)

Die Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet gehört zu den Säulen der Städtepartnerschaftsarbeit zwischen Teltow und Żagań. Jüngstes Beispiel dafür ist der Fotowettbewerb „Mein Blick auf meine Stadt“ als Teil des von der EU geförderten Projekts für die Europaregion „Spree-Neiße-Bober“. Żagań hatte sich dafür beworben und dann die Partnerstadt eingeladen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Ein entsprechender Aufruf der Stadt Teltow fand positives Echo. Zahlreiche Fotos wurden ein- und an Żagań weitergereicht. Eine Jury wählte dort die gelungensten Motive aus und kürte die Preisträger in den Kategorien „Architektur“, „Kultur und Tradition“ sowie „Natur und Landschaft“.

Beteiligt hatten sich 32 Fotografen, davon 17 aus Teltow. Für die Ausstellung wurden 50 Arbeiten ausgewählt. Damit auch Teltower Bürger die Möglichkeit hätten, Preisverleihung und Ausstellungseröffnung mitzuerleben, stellte Żagań einen Reisebus zur Verfügung. So machten sich am 9. November Mitglieder des Vereins „Teltow ohne Grenzen“, des Teltower Heimatvereins sowie am Fotowettbewerb Beteiligte und interessierte Bürger auf eine vergnügliche Tagesfahrt in die Partnerstadt.

Deren Höhepunkt bildete die Preisverleihung, die im Kinosaal des Żagańer Schlosses stattfand. Zu denen, die mit ihren Motiven die Nase vorn hatten, gehörten drei Teltower. Daniel Broses Foto „Mohnblumen im Sonnenaufgang“ gewann den 1. Preis in der Kategorie „Natur und Landschaft“. Ehrungen erhielten Oliver Pagels Motiv „Kuckuckskind“ sowie in der Kategorie „Architektur“ Ingo Alms „S-Bahn Teltow“.

In ihren Reden hoben die Bürgermeister Andrzej Katarzyniec und Thomas Schmidt die Bedeutung grenzüberschreitender Projekte innerhalb der EU hervor. Es gelte Barrieren zu reduzieren, Zeit miteinander zu verbringen, über Vergangenheit und Gegenwart zu reden und die Zukunft zu gestalten. Hierzu erfolgte von Żagańer Seite gleich ein weiterer Projektvorschlag. Andrzej Katarzyniec verkündete, dass es 2022 einen Fotowettbewerb zum Thema „Vier Jahreszeiten“ geben werde, und lud die Teltower herzlich zum Mitmachen ein. Anschließend eröffnete er die aktuelle Fotoausstellung, die noch bis zum 27. Dezember im Sonnensaal des Żagańer Schlosses besichtigt werden kann. Żagańer und Teltower Besucher genossen es, Momentaufnahmen aus ihrer Umgebung zu sehen, die sie sicher noch nie aus diesem Blickwinkel betrachtet hatten.

Bei einem Imbiss gab es dann Möglichkeiten, sich über die Ausstellung auszutauschen, bevor sich die Teltower Delegation wieder auf den Heimweg machen musste.

Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle an Halina Dobrakowska vom Verein „Stadt ohne Grenzen“, die uns den ganzen Tag über betreute.

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Der Friede sei mit Dir!

An diesem Freitag, den 12. November 2021, mussten wir auf dem Teltower Friedhof von unserem Freund und Mitglied Detlef Fanter Abschied nehmen.

Schon lange vor der Gründung unseres Vereins „Teltow ohne Grenzen“ war Detlef mit uns und für uns aktiv. Er verbrachte zum Beispiel mehrere Tage und Nächte mit uns, um die Satzung des noch nicht existierenden Vereins vorzubereiten. Später war er maßgeblich an der Gestaltung des ersten Internetauftritts des Vereins beteiligt. Und das sind nur zwei Beispiele seines unermüdlichen Einsatzes für die Belange von „Teltow ohne Grenzen“.

Detlef wird für uns immer ein Symbol der Hilfsbereitschaft verbunden mit einem nie versiegenden Lächeln bleiben.

Seiner Witwe Carola, ebenfalls Gründungsmitglied von „Teltow ohne Grenzen“, sowie allen Verwandten spricht der Verein „Teltow ohne Grenzen“ sein tiefes Mitgefühl und seine aufrichtige Anteilnahme aus.

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Sankt Michaelismarkt in Żagań am 11. September 2021

Nachdem ein Treffen im vergangenen Jahr coronabedingt nicht möglich war, konnte eine kleine Gruppe unseres Vereins „Teltow ohne Grenzen“ am 11.09.2021 wieder die Partner von „Miasto bez Granic“ in Żagań besuchen.

Nach einer interessanten Führung durch die kürzlich restaurierten Gebäude eines ehemaligen Krankenhauses, das nun die Musikschule beherbergt, einem Spaziergang durch den Schlosspark entlang des Bobers und einem üppigen Mittagessen hatten wir Gelegenheit zur individuellen Erkundung der Stadt und des Festmarktes. Dort finden sich Stände mit Spezialitäten, Kunsthandwerk und vielem mehr. Den Abschluss dieses schönen Tages bildete ein Besuch in einer Kaktusfarm mit einer Weinverkostung.

Wir danken den Freunden in Żagań und freuen uns auf ihren Besuch am 2. Oktober 2021, an dem die Stadt Teltow in einem Festakt die Städtepartnerschaften würdigen wird.

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Hans-Jürgen Brauer: Ausstellung „Mein Teltow – Fünf Jahrzehnte in Öl und Grafik“

Hans-Jürgen Brauer ist mittlerweile weit über Teltow hinaus bekannt. Zur Zeit ist im Ahlener Kulturkeller seine Ausstellung „Mein Teltow – Fünf Jahrzehnte in Öl und Grafik“ zu bewundern, in der Besucher den Blick des Malers auf seine Heimatstadt nachempfinden können. Im Interview spricht unser Mitglied Hans-Jürgen Brauer darüber, wie sich seine Sicht auf Teltow in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat und welchen inspirierenden Ort er nach dem Mauerfall besonders gerne bereiste und auch in zahlreichen seiner Werke festhielt.

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Frohe Weihnachten! Joyeux Noël ! Wesołych Świąt!

Der Verein Teltow ohne Grenzen wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

L’association Teltow ohne Grenzen vous souhaite un joyeux Noël et une bonne année !

Stowarzyszenie Teltow ohne Grenzen życzy Wam Wesołych Świąt i Szczęśliwego Nowego Roku!

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Grüße aus Sagan (Żagań)!

Die Arbeit unseres Vereins lebt vom persönlichen Austausch der Menschen aus den verschiedenen Partnerstädten. Die notwendigen Kontaktbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben den internationalen Reiseverkehr für einen Großteil des Jahres 2020 fast unmöglich gemacht. Gäste aus Sagan (poln.:
Żagań) konnten wir in diesem Jahr daher leider nicht in Teltow empfangen. Umso mehr freuen wir uns über zwei Grußbotschaften von unseren polnischen Freunden:

Halina Dobrakowska vom Verein Miasto bez granic (Stadt ohne Grenzen) sendet Grüße nach Teltow.

Krystyna Karolweska, ebenfalls Mitglied des Vereins
Miasto bez granic (Stadt ohne Grenzen), war schon etliche Male in Teltow.

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