Kirschblütenfest 2019

Es sollte das erste Treffen des Jahres mit unseren polnischen Partnern werden. Ein Stand unter den herrlich blühenden japanischen Kirschbäumen war selbstverständlich für Infomationsmaterial aus unserer polnischen Partnerstadt reserviert. Doch die Bremsen des Fahrzeugs aus Żagań machten auf halber Strecke schlapp. Und so blieb uns nichts anderes übrig, als den zahlreichen Besuchern des Festes über unsere Freunde zu berichten, statt sie selbst zu Wort kommen zu lassen. Schade!

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Aber das Fest selbst war ein voller Erfolg. Es gab viele interessante Gespräche und zahlreiche neue Kontakte. Und nicht zuletzt: mehrere Anmeldungen für die im September geplante Bürgerreise nach Żagań.

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Mauerteile in Arbeit (Teil 1)

Langjährige Partnerschaften bringen es mit sich, dass man im Laufe der Zeit nicht nur Kontakte zu den jeweiligen Partnerschaftsvereinen pflegt, sondern immer mehr weitere Kreise aus der Partnerstadt kennen und schätzen lernt. Das ist zum Beispiel der Fall in Ahlen, wo schon seit vielen Jahren enge Beziehungen zum Senioren-Netzwerk ESNA bestehen. Mechthild und Dieter Massin sind die Motoren des inzwischen seit 10 Jahren aktiven Freundeskreises. Und sie sind in dieser Rolle immer wieder in Teltow zu Besuch, so auch am 25. März. Gekommen waren sie allerdings nicht mit leeren Händen. Aus Ahlen brachten sie nämlich Beton! In seiner Werkstatt hatte zuvor der Ahlener Künstler Martin Hatscher erst die Schablonen und die Gießformen hergestellt, und dann die ersten Rohlinge der Mauerteile im Maßstab 1:10 geschaffen. Diese Rohlinge werden nun von Künstlern und Kunstschülern beider Partnerstädte bemalt. Das Motto des Projektes lautet: „Was ehemals trennte, nämlich die Mauer, verbindet uns heute.“ Mit anderen Worten: Wäre vor 30 Jahren die Mauer nicht gefallen, würden es die heute bestehenden Kontakte nicht geben.

Fortsetzung folgt, und zwar spätestens am 9. November.

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Deutsch-polnischer Salsation-Workshop am 2. Februar

Sowohl in Teltow als auch in Żagań wird begeistert Zumba getanzt. Daraus entstand die Idee, gemeinsam das dem Zumba ähnliche Salsation zu lernen.

Jetzt war es soweit: Der zweieinhalbstündige Workshop mit rund vierzig Teilnehmerinnen aus Żagań, Teltow und Gästen aus Berlin fand in Kooperation von Teltow ohne Grenzen und dem Teltower Sportverein Sport&Spass statt.
Unter der mitreißenden Leitung von Trainerin Elisa Lesny wurde ordentlich geschwitzt, vor allem hatten die Tänzerinnen aber viel Spaß.

Die Partnerstadtvereine von Teltow und Żagań nutzten das Treffen auch für ihre Jahresplanung. Es sind wieder viele verschiedene gemeinsame Aktivitäten geplant, darunter auch ein weiterer gemeinsamer Tanzworkshop, dieses Mal in Żagań, vermutlich im Oktober.

Interessenten melden sich gerne.

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10 Jahre Ahlener ESNA

Am Freitag, dem 24. November 2018 wurde in Ahlen gefeiert. Der Grund? Das 10-jährige Bestehen des Europäischen Senioren-Netzwerks Ahlen, kurz ESNA

10 Jahre Kontaktpflege mit den Schwerpunkten Lettland, Litauen, Estland und… Teltow.

Zur Feierstunden in der ehemaligen Mühle des Ahlener Ortsteils Vorhelm war neben Gästen aus den baltischen Republiken auch eine Delegation aus Teltower Senioren unter der Leitung von „Teltow ohne Grenzen“ eingeladen.

Der Leitgedanke des Treffens lautete: Wäre die Mauer 1989 nicht gefallen, dann wären diese Begegnungen nie zustande gekommen. So gesehen passte die Ausstellung aus Werken unseres Malers und Mitglieds Hans-Jürgen Brauer unter dem Titel „Teltow und die Mauer“ ausgesprochen gut dazu. Offiziell eröffnet wurde diese bereits im Vorfeld der Feierstunde im Ahlener Bürgerzentrum Schuhfabrik im Beisein von mehreren Künstlern und von Pressevertretern.

Am Abend dann übergaben die jeweiligen Delegationen diverse Präsente an die Gründer und Leiter von ESNA, Mechthild und Dieter Massin. Zu diesem Zweck hatte „Teltow ohne Grenzen“ bei Hans-Jürgen Brauer das oben abgebildete Werk in Auftrag gegeben, das Alain Gamper anlässlich seines Grußworts überreichte.

Anschließend wurden diverse lukullische Spezialitäten aus Westfalen, Lettland, Litauen und Teltow gekostet. Diese waren zwar köstlich und auch reichlich vorhanden. Noch wichtiger aber waren die unzähligen Gespräche, die sich in der bunten Runde ergaben. Und so wurde  es spät, ohne dass man es merkte.

 

 

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Wir trauern um Kurt Zieger

Am 17. November erreichte uns die Nachricht vom Tode unseres Mitgliedes und Freundes Kurt Zieger.

Seit der Gründung unseres Vereins „Teltow ohne Grenzen“ hatte Kurt jedes Treffen, jede Reise, jede Ausstellung nicht nur begleitet und dokumentiert. In der Regel hatte er schon vor jedem Ereignis ein grafisches Werk dazu erarbeitet und produziert. Plakate, Flyer, Logos, Broschüren, Aufkleber, Lesezeichen… schuf er unermüdlich und lieferte damit einen kaum messbaren Beitrag zur Entwicklung und zum Erfolg der Arbeit unseres Vereins.

Unermüdlich wiederholte er sowohl in seinen Worten als auch in seinen Werken seine grundsätzliche Überzeugung eines Europas, dessen primäre Mission die Schaffung und die Erhaltung des Friedens sei. Seine strikte Ablehnung jeder nationalsozialistisch angehauchten Einstellung wurde lediglich von seiner tiefen Überzeugung übertroffen, populistische Kräfte stellten die größte Gefahr für die moderne Gesellschaft dar.

Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.

Teltow, den 17. November 2018

Teltow ohne Grenzen

Der Vorstand

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Die letzte Kolonie Afrikas – Infoabend zur Westsahara im Teltower Bürgerhaus

Fast 40 Jahre nach dem Abzug der letzten europäischen Kolonialmächte aus Afrika ist die Dekolonisation noch immer nicht abgeschlossen. Eins der letzten Länder Afrikas, das seine Unabhängigkeit ausgerufen hat, war im Jahr 1976 die Demokratische Arabische Republik Sahara, besser bekannt als Westsahara. Doch kurz nach dem Abzug der spanischen Kolonialherren, besetzte Marokko das Gebiet. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Im Zuge eines zähen Unabhängigkeitskrieges wurde ein großer Teil der sahrauischen Bevölkerung aus ihrer Heimat vertrieben. Trotz des Waffenstillstandsabkommens im Jahr 1991, leben viele der etwa 500.000 Sahrauis noch immer in Flüchtlingslagern in der algerischen Sahara nahe der Stadt Tinduf.

Der Verein Teltow ohne Grenzen  lädt zu einem Informationsabend über den vergessenen Konflikt in der Westsahara, zu dessen UN-Sondergesandtem der ehemalige deutsche Bundespräsident Horst Köhler im vergangenen Jahr berufen wurde.

 am Montag, den 5. November 2018 um 19 Uhr in das Teltower Bürgerhaus in der Ritterstraße 10, 14513 Teltow.

Als Referentin konnte Nadjet Hamdi, die Vize-Vertreterin der sahrauischen Befreiungsfront „Frente POLISARIO“ gewonnen werden.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Teltower Ortsverband der Partei DIE LINKE organisiert. Zu der Veranstaltung wird traditioneller Tee aus der Westsahara ausgeschenkt.

Der Verein Teltow ohne Grenzen hat sich der Förderung der nationalen und internationalen Beziehungen der Stadt Teltow verschrieben. Hierzu betreibt er insbesondere die Vermittlung, die Pflege und die Förderung von Kontakten zwischen den Bürgern, Schulen, Vereinen, Institutionen und Einrichtungen der Stadt Teltow und ihrer Partnerstädte Gonfreville l’Orcher in Frankreich, Ahlen in Nordrhein-Westfalen und Sagan/Żagań in Polen. Gonfreville l’Orcher unterhält eine Städtepartnerschaft mit der Stadt J’Refia in der Westsahara.

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Polnisch zum Kennenlernen

Der Verein Teltow ohne Grenzen bietet im Winterhalbjahr 2018/19  einen Sprachkurs zum Einstieg in die Sprache unseres Nachbarlandes an.

Geplant sind 10 Abende zu je 1 – 2 Stunden, an denen interessierte Bürger aus der Region sich unter Anleitung eines Muttersprachlers mit einfachen Sprach- und Umgangsregeln vertraut machen können. Dabei wird Schwerpunkt auf Alltagssituationen wie z.B. Begrüßung, Einkauf, Gaststättenbesuch, Verkehrsmittel u.a. gelegt,

Die Teilnahme ist für Vereinsmitglieder kostenfrei. Nichtmitglieder sind gegen eine kleine Spende ebenfalls gerne gesehen.

Der Kurs findet im Industriemuseum Teltow, Oderstraße 23-25 statt. Die genauen Termine werden den Teilnehmern rechtzeitig mitgeteilt.

Interessenten informieren formlos den Verein Teltow ohne Grenzen über ihre Teilnahmeabsicht:  Per Post an Teltow ohne Grenzen e.V.,  Potsdamer Str. 79, 14513 Teltow , per Mail an info@tog-verein.de oder telefonisch an 03328/471139 oder 03328/472821.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung bis zum 15. Oktober 2018

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Ein schwerer, nachdenklicher Tag

Eingang zur Gedenkstätte des KZ Sachsenhausen

Dieser 6. Oktober wird in der Partnerschaftsarbeit der Vereine aus Gonfreville und Teltow lange in Erinnerung bleiben. Eine Tour in die deutsche Vergangenheit stand auf dem Plan des Dreitagesprogramms aus Anlass des 29. Teltower Stadtfestes für diesen Tag. Vergangenheit, die das deutsche und das französische Volk lange Zeit nicht verzeihen ließ, die aber mit der Zeit gerade durch solche Partnerschaften, durch Freundschaften und Begegnungen verarbeitet werden kann. Galt es doch, dem ersten Konzentrationslager auf deutschem Boden, in Sachsenhausen, einen Besuch abzustatten.

Früh am Morgen ging es mit den 14 Gästen aus der Stadt in der Normandie mit der Bahn auf dem Weg. Der Tag versprach ein wunderschöner Herbsttag zu werden. Die Sonne schien vom blauen Himmel und nutzte ihre ganze Kraft, um das Laub erstrahlen zu lassen.

Am Modell des KZ Sachsenhausen

Die Führung durch das Gelände des Areals der Inhaftierung und Vernichtung von Zigtausend Menschen übernahm ein sach- und sprachkundiges Mitglied unseres Vereins.

Das bedrückende weitläufige Areal des KZ, in dem in den Anfangsjahren vor allem Oppositionelle aus der nahen Reichshauptstadt inhaftiert waren, machte nicht nur unsere Gäste still und nachdenklich.

Blick über das Lagergelände des KZ Sachsenhausen

Zwischen 1936 und 1945 waren im KZ Sachsenhausen mehr als 200 000 Menschen inhaftiert. Häftlinge waren zunächst politische Gegner des NS-Regimes, dann in immer größerer Zahl Angehörige der von den Nationalsozialisten als rassisch oder biologisch minderwertig erklärten Gruppen und ab 1939 zunehmend Bürger der besetzten Staaten Europas. Zehntausende kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS. Auf den Todesmärschen nach der Evakuierung des Lagers Ende April 1945 starben noch einmal Tausende von Häftlingen. Etwa 3000 im Lager zurückgebliebene Kranke, Ärzte und Pfleger wurden am 22. April 1945 von sowjetischen und polnischen Soldaten befreit. Diese Tatsachen, die in den unterschiedlichen Ausstellungen wiederzufinden waren,
wurden vor allem in der „Station Z“, der von den Nazis zynisch als letzte auf dem Weg der Häftlinge bezeichneten Station mit Gaskammer, Genickschussanlage und Krematorium bewusst.

Station „Z“

Ergriffen von den vielen schrecklichen Eindrücken ging es auch für die Gäste schweren Schrittes wieder auf den Heimweg. Den Abend nutzten sie im Garten des Vorsitzenden des Teltower Vereins Alain Gamper für weitere Gespräche und Gedanken.

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„VolksHerrschaftszeiten!“ – Ahlener Kabarettisten am 4. Oktober in Teltow

 

Kabarett: „VolksHerrschaftszeiten! Aufrechte Lieder – schräge Gedanken“Mit den Ahlener Kabarettisten Michael Tumbrinck und Manfred Kehr auf der Suche nach Demokratie 

Datum:           Do, 4.10.2018

Uhrzeit:          19:30 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Ort:                 Bürgerhaus, Ritterstr. 10, 14513 Teltow

Im Anschluss an den Tag der deutschen Einheit lädt das Bürgerhaus am Donnerstag, den 4. Oktober, zu einem musikalisch-kabarettistischen Abendprogramm aus der Partnerstadt Ahlen in Nordrhein-Westfalen ein. Der Kabarettist und Musiker Manfred Kehr – in Ahlen und Münster einem breiteren Publikum bekannt – und sein Partner Michael Tumbrinck präsentieren unter dem Titel „VolksHerrschaftszeiten!“ eine ausgelassene Hommage an die Demokratie. „Wir glauben, dass man angesichts der aktuellen Terrorismushysterie gerade in Wahljahren auf unsere Demokratie aufpassen muss. Sie droht, sturmreif geschossen zu werden. Dabei hat sogar Winston Churchill festgestellt ‚Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – ausgenommen alle anderen’“, erklärt Tumbrinck. Kehr ergänzt: „2018 feiern wir 100 Jahre monarchiefreies Deutschland. Leider ist das nicht gleichbedeutend mit 100 Jahre Freiheit!“ In der Tat, so betonen die beiden Künstler, sei die Entwicklung zum demokratischen Rechtsstaat sehr holprig gewesen. „Wir wollen einen Beitrag zum demokratischen Dialog in unserem Land leisten und werden auf das Publikum Hunderte aufrechter Lieder aus der deutschen Geschichte niederprasseln lassen,“ so Kehr augenzwinkernd, „quer durch die Jahrhunderte, längs durch die Epochen voller Zorn, Spott und Freiheitskämpfen“. Jede Phase der deutschen Geschichte habe „ihre“ Lieder.

Eintritt: VVK: 8 € | AK: 10 € | Ermäßigt*: 6 €   

*Die Ermäßigungen gelten für Kinder, Schüler, Studenten, Sozialkarteninhaber, Behinderte ab 50% Grad der Behinderung, Inhaber der Ehrenamtskarte, sowie des Familienpasses in Begleitung mindestens eines Kindes. Ermäßigungsnachweise sind am Einlass unaufgefordert vorzulegen.

 

Karten:
• Tourist Information, Marktplatz 1-3, Teltow, Tel.: 03328/4781293
• Bei allen bekannten Vorverkaufsstellen
• Online-Tickets unter kultur.teltow.de

 

Kontakt:
Susanne Schneider

Bürgerhaus

Ritterstr. 11 | 14513 Teltow
03328 4781 2413

s.schneider@teltow.de

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Japanische Kirschbäume erblühen jetzt auch in Żagań

Drei japanische Kirschbäume werden im kommenden Jahr nunmehr auch in der Partnerstadt Żagań erblühen. Am 21. September pflanzten die Bürgermeister der polnischen Stadt Żagań Daniel Marchewka und der Teltower Bürgermeister Thomas Schmidt die Bäume am Rynek in der Nähe des bekannten Restaurants Kepler. An der Übergabe der Bäume nahmen die Vereinsmitglieder Sabine Lillich, Nina Meier und Reinhard Frank teil. Der Bürgermeister wurde von seinem Pressesprecher Jürgen Stich und dem Mitarbeiter für Grün Rolf Dieter begleitet. In dem Kurzbesuch wurde auch die Bibliothek im Augustinerkloster besichtigt. Im Zusammenhang mit dem Besuch wurde auch bekannt, dass im kommenden Monat die Wahl zum Bürgermeister in Żagań stattfinden wird.

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