Okt 14 2018

Polnisch zum Kennenlernen

Der Verein Teltow ohne Grenzen bietet im Winterhalbjahr 2018/19  einen Sprachkurs zum Einstieg in die Sprache unseres Nachbarlandes an.

Geplant sind 10 Abende zu je 1 – 2 Stunden, an denen interessierte Bürger aus der Region sich unter Anleitung eines Muttersprachlers mit einfachen Sprach- und Umgangsregeln vertraut machen können. Dabei wird Schwerpunkt auf Alltagssituationen wie z.B. Begrüßung, Einkauf, Gaststättenbesuch, Verkehrsmittel u.a. gelegt,

Die Teilnahme ist für Vereinsmitglieder kostenfrei. Nichtmitglieder sind gegen eine kleine Spende ebenfalls gerne gesehen.

Der Kurs findet im Industriemuseum Teltow, Oderstraße 23-25 statt. Die genauen Termine werden den Teilnehmern rechtzeitig mitgeteilt.

Interessenten informieren formlos den Verein Teltow ohne Grenzen über ihre Teilnahmeabsicht:  Per Post an Teltow ohne Grenzen e.V.,  Potsdamer Str. 79, 14513 Teltow , per Mail an info@tog-verein.de oder telefonisch an 03328/471139 oder 03328/472821.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung bis zum 15. Oktober 2018

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Okt 08 2018

Ein schwerer, nachdenklicher Tag

Eingang zur Gedenkstätte des KZ Sachsenhausen

Dieser 6. Oktober wird in der Partnerschaftsarbeit der Vereine aus Gonfreville und Teltow lange in Erinnerung bleiben. Eine Tour in die deutsche Vergangenheit stand auf dem Plan des Dreitagesprogramms aus Anlass des 29. Teltower Stadtfestes für diesen Tag. Vergangenheit, die das deutsche und das französische Volk lange Zeit nicht verzeihen ließ, die aber mit der Zeit gerade durch solche Partnerschaften, durch Freundschaften und Begegnungen verarbeitet werden kann. Galt es doch, dem ersten Konzentrationslager auf deutschem Boden, in Sachsenhausen, einen Besuch abzustatten.

Früh am Morgen ging es mit den 14 Gästen aus der Stadt in der Normandie mit der Bahn auf dem Weg. Der Tag versprach ein wunderschöner Herbsttag zu werden. Die Sonne schien vom blauen Himmel und nutzte ihre ganze Kraft, um das Laub erstrahlen zu lassen.

Am Modell des KZ Sachsenhausen

Die Führung durch das Gelände des Areals der Inhaftierung und Vernichtung von Zigtausend Menschen übernahm ein sach- und sprachkundiges Mitglied unseres Vereins.

Das bedrückende weitläufige Areal des KZ, in dem in den Anfangsjahren vor allem Oppositionelle aus der nahen Reichshauptstadt inhaftiert waren, machte nicht nur unsere Gäste still und nachdenklich.

Blick über das Lagergelände des KZ Sachsenhausen

Zwischen 1936 und 1945 waren im KZ Sachsenhausen mehr als 200 000 Menschen inhaftiert. Häftlinge waren zunächst politische Gegner des NS-Regimes, dann in immer größerer Zahl Angehörige der von den Nationalsozialisten als rassisch oder biologisch minderwertig erklärten Gruppen und ab 1939 zunehmend Bürger der besetzten Staaten Europas. Zehntausende kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS. Auf den Todesmärschen nach der Evakuierung des Lagers Ende April 1945 starben noch einmal Tausende von Häftlingen. Etwa 3000 im Lager zurückgebliebene Kranke, Ärzte und Pfleger wurden am 22. April 1945 von sowjetischen und polnischen Soldaten befreit. Diese Tatsachen, die in den unterschiedlichen Ausstellungen wiederzufinden waren,
wurden vor allem in der „Station Z“, der von den Nazis zynisch als letzte auf dem Weg der Häftlinge bezeichneten Station mit Gaskammer, Genickschussanlage und Krematorium bewusst.

Station „Z“

Ergriffen von den vielen schrecklichen Eindrücken ging es auch für die Gäste schweren Schrittes wieder auf den Heimweg. Den Abend nutzten sie im Garten des Vorsitzenden des Teltower Vereins Alain Gamper für weitere Gespräche und Gedanken.

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Sep 29 2018

„VolksHerrschaftszeiten!“ – Ahlener Kabarettisten am 4. Oktober in Teltow

 

Kabarett: „VolksHerrschaftszeiten! Aufrechte Lieder – schräge Gedanken“Mit den Ahlener Kabarettisten Michael Tumbrinck und Manfred Kehr auf der Suche nach Demokratie 

Datum:           Do, 4.10.2018

Uhrzeit:          19:30 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Ort:                 Bürgerhaus, Ritterstr. 10, 14513 Teltow

Im Anschluss an den Tag der deutschen Einheit lädt das Bürgerhaus am Donnerstag, den 4. Oktober, zu einem musikalisch-kabarettistischen Abendprogramm aus der Partnerstadt Ahlen in Nordrhein-Westfalen ein. Der Kabarettist und Musiker Manfred Kehr – in Ahlen und Münster einem breiteren Publikum bekannt – und sein Partner Michael Tumbrinck präsentieren unter dem Titel „VolksHerrschaftszeiten!“ eine ausgelassene Hommage an die Demokratie. „Wir glauben, dass man angesichts der aktuellen Terrorismushysterie gerade in Wahljahren auf unsere Demokratie aufpassen muss. Sie droht, sturmreif geschossen zu werden. Dabei hat sogar Winston Churchill festgestellt ‚Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – ausgenommen alle anderen’“, erklärt Tumbrinck. Kehr ergänzt: „2018 feiern wir 100 Jahre monarchiefreies Deutschland. Leider ist das nicht gleichbedeutend mit 100 Jahre Freiheit!“ In der Tat, so betonen die beiden Künstler, sei die Entwicklung zum demokratischen Rechtsstaat sehr holprig gewesen. „Wir wollen einen Beitrag zum demokratischen Dialog in unserem Land leisten und werden auf das Publikum Hunderte aufrechter Lieder aus der deutschen Geschichte niederprasseln lassen,“ so Kehr augenzwinkernd, „quer durch die Jahrhunderte, längs durch die Epochen voller Zorn, Spott und Freiheitskämpfen“. Jede Phase der deutschen Geschichte habe „ihre“ Lieder.

Eintritt: VVK: 8 € | AK: 10 € | Ermäßigt*: 6 €   

*Die Ermäßigungen gelten für Kinder, Schüler, Studenten, Sozialkarteninhaber, Behinderte ab 50% Grad der Behinderung, Inhaber der Ehrenamtskarte, sowie des Familienpasses in Begleitung mindestens eines Kindes. Ermäßigungsnachweise sind am Einlass unaufgefordert vorzulegen.

 

Karten:
• Tourist Information, Marktplatz 1-3, Teltow, Tel.: 03328/4781293
• Bei allen bekannten Vorverkaufsstellen
• Online-Tickets unter kultur.teltow.de

 

Kontakt:
Susanne Schneider

Bürgerhaus

Ritterstr. 11 | 14513 Teltow
03328 4781 2413

s.schneider@teltow.de

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Sep 21 2018

Japanische Kirschbäume erblühen jetzt auch in Żagań

Drei japanische Kirschbäume werden im kommenden Jahr nunmehr auch in der Partnerstadt Żagań erblühen. Am 21. September pflanzten die Bürgermeister der polnischen Stadt Żagań Daniel Marchewka und der Teltower Bürgermeister Thomas Schmidt die Bäume am Rynek in der Nähe des bekannten Restaurants Kepler. An der Übergabe der Bäume nahmen die Vereinsmitglieder Sabine Lillich, Nina Meier und Reinhard Frank teil. Der Bürgermeister wurde von seinem Pressesprecher Jürgen Stich und dem Mitarbeiter für Grün Rolf Dieter begleitet. In dem Kurzbesuch wurde auch die Bibliothek im Augustinerkloster besichtigt. Im Zusammenhang mit dem Besuch wurde auch bekannt, dass im kommenden Monat die Wahl zum Bürgermeister in Żagań stattfinden wird.

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Sep 21 2018

Unterzeichnet: Städtepartnerschaft zwischen Rudong und Teltow

Bei einem Festakt im Teltower Stubenrauchsaal haben der Bürgermeister von Rudong und das Teltower Stadtoberhaupt am 18. September 2018 eine Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. Für den Verein „Teltow ohne Grenzen“ überbrachte der zweite Vorsitzende Reinhard Frank folgende Grußworte aus Anlass dieser Unterzeichnung.

Sehr geehrte Damen und Herren der chinesischen Delegation der Region Rudong, sehr verehrte Damen und Herren, es ist eine große Freude, Sie im Namen des Vereins „Teltow ohne Grenzen“ in unserer Stadt Teltow herzlich begrüßen zu dürfen. Ich hoffe, Ihre Reise vom Gelben Meer an den Teltowkanal war angenehm, wenn auch eine sehr lange.

Ich hatte im Februar die Gelegenheit, die Region Rudong bereits zu besuchen und konnte mir einen Eindruck von Ihrer Heimat und den Menschen verschaffen.

Kontakte zwischen den Menschen herstellen, das ist auch das Anliegen von Städtepartnerschaften, die wir als Verein der Stadt fördern. So pflegen wir bereits mit den drei Partnerstädten Gonfreville l’Orcher in Frankreich, Ahlen in Deutschland und Zagan in Polen partnerschaftliche Beziehungen. Wir als Verein unterstützen damit die Arbeit der Stadt Teltow auf nationalem und internationalem Gebiet.

Daher freuen wir uns, dass eine neue Städtepartnerschaft entsteht, die Menschen zusammenführt. Wenn auch über 8 000 Kilometer zwischen Rudong und Teltow liegen, somit die Bedingungen andere sind als bisher, besteht berechtigte Hoffnung, Verbindungen zu schaffen.

Wir werden uns als Verein über die Möglichkeiten verständigen und an der Seite der Stadt helfen, dass die Menschen von Teltow und Rudong sich kennen und verstehen lernen.

Wir wünschen Ihnen noch einen angenehmen Aufenthalt in unserer Stadt und eine gute Rückreise.

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Sep 21 2018

50 Teltower besuchten Żagań – die Geburtsstadt von Stubenrauch

Die Mühe der Vorbereitung auf die Tagesfahrt in die polnische Stadt Żagań hat sich ausgezahlt. 50 Reisende kamen zusammen und wollten mehr über die Teltower  Partnerstadt erfahren. Alles lag in den Händen der Vereine „Teltow ohne Grenzen“ sowie vor Ort bei „Miasto bez granic“ (Stadt ohne Grenzen). Beide Vereine haben sich auf die Fahne geschrieben, die  Menschen näher zusammen zu bringen. Das ist an diesem Samstag gut gelungen.

Halina Dobrakowska, die Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins in Żagań führte durch das Schloss, das Augustinerkloster und auf den Aussichtsturm der Stadt. Besonders beeindruckt waren die Gäste von der Bibliothek, die im Kloster soeben renoviert wurde und Bücher ab dem 14. Jahrhundert enthielt. Diese standen nicht nur hinter Glas sondern konnten angefasst werden und ihre Qualität bewundert werden. Das polnische Mittagessen im Hotel Bartosz war gut gewählt und führte die Reisegesellschaft an die polnische Küche heran. Am Nachmittag bestand die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und insbesondere den an diesem Tag stattfindenden Michaelisjahrmarkt zu besuchen. Das größte Volksfest der 28.000-Einwohner-Stadt bot von Kunstgewerbe über die klassischen Fahrgeschäfte und polnischen Köstlichkeiten alles, was das Herz begehrte.

Der Abschluss des Tages erfolgte bei einem Grillabend am Stalag Luft III, einer Gedenkstätte für inhaftierte alliierte Soldaten. Die Möglichkeit, die Gedenkstätte zu besuchen, nutzten dabei viele der Gäste. Der Aufenthalt am Lagerfeuer mit Grillwürsten und Bier wurde zum Höhepunkt der Kurzreise. Viele Teilnehmer meinten, man solle doch besser bleiben und nicht zurückfahren und zeigten sich beeindruckt von der herzlichen Gastfreundschaft der polnischen Gastgeber.

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Jul 18 2018

Gegenwart und Geschichte nah beieinander – Ahlener Partner boten ausgeglichenes Programm um das Stadtfest

Es fehlten nicht nur Smilies, Fahnen oder die Schwimmnudeln über dem Marktplatz von Ahlen sondern der ganze Marktplatz. Das Stadtfest im Jahr 2018 in unserer Partnerstadt musste auf Grund von Bauarbeiten auf dem Markt auf den Bruno-Wagler-Weg am Werseufen, in die Nähe des Rathauses ausweichen. Damit verbunden war auch die Reduzierung des Programms auf nur eine Bühne. Der Freude über das Wiedersehen der Gäste aus den Partnerstädten Teltow, Differdingen (Luxembourg), Penzberg (Bayern) bei unseren Ahlenern Gastgebern war dagegen wie in den Vorjahren besonders herzlich. Vom Verein „Teltow ohne Grenzen e.V.“ kamen Claudia und Detlef Schreiber mit Heinz Böhm und Anita per Auto und Angelika und Hans-Jürgen Watteroth sowie Angela und Reinhard Frank mit den Wohnmobilen in der westfälischen Stadt an.

Der erste Abend, an dem auch die Eröffnung des nunmehr 33. Stadtfestes in Ahlen stattfand, nutzten alle zum Austausch der aktuellen Situationen in den Städten und zur Überbringung der Grüße der zu Hause gebliebenen. Bis spät in die Nacht erklangen noch die Musik der DJs, die sich mit der Lautstärke große Mühe gaben. Sogar im weit entfernten Parkbad war die Musik noch gut und lange zu hören.

Der nächste Tag sollte ein Erlebnis für alle werden. Christa und Werner Schwab hatten die Gäste auf eine Fahrt zu einer der bedeutendsten und schönsten Wasserburgen Deutschlands vorbereitet. Frühmorgens fuhren wir dann zur nur 40 Kilometer entfernten Burg Vischering. Dort angekommen fühlten wir uns in das Mittelalter versetzt. Nicht nur die Burg, die uns bis in das Jahr 1270 zurückversetzte, sondern auch das an diesem Wochenende stattfindende Ritterlager brachte uns auf eine Zeitreise. Viele traditionelle Zelte und ihre in Trachten gekleideten Bewohner begrüßten uns vor der Burg, die ihre rekonstruierte Pracht im Wasser widerspiegelte. Auch im Inneren der Burg wurden die Besucher durch interessante Details verzaubert. Berühmte Wandmalereien werden im Speisezimmer der Burg durch Lichtprojektionen zum Leben erweckt und wir fühlten uns mitten im Leben der Burgbewohner. Für alle, die einmal Ahlen besuchen, sollte diese Burg auf dem Ausflugsproramm stehen.

Foto: Werner Schwab

Altertümlich sollte es auch am Sonntag weiter gehen. Rühmt sich doch Ahlen als Mammut-Stadt, in der im Jahr 1910 ein fast vollständiges Skelett des Urzeitgetiers gefunden wurde. Dieses Skelett konnte jedoch bisher nur in Münster besichtigt werden. In diesem Jahr durften aber die Ahlener stolz darauf sein, ihr Mammut endlich zu Hause zu präsentieren. Im Heimatmuseum stand es in voller Größe aufgebaut und gab eine gute Kulisse für ein Gruppenfoto. Ab nächstem Jahr soll das Ahlener Mammut Prunkstück der Ausstellung im neuen Geomuseum am Münsteraner Domplatz werden. Nach Ahlen wird es aller Voraussicht nach nie wieder zurückkehren. Das haben sich jedoch die Gäste aus den Partnerstädten gesagt, wird ihnen nicht passieren. Sie kommen auf alle Fälle wieder. Spätestens zum Pöttkes- und Töttkenmarkt am 15. und 16. September.

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Jul 13 2018

Żagań – „Teltow ohne Grenzen e. V.“ bietet Tagesfahrt in polnische Partnerstadt an

Nur 80 km von Cottbus entfernt liegt Teltows polnische Partnerstadt Sagan (poln.: Żagań) in der Wojewodschaft Lebus (poln.: Lubuskie). Sie überrascht durch viele historische Bauten, darunter das Schloss mit seinem botanisch wertvollen Garten und eine liebevoll sanierte Altstadt. Der Teltow ohne Grenzen e. V. bietet interessierten Bürgern am 8. September 2018 die Möglichkeit, die Geburtsstadt des preußischen Landrats und „Vaters des Teltowkanals“ Ernst von Stubenrauch im Rahmen einer Tagesreise kennenzulernen.

Abfahrt ist um 7.00 Uhr auf dem Park&Ride-Platz in der Gonfrevillestraße, die Rückkehr wird ebendort  gegen 22 Uhr erwartet. In dem Teilnahmebeitrag von 30 € pro Person sind die Busfahrt, ein geführter Stadtrundgang und ein Mittagsimbiss inbegriffen. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und insbesondere den an diesem Tag stattfindenden Michaelisjahrmarkt zu besuchen. Das größte Volksfest der 28.000-Einwohner-Stadt bietet von Kunstgewerbe über die klassischen Fahrgeschäfte bis hin zu Live-Musik  und polnischen Köstlichkeiten alles, was das Herz begehrt.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Sie kann entweder per Mail an info@tog-verein.de oder postalisch an ToG e.V., Potsdamer Straße 79, 14513 Teltow erfolgen. Für weitere Informationen stehen die Internetseite des Vereins www.tog-verein.de sowie der Vereinsvorsitzende Alain Gamper unter info@tog-verein.de bzw. 0172/7872569 zur Verfügung.

Der Verein Teltow ohne Grenzen hat sich der Förderung der nationalen und internationalen Beziehungen der Stadt Teltow verschrieben. Hierzu betreibt er insbesondere die Vermittlung, die Pflege und die Förderung von Kontakten zwischen den Bürgern, Schulen, Vereinen, Institutionen und Einrichtungen der Stadt Teltow und ihrer Partnerstädte Gonfreville l’Orcher in Frankreich, Ahlen in Nordrhein-Westfalen und Sagan/Żagań in Polen.

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Jul 08 2018

Gastbeitrag: Zukünftige C1 des TFV in unserer Partnerstadt Gonfreville

Als Highlight der gesamten Saison stand nun der Besuch in unserer Partnerstadt Gonfreville auf dem Programm. Die Reise begann am Freitag, den 29.06. vom Flughafen Tegel. Mit einiger Verspätung ging es dann aber los. Am Flughafen Paris-Orly wurden wir schon sehnsüchtig erwartet, denn es lag noch eine 3 stündige Bustour in die geschichtsträchtige Normandie vor uns. Vor Ort angekommen wurde sofort zur obligatorischen Begrüßung des Gastgebers übergegangen. Unsere Jungs ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen und knüpften im nu die ersten Kontakte mit den Franzosen. Nach einen anstrengenden und langen Tag ging es dann endlich in die Jugendherberge, in welcher wir auch in der gesamten Zeit sehr gut verköstigt worden sind. Generell muss an der Stelle deutlich gesagt werden, dass die Franzosen überaus gastfreundlich sind. Wir haben uns zu jeder Zeit sehr gut aufgehoben gefühlt. Lobende Worte gehen natürlich auch an die vielen Helfer für ihren großartigen Einsatz und selbstverständlich auch an die Organisatoren des Turnieres. Chapeau und Merci!

 

Fußball wurde dann auch noch gespielt. Für uns Trainer und Betreuer war im Vorfeld schon klar, dass es bei diesen Turnier nicht um Ergebnisse oder Platzierungen gehen würde. Es sollte hauptsächlich dazu dienen, dass sich die Jungs kennenlernen und als Team zusammenwachsen. Etwas unvorbereitet und nervös gingen wir ins erste Spiel. Ungewohnt war für uns alle, dass auf Kleinfeld mit Abseits agiert wurde und es auch keine Mittellinienregelung gab. Etwas unglücklich ging das Spiel mit 0:1 aus. Aber schon die nächsten zwei Spiele wurden auch in der Höhe verdient mit 7:1 und 3:0 gewonnen. Das 4. Spiel gegen die U.S. Plouasane Saint Juvat und späteren Turniersieger konnten unsere Jungs in allen Bereichen dominieren, jedoch ein Stellungsfehler machte den Unterschied und der Gegner gewann sehr glücklich mit 0:1. In der Folge sollten wir keinen Punkt mehr abgeben und nicht ein Gegentor mehr bekommen. Teltow gewann die restlichen Begegnungen des 1. Turniertags verdient und deutlich mit 4:0, 8:0 und 10:0. Nach über 9 Stunden Fußball, bei 30 Grad und brennender Sonne, wurden wir zu einem reichhaltigen und leckerem Buffet mit anschließender WM-Übertragung eingeladen. Auch hier haben die Franzosen unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Mindestens ein halbes Dutzend selbstgemachte Salate, Pasteten, Fleisch- und Wurstplatten. Im Anschluss noch Apfeltarte und Käseplatten. Très bien!

Am 2. Turniertag erwarteten uns die deutlich unangenehmeren Gegner. Unsere Jungs machten in allen Spielen in der Defensive einen sicheren Eindruck und vorne kamen wir immer wieder zu gefährlichen Torabschlüssen. Der SV Ruhlsdorf hat sich tapfer und mutig gegen uns präsentiert, aber am Ende mit 1:0 verloren. Das zweite Spiel an diesem Tage gegen den starken Gastgeber E.S.M Gonfreville war ein echter Prüfstein für die Jungs. Mit hoher Laufbereitschaft, gutem Zweikampfverhalten und Siegeswille erkämpften wir ein nicht unverdientes 1:0 gegen den noch ungeschlagenen Spitzenreiter. Die letzten zwei Gegner konnten wir ebenfalls mit 1:0 niederringen. Nach Beendigung aller Spiele platzierten wir uns auf einen sehr starken 3.Platz. Nach ganz vorne haben lediglich nur 2 Punkte gefehlt. Ein großes Lob an die Jungs, die eine starke Einstellung
bewiesen haben. Wir werden nächste Saison viel Spaß haben, wenn wir konsequent diesen Willen
und die Einstellung an den Tag legen.

 

Abschluss einer erfolgreichen und erlebnisreichen Tour an den Atlantik! Wir wünschen allen Jungs
und Eltern schöne Ferien. Bis zum Trainingsstart! Au Revoir!

Den Bericht von Christian Schwarm finden Sie auch auf der Internetseite des Teltower Fußballvereins 1913 e.V.

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Jul 07 2018

Gastbeitrag: D-Junioren des SV Ruhlsdorf in Gonfreville

+ Am 28.06.2018 folgten unsere D-Junioren einer Turnier-Einladung der Partnerstadt Gonfreville in Frankreich +
🇫🇷🇩🇪

Mit reichlich Gepäck, sehr viel Reiseproviant und guter Laune ging es in der Nacht um 02:00 Uhr auf die lange Reise. Nach gut 12 1/2 Stunden mit reichlich Pausen erreichten wir unser Ziel, wo wir sehr Herzlich empfangen wurden.
Um die müden Knochen von der Fahrt zu lockern, durften wir schonmal den Turnierplatz für eine Trainingseinheit benutzen. Am Abend gab es dann Pizza und reichlich Getränke bevor es in die Kojen ging.

Am nächsten morgen erwartete uns ein reichliches Frühstücksbüffet. Nach einer weiteren Trainingseinheit am Vormittag, machten wir einen Ausflug an die Küste wo wir das kühle Nass genossen. Am Abend war die Eröffnungszeremonie welcher wir beiwohnten und die ersten Kontakte zu den anderen Mannschaften aufnahmen. Wir wussten sofort, dass mit 7 Spielen am Samstag und 4 Spielen am Sonntag, uns ein sehr langes und anstrengendes Turnier bevor stand.
Am Samstag ging es nun endlich los mit Fußball spielen und der erste Erfolg mit einem 7:0 Sieg wurde gefeiert. Wir mussten erstaunt feststellen das in Frankreich schon in der U13 mit Abseits gespielt wird und die Umstellung auf diese Regelung nicht ganz einfach war. Aber mit jedem Spiel wurden es besser.
Nach zwei langen Turniertagen und mit 5 Siegen, 5 Niederlagen und ein Remis haben unsere Kicker (jüngerer Jahrgang) den 6 Platz von zwölf Mannschaften erspielt. Es gab viel zu lachen und die ein und andere Blase an den Füßen.
Den Sonntag Abend nutzten wir nochmal um uns im Meer etwas abkühlen.
Am Montag ging es um 08:00 Uhr auf die Heimreise, halb zehn Abends waren alle wieder froh und glücklich in Ruhlsdorf angekommen, die daheim gebliebenen Eltern und Geschwister empfingen uns und nahmen ihre kleinen Kicker endlich wieder in den Arm.

Wir Danken allen für dieses tolle Erlebnis, die tolle Organisation, die sehr gute Unterkunft, die super Verpflegung und die Herzlichkeit die uns vor Ort entgegengebracht wurde. Ein ganz besonderer Dank geht an Serge Le Bret, der uns die ganzen Tage begleitet und unterstützt hat. Bedanken möchten wir uns auch bei Alain Gamper von „Teltow ohne Grenzen“ der im Vorfeld die Kontake geknüpft hat und damit unseren Jungs ein paar unvergessliche Tage in Frankreich ermöglicht hat.

Marcel Mewes

Trainer D-Junioren SV Ruhlsdorf 1893 e.V.

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